21/10/2026
Die HTW Berlin empfiehlt für ein Einfamilienhaus mit 10 kWp Dach und
4.000 kWh Jahresverbrauch höchstens 6 kWh nutzbare Speicherkapazität.
Viele Angebote liegen deutlich darüber.
Drei Faustformeln der HTW Berlin – alle drei begrenzen die Größe nach oben:
1. Nur speichern, wenn Überschüsse da sind.
Die PV-Leistung sollte mindestens 0,5 kW je 1.000 kWh Jahresverbrauch
betragen. Sonst bleibt der Speicher im Winter leer.
2. Deckel über den Verbrauch.
Maximal 1,5 kWh nutzbare Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch.
Dieser Wert entspricht etwa dem durchschnittlichen Verbrauch in den
Nachtstunden – also dem, was eine Batterie überhaupt abdecken kann.
3. Deckel über die PV.
Maximal 1,5 kWh je 1 kW PV-Leistung.
Warum die Obergrenze so niedrig liegt: Der Nutzen jeder weiteren
Kilowattstunde stagniert zunehmend. Man bezahlt Kapazität, die an den
meisten Tagen ungenutzt bleibt.
Und genau hier passt der CUR5000H: 5 kWh pro Modul, in 5-kWh-Schritten
erweiterbar bis 30 Module. Für ein typisches Einfamilienhaus liegt man
damit im empfohlenen Bereich – und wächst in 5-kWh-Schritten nach, wenn
Wärmepumpe oder Elektroauto dazukommen. Kein Sprung von 5 auf 10, nur
weil der Katalog nichts dazwischen hat.
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