Asinoe GmbH

Asinoe GmbH ASINOE GmbH führt archäologische Grabungen durch, erstellt wissenschaftliche Dokumentationen und verarbeitet archäologische Daten

Die Fachfirma ASINOE GmbH wurde im Oktober 2016 mit dem Ziel gegründet, archäologische Grabungen auszuführen, wissenschaftliche Dokumentationen zu erstellen, archäologische Daten zu verarbeiten und fachspezifisches Wissen zu vermitteln. Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung archäologischer Dienstleistungen sowie kunsthistorischer und baugeschichtlicher Untersuchungen und aller damit zusammenhängender Tätigkeiten.

Die NÖN berichtet über unsere Grabung in der Tullner Brüdergasse
12/08/2026

Die NÖN berichtet über unsere Grabung in der Tullner Brüdergasse

Eine Grabung für eine Fernkälteleitung in der Wiener Renngasse brachte neue Erkenntnisse über die Ausdehnung der römisch...
15/07/2026

Eine Grabung für eine Fernkälteleitung in der Wiener Renngasse brachte neue Erkenntnisse über die Ausdehnung der römischen Zivilstadt.

Bei Erneuerungsarbeiten am Fußboden eines Hauses aus dem 17. Jahrhundert in Thaya, NÖ, wurden vom Besitzer archäologisch...
12/06/2026

Bei Erneuerungsarbeiten am Fußboden eines Hauses aus dem 17. Jahrhundert in Thaya, NÖ, wurden vom Besitzer archäologische Funde entdeckt und gemeldet, die NÖN berichtete. Die daraus resultierende viertägige Grabung wurde nun ausgewertet.

Sie ergab zunächst eine Bauphase mit einem Stampflehmboden mit Balkengräbchen aus der Bauzeit des Hauses, in welchen im 18. Jahrhundert eine Fassgrube eingelassen worden war.

Darunter wurde ein mittelalterlicher Handwerkerbereich aus dem 10. und 11. Jahrhundert mit Gruben und Pfostenstellungen erfasst. Ein Ofen sowie zahlreiche Metallschlackebrocken deuten auf Metallverarbeitung in diesem Areal hin.

Fotos: (c) ASINOE GmbH

Bei der Abnahme von Beschüttungen im Dachgeschoss des ehemaligen Klostergebäudes im Augusteum in Korneuburg wurde ein Pa...
29/05/2026

Bei der Abnahme von Beschüttungen im Dachgeschoss des ehemaligen Klostergebäudes im Augusteum in Korneuburg wurde ein Papierfund mit mehreren Dokumenten gemacht. Erhalten blieben 32 Seiten eines Kochbuchs mit über 50 Rezepten, jedoch weder Buchtitel noch Einband. Die Kurrenttexte beinhalten vor allem Rezepte mit Fisch sowie Fastenspeisen wie Schildkröten, Frösche, Blässhuhn und Ente.

Am häufigsten wird der Hausen, eine Störart, genannt, die allerdings durch Überfischung rund um Wien bereits ab dem 16. Jahrhundert selten war. Die Frage ist, ob es sich bei unserem Fund noch um ein klosterzeitliches Rezeptbuch handelt, das vor der Schließung des Klosters und Hospitals 1808 verfasst wurde. Dafür sprechen die vielen Fisch- und Fastenspeisen sowie die Strichführung.

Experimentierfreudige finden zwei der Rezepte transkribiert zum Nachkochen in den Bildunterschriften.

(c) Fotos: ASINOE GmbH.

Augusteum

Vergangene Woche wurde mit einem Festakt die Fertigstellung der Renovierung des ältesten Teils des Jüdischen Friedhofs W...
22/05/2026

Vergangene Woche wurde mit einem Festakt die Fertigstellung der Renovierung des ältesten Teils des Jüdischen Friedhofs Währing gefeiert. Der Friedhof wurde ab 1783 belegt und 1879 geschlossen.

Im Jahr 2019 waren wir mit der archäologischen Bearbeitung von Testflächen betraut, die das Ziel verfolgten festzustellen, in welcher Tiefe sich die ehemaligen Begehungshorizonte des Friedhofes befinden.

Dabei wurde der desolate Zustand der Grabsteine festgehalten sowie zahlreiches Fundmaterial geborgen.

Darunter befand sich eine Vielzahl wohl verloren gegangener Schlüssel und Tabakpfeifen.

Nun sind die Grabsteine in diesem Teil restauriert und ein gärtnerisch pflegbares Gehniveau konnte hergestellt werden. Wir gratulieren dem Verein Rettet den jüdischen Friedhof Währing zur Teilrenovierung!

https://www.facebook.com/share/v/1ALiS1EFnP/

Seit 2014 wurden in Oberndorf in der Ebene auf einem zusammenhängenden Areal mehrere Grabungen von uns durchgeführt. Neb...
30/04/2026

Seit 2014 wurden in Oberndorf in der Ebene auf einem zusammenhängenden Areal mehrere Grabungen von uns durchgeführt. Neben einem ausgedehnten, vom Neolithikum bis in die Bronzezeit besiedelten, Gebiet fand sich ein Gräberfeld mit Brand- und Körperbestattungen, das von der Jungsteinzeit bis in die Römische Kaiserzeit genutzt wurde.
Die abschließende Grabung im Jahr 2024 brachte unter den 29 weiteren Gräbern einige Besonderheiten zu Tage. Eine davon ist die Bestattung einer reich ausgestatteten Frau, die in der späten Eisenzeit mit einer bronzenen Gürtelgarnitur, Armreifen, einem großen Eisenmesser und mehreren Fibeln niedergelegt wurde.

Die Funde und Befunde dieser Zeitstellung wurden an der Universität Wien, Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, im Projekt Celts Across The Alps unter der Leitung von Peter Ramsl weiter erforscht (https://cata.univie.ac.at/).

Das Fundmaterial aus der Grabung in Oberndorf wurde nun an die Landessammlung Ur- und Frühgeschichte des Landes Niederösterreich übergeben. Der Gürtelhaken aus Buntmetall ist in einer 3D-Dokumentation zugänglich. (https://www.online.landessammlungen-noe.at/objects/1510524/gurtelhaken?ctx=c09a73a967293bdb5e9db40d00fa859c1804a133&idx=18 #).

Fotos: (c) ASINOE GmbH und Landessammlungen Niederösterreich

Vorratshaltung und Entsorgung im Mittelalter: Bei einer Fassgrube handelt es sich um ein in den Boden eingelassenes Holz...
10/04/2026

Vorratshaltung und Entsorgung im Mittelalter:

Bei einer Fassgrube handelt es sich um ein in den Boden eingelassenes Holzfass, das für die Aufbewahrung von Vorräten oder für deren Entsorgung genutzt werden konnte. Bei unseren Grabungen in Krems, Tulln und Augusteum Korneuburg wurden mehrere solcher Fassgruben aus dem Mittelalter dokumentiert, in denen an den Grubenwänden noch die Überreste der Fässer zu erkennen waren. An der Wand der Fassgrube in Tulln waren tatsächlich noch Holzreste vorhanden, bei der Fassgrube in Krems zeigten sich die Dauben als deutliche Verfärbungen im Sediment.

Auf ähnliche Weise wurden auch große Vorratsgefäße im Boden versenkt, wie ein weiterer Befund der Grabung in Korneuburg zeigt. Erhalten blieb hier der untere Teil eines spätmittelalterlichen, wohl in das 15. Jahrhundert zu setzenden Vorratsgefäßes.

Eine der Gruben in Krems enthielt am Boden abgestellte, vollständig erhaltene Gefäße aus dem 14. Jahrhundert, was in diesem Fall auf eine Verwendung als Vorratsgrube schließen lässt. Ein 3D-Modell zeigt die Befundsituation:
https://sketchfab.com/3d-models/krems-2022-mittelalterliche-fassgrube-gefae-60cd14486df04cd7ade397b2c7a8717f



(c) Fotos und 3D-Modell: ASINOE GmbH

Adresse

Körnermarkt 16
Krems An Der Donau
3500

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Asinoe GmbH erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Asinoe GmbH senden:

Verknüpfungen

Teilen