Weser-FLEX

Weser-FLEX Der umfangreiche Lagerbestand enthält mehr als 10 000 unterschiedliche Artikel

Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, das Hydraulikschläuche konfektioniert und sich mit dem Handel von Leitungsverbindungen und Hydraulikkomponenten befasst.

Weser-FLEX – Hydrauliklösungen, auf die es im Alltag ankommtZuverlässige Hydraulik ist die Grundlage für sichere und rei...
31/08/2026

Weser-FLEX – Hydrauliklösungen, auf die es im Alltag ankommt

Zuverlässige Hydraulik ist die Grundlage für sichere und reibungslose Arbeitsabläufe. Genau hier setzen wir von Weser-FLEX an.

Unser Leistungsspektrum reicht von Hydraulikschläuchen, Armaturen, Kupplungen, Verschraubungen und Dichtungen bis hin zu Reparatur und Instandsetzung von Hydraulikzylindern, Pumpen und Motoren. Ergänzt wird unser Angebot durch technische Beratung, passgenaue Lösungen und praxisorientierte Schulungen.

Ob Industrie, Landwirtschaft, Maschinenbau, Bau oder Werkstatt: Wir unterstützen unsere Kunden mit Erfahrung, technischer Kompetenz und einem klaren Ziel – Ausfallzeiten zu reduzieren und die Betriebssicherheit zu erhöhen.

Weser-FLEX – Erfahrung, Technik und Service aus einer Hand.
https://weser-flex.de/

Ausgeschaltet bedeutet nicht automatisch drucklosBei manchen Hydraulikanlagen bleibt Energie gespeichert, obwohl Pumpe u...
30/08/2026

Ausgeschaltet bedeutet nicht automatisch drucklos

Bei manchen Hydraulikanlagen bleibt Energie gespeichert, obwohl Pumpe und Maschine bereits abgeschaltet sind.

Ein Beispiel dafür sind Hydrospeicher. Sie können Hydraulikflüssigkeit unter Druck speichern und diese Energie bei Bedarf wieder an das System abgeben.

Das ist technisch sehr nützlich – bei Wartungsarbeiten aber ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

HYDAC weist darauf hin, dass Arbeiten an Anlagen mit Hydrospeichern erst durchgeführt werden dürfen, wenn der Flüssigkeitsdruck abgebaut wurde. Auf der Gasseite werden entsprechende Speicher mit Stickstoff betrieben. Sauerstoff oder Druckluft dürfen dafür nicht als Ersatz verwendet werden.

Entscheidend für die Praxis ist die grundsätzliche Erkenntnis: Der ausgeschaltete Elektromotor oder die stillstehende Hydraulikpumpe sind kein zuverlässiger Nachweis für einen drucklosen Anlagenzustand.

Vor Wartung und Demontage muss deshalb anhand der jeweiligen Maschine und Herstellerunterlagen geklärt sein, wie gespeicherte hydraulische Energie sicher abgebaut beziehungsweise abgesichert wird.

Vielleicht ein guter Punkt für die nächste Wartungsbesprechung: Wo befinden sich an Ihren Maschinen Energiespeicher – und wissen alle Beteiligten davon?



Fachquelle: HYDAC – Accumulator Technology, Safety Information

29/08/2026

Wie hält ein Hydraulikzylinder seine Last?

Ein angehobener Zylinder soll seine Position halten, obwohl das Wegeventil nicht mehr aktiv angesteuert wird. Dafür können in Hydrauliksystemen unter anderem entsperrbare Rückschlagventile eingesetzt werden.

Das Funktionsprinzip ist interessant: In einer Richtung kann das Hydraulikmedium durch das Rückschlagventil strömen. In Gegenrichtung sperrt das Ventil.

Soll die gesperrte Richtung wieder geöffnet werden, wirkt ein zusätzlicher hydraulischer Steuerdruck auf einen Steuerkolben. Dadurch kann das Ventil gezielt entsperrt werden.

Solche Ventile werden beispielsweise genutzt, wenn Verbraucher oder Zylinder hydraulisch gehalten werden sollen. Die konkrete Schaltung muss allerdings zur Lastsituation und zur gewünschten Bewegungssteuerung passen.

Ein entsperrbares Rückschlagventil ist deshalb nicht einfach nur ein „Rückschlagventil mit zusätzlichem Anschluss“. Öffnungsverhalten, Steuerdruckverhältnisse und Einbindung in die Hydraulikschaltung sind für die Funktion entscheidend.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie kleine Hydraulikkomponenten wichtige Aufgaben innerhalb einer Maschine übernehmen.

Bei Weser-FLEX erhalten Sie neben Hydraulikschläuchen auch Ventile, Verschraubungen und weitere Hydraulikkomponenten.

Welche Hydraulikkomponente sollen wir als Nächstes einmal verständlich erklären?



Fachquelle: HAWE – Fluidlexikon „Entsperrbares Rückschlagventil“ / Parker – Mobile Hydraulic Cartridge Systems

27/08/2026

Die Maschine steht – warum lässt sich die Kupplung trotzdem nicht verbinden?

Gerade an warmen Spätsommertagen kennt man das Problem von Bau- und Landmaschinen: Das Anbaugerät wurde abgestellt, später soll es wieder angeschlossen werden – doch die Hydraulikkupplung lässt sich kaum verbinden.

Eine mögliche Ursache ist Restdruck im abgekuppelten System.

CEJN weist beispielsweise darauf hin, dass sich Hydrauliköl bei Erwärmung ausdehnen kann. Steht ein abgekuppeltes Anbaugerät in der Sonne, kann dadurch der Druck im eingeschlossenen Hydraulikvolumen steigen. Beim späteren Ankuppeln muss dieser Druck überwunden werden.

Wichtig ist deshalb: Eine schwergängige Kupplung nicht mit improvisierten Methoden, Hammerschlägen oder Manipulationen am Anschluss „überreden“.

Für Anwendungen, bei denen Restdruck regelmäßig auftritt, gibt es Kupplungssysteme und technische Lösungen, die ausdrücklich für das Verbinden unter definierten Restdruckbedingungen konstruiert sind.

Welche Lösung geeignet ist, hängt vom Kupplungssystem und von der Maschine ab.

Gerade bei häufig gewechselten Anbaugeräten kann sich deshalb ein genauer Blick auf das Kupplungskonzept lohnen.

Kennen Ihre Fahrer das Problem nach einem heißen Tag auf Baustelle oder Feld?



Fachquelle: CEJN – X-Series Hydraulic Quick Couplings

O-Ring beschädigt? Nicht immer ist die Dichtung das eigentliche ProblemEin O-Ring wird gewechselt – kurze Zeit später tr...
26/08/2026

O-Ring beschädigt? Nicht immer ist die Dichtung das eigentliche Problem

Ein O-Ring wird gewechselt – kurze Zeit später tritt erneut Hydrauliköl aus. Dann lohnt es sich, nicht nur die Dichtung selbst anzusehen.

Ein typisches Schadensbild ist die sogenannte Extrusion. Dabei wird Elastomermaterial unter Belastung in einen vorhandenen Spalt gedrückt. An der Dichtung können dadurch charakteristische beschädigte oder abgeschälte Bereiche entstehen.

Die Ursache kann beispielsweise in zu großen Spaltmaßen, Bauteilverformungen unter Druck, einer ungeeigneten Werkstoffhärte oder einer nicht passenden Kombination aus Dichtung, Medium und Betriebsbedingungen liegen.

Je nach Konstruktion können Stützringe beziehungsweise Back-up-Ringe verhindern, dass sich der O-Ring in den Spalt hinein verformt. Ob und welche Ausführung erforderlich ist, muss allerdings zur konkreten Dichtstelle passen.

Für die Instandhaltung bedeutet das: Einen beschädigten O-Ring nicht automatisch nur durch einen identischen neuen Ring ersetzen. Das Schadensbild kann Hinweise auf ein Problem der gesamten Dichtstelle liefern.

Weser-FLEX führt O-Ringe und Dichtungen für unterschiedliche hydraulische Anwendungen.

Schauen Sie sich ausgebaute Dichtungen genauer an – oder landen diese normalerweise direkt im Müll?



Fachquelle: Parker – O-Ring Handbook

25/08/2026

G, R, NPT oder M? Gewinde ist nicht gleich Gewinde

Ein Hydraulikanschluss sieht passend aus, lässt sich sogar ein paar Umdrehungen einschrauben – und ist trotzdem die falsche Verbindung.

In Hydraulikanlagen treffen unterschiedliche Gewindesysteme aufeinander. Dazu gehören beispielsweise metrische Gewinde, BSPP, BSPT und NPT. Entscheidend ist dabei nicht nur der Durchmesser. Auch Gewindesteigung, Gewindeform und vor allem die Art der Abdichtung unterscheiden sich.

Ein Beispiel: Bei einem parallelen BSPP-Gewinde wird die Abdichtung nicht einfach durch das Gewinde selbst erzeugt. Abhängig von der Anschlussausführung erfolgt sie beispielsweise über O-Ring oder Dichtring. Konische Gewinde besitzen dagegen ein anderes Dichtprinzip.

Deshalb sollte eine unbekannte Verschraubung nicht nach Augenmaß bestimmt werden. Für eine eindeutige Identifikation helfen Messschieber, Gewindelehre und gegebenenfalls eine Sitzwinkellehre.

Das ist besonders wichtig bei älteren Maschinen, Importmaschinen oder Anlagen, an denen im Laufe der Jahre bereits verschiedene Komponenten ersetzt wurden.

Bei Weser-FLEX können wir passende Verschraubungen und Adapter anhand des vorhandenen Anschlusses auswählen.

Welches Anschlussgewinde sorgt in Ihrer Werkstatt am häufigsten für Rätsel?



Fachquelle: Parker – Fitting Threads / Gates – Coupling Identification

Zu kleiner Schlauch? Dann geht Leistung unterwegs verlorenBei der Auswahl einer Hydraulikleitung wird häufig zuerst auf ...
24/08/2026

Zu kleiner Schlauch? Dann geht Leistung unterwegs verloren

Bei der Auswahl einer Hydraulikleitung wird häufig zuerst auf den zulässigen Druck geschaut. Mindestens ebenso interessant ist jedoch der Innendurchmesser des Schlauchs.

Durch jede Leitung entsteht ein Druckverlust. Wie groß dieser ausfällt, hängt unter anderem von Volumenstrom, Schlauchinnendurchmesser, Leitungslänge, Hydraulikflüssigkeit sowie Anzahl und Bauart der verwendeten Armaturen und Adapter ab.

Besonders wichtig: Wird bei gleichem Volumenstrom ein Schlauch mit kleinerem Innendurchmesser eingesetzt, steigt die Strömungsgeschwindigkeit. Damit können auch Druckverlust und Energieverluste zunehmen. Das Hydrauliksystem muss dann mehr leisten, um am Verbraucher die benötigte Leistung bereitzustellen.

Für die Praxis bedeutet das: Ein Schlauch ist nicht allein deshalb passend, weil Anschluss und Druckstufe stimmen.

Gerade bei Umbauten, verlängerten Leitungswegen oder höheren Fördermengen sollte deshalb auch geprüft werden, ob der vorhandene Leitungsquerschnitt noch zur Anwendung passt.

Bei Weser-FLEX in Bremen unterstützen wir bei der Auswahl geeigneter Hydraulikschläuche und Komponenten für die jeweilige Anlage.

Wurde bei einer Maschinenänderung bei Ihnen schon einmal der erforderliche Leitungsquerschnitt neu geprüft?



Fachquelle: Gates – Hydraulic Hose Products 2025 / Pressure Drop

Welche Schlauchleitung würden Sie morgen zuerst kontrollieren?Montagmorgen, Maschine an – und weiter geht es.Vorher lohn...
23/08/2026

Welche Schlauchleitung würden Sie morgen zuerst kontrollieren?

Montagmorgen, Maschine an – und weiter geht es.

Vorher lohnt sich manchmal eine andere Frage: Welche Hydraulik-Schlauchleitung hat in der vergangenen Woche am meisten gearbeitet?

Vielleicht die Leitung am ständig bewegten Anbaugerät. Vielleicht der Schlauch direkt neben einer heißen Maschinenkomponente. Oder eine Leitung, die beim Einschlagen, Heben oder Absenken sichtbar ihre Lage verändert.

Hydraulik-Schlauchleitungen altern auch bei bestimmungsgemäßem Einsatz. Zusätzlich können Temperatur, UV-Strahlung, Schwingungen, mechanische Beanspruchung, Verschmutzung, Druckimpulse und die tatsächlichen Einsatzbedingungen ihre Beanspruchung beeinflussen.

Ein kurzer Kontrollgang kann deshalb viel verraten: Risse oder Versprödung der Außenschicht, Scheuerstellen, Verformungen, beschädigte Armaturen, Undichtigkeiten oder eine veränderte Schlauchführung gehören zu den Punkten, auf die geachtet werden sollte.

Wichtig: Eine Sichtkontrolle ersetzt keine vorgeschriebene Prüfung. Sie ist vielmehr eine zusätzliche Möglichkeit, auffällige Veränderungen zwischen den festgelegten Prüfungen frühzeitig zu entdecken. Die Betriebssicherheitsverordnung verlangt zudem die Kontrolle von Arbeitsmitteln vor der Verwendung auf offensichtliche sicherheitsrelevante Mängel.

Vielleicht ist das eine gute Aufgabe für morgen früh: Eine Minute länger hinschauen, bevor die Maschine startet.

Welche Stelle kontrollieren Sie bei einer Hydraulikanlage grundsätzlich zuerst?



Fachquelle: DGUV Regel 113-020; BetrSichV § 4

Betriebsdruck ist nicht die ganze WahrheitEine Maschine arbeitet beispielsweise überwiegend mit einem bestimmten Hydraul...
22/08/2026

Betriebsdruck ist nicht die ganze Wahrheit

Eine Maschine arbeitet beispielsweise überwiegend mit einem bestimmten Hydraulikdruck. Bedeutet das automatisch, dass genau dieser Wert für die Schlauchauswahl entscheidend ist?

Nein.

In hydraulischen Systemen können kurzfristige Druckspitzen beziehungsweise Druckimpulse auftreten. Die DGUV definiert den maximalen Betriebsdruck einer Hydraulik-Schlauchleitung deshalb unter Einbeziehung der zu erwartenden kurzzeitigen Druckspitzen.

Auch Hersteller weisen darauf hin, dass bei der Schlauchauswahl nicht nur der normale Systemdruck betrachtet werden darf. Der zulässige Betriebsdruck der verwendeten Schlauchleitung muss zur tatsächlichen Belastung des Systems passen; außerdem müssen Schlauch und Anschlüsse als Gesamtsystem betrachtet werden.

Das ist besonders interessant bei Maschinen mit schnellen Schaltvorgängen, hohen Lastwechseln oder dynamischen Arbeitsbewegungen. Ein Manometer, das überwiegend einen scheinbar unkritischen Wert zeigt, erzählt also nicht zwangsläufig die gesamte Geschichte.

Deshalb gilt bei der Auswahl einer Ersatzleitung: Nicht einfach Nennweite und Anschluss übernehmen. Betriebsbedingungen, Druck, Medium, Temperatur und Einbausituation gehören mit auf den Tisch.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen „passt vom Gewinde her“ und passt technisch zur Anwendung.

Hatten Sie schon einmal einen Schlauchausfall, obwohl der normale Betriebsdruck eigentlich unauffällig erschien?



Fachquelle: DGUV Regel 113-020; Parker Hydraulic Hose Technical Handbook

Adresse

Walther-Jacobs-Straße 1
Bremen
28309

Öffnungszeiten

Montag 07:15 - 17:30
Dienstag 07:15 - 17:30
Mittwoch 07:15 - 17:30
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