19/08/2026
Unsere Vulnerability Management Automation hat genau das getan, was wir von ihr erwartet haben.
Und genau das war das Problem.
Wir hatten Scanner, die Findings an DefectDojo weitergegeben haben, ein Script, das sie anhand von CVSS und Exposure Tags bewertet hat, und einen Alert Channel für die kritischsten Fälle.
Technisch hat das alles funktioniert und wir hatten den Prozess eine ganze Weile so im Einsatz.
Das Problem dabei: Jedes Finding wurde am Ende an einen Menschen weitergereicht. Nichts in unserem Setup hat dafür gesorgt, dass Findings auch automatisch zurückgestellt oder aussortiert wurden.
Die Queue wurde also immer länger und unsere Analyst:innen mussten weiterhin einzelne Findings prüfen, nur um festzustellen, dass sie eigentlich keine weitere Bearbeitung benötigen.
Wir hatten also eine automatisierte Eskalation, aber keine automatisierte Entlastung.
In unserem neuen Blogartikel zeigen wir, was wir ursprünglich gebaut haben, wo die Schwachstellen unseres Ansatzes lagen und wie wir den Prozess inzwischen weiterentwickelt haben.
Unsere neue Decision Table läuft aktuell im Shadow Mode und wird auf die Findings aus dem letzten Quartal angewendet. Dabei haben wir auch bewusst die Thresholds festgehalten, bei denen wir erwarten, dass wir nicht immer richtig liegen.
👉 Den ganzen Artikel gibt’s hier:
https://www.osm-s.com/de/wir-haben-die-falsche-haelfte-der-schwachstellen-triage-automatisiert/
Das Problem Laut NIST sind die CVE-Einreichungen zwischen 2020 und 2025 um 263 % gestiegen, und die ersten drei Monate 2026 lagen fast ein Drittel über dem Vorjahreszeitraum. NIST erwartet keine Entspannung.1 Unser Team ist nicht um 263 % gewachsen. Es ist überhaupt nicht gewachsen. Jedes einzelne...