| Geschichte |
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Die von Georg Werner errichtete LL/LTS befindet sich auf dem Burglachberg in der Kaserne, die seit Februar 1993 nach Franz Josef Strauß benannt ist. Neben den Springerlehrgängen werden heute wieder verschiedene Verwendungs- und Laufbahnlehrgänge durchgeführt, z. vorbereitende Teile des Einzelkämpferlehrganges (vgl. Sauwaldhof). Seit 1997 pflegt die LL/LTS eine Partnerscha
ft mit der französischen Fallschirmspringerschule ETAP in Pau. Während Fallschirmjäger bei ihrem Einsatz mit olivfarbenen Rundkappenfallschirmen vom Typ T-10 in Zügen und größeren Verbänden luftverlastet und „abgesetzt” werden, springen Fernspäher und „Sonder-Kommandos” inzwischen mit der „Matratze”, einem Hochleistungs-Gleitschirm. Mit diesem können entferntere Ziele in nahezu beliebiger Richtung (windabhängig) punktgenau angeflogen werden. Diese Schirme werden insbesondere von KSK- und den Fallschirmspezialzügen der Fallschirmjägerbataillone intensiv genutzt. Zahlreiche Deutsche Meister im Fallschirmspringen, Europa- und sogar Weltmeister trainierten in der Sportfördergruppe an der LL/LTS und haben die Bundeswehr bei Militärsprung-Meisterschaften vertreten. Gruppenübungssprünge aus Transalls und zivilen Transport-Maschinen finden auf dem nördlich angrenzenden Absetzplatz neben dem Feldflugplatz der Schule statt. Neben Berufs- üben dort am Wochenende auch Zeitsoldaten ihre Figuren- und Zielsprünge. Im Schulungsgebäude befindet sich eine Dauer-Ausstellung zu Einsätzen deutscher Fallschirmjäger an verschiedenen Kriegsschauplätzen und in vielen anschaulichen Miniatur-Panoramen in Glas-Vitrinen dargestellt.
| Waffensysteme und Ausrüstung |
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- Wiesel (Waffenträger)
- ESK Mungo
- Gleitfallschirmsystem
| Verbandsabzeichen |
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Das Verbandsabzeichen zeigt ähnlich wie alle Abzeichen der Truppenschulen zwei gekreuzte Schwerter auf rotem Grund. Darüber hinaus signalisiert ein „S“, dass es sich um eine Schule des Heeres handelt. Das Abzeichen ist grün-weiß geflochten umrandet. Grün entspricht der Waffenfarbe der Infanterie. Das neutrale Weiß (Silber) deutet an, dass hier in erheblichem Umfang auch andere luftlandefähigen Truppen ausgebildet werden. Das interne Verbandsabzeichen zeigt im linken Teil des gotischen Wappenschildes die linke Hälfte des Bundesadlers und im rechten Wappenteil zwei aufgespannte Fallschirme auf zwei stilisierten blau-weißen bayrischen Rauten als Symbol für den Standort.
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[Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie]