26/09/2025
Sehr geehrte Wärmekundinnen und Wärmekunden,
sehr geehrte Interessentinnen und Interessenten,
nach intensiver Prüfung müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass unser Projekt zur klimafreundlichen Wärmeversorgung im Grevener Süden derzeit nicht darstellbar und somit nicht umsetzbar ist.
Diese Entscheidung fällt uns außerordentlich schwer.
Das Team der Biowärme Greven hat in den vergangenen vier Jahren mit viel Herzblut, Zeit und vor allem auch eigenem Geld daran gearbeitet, das Vorhaben möglich zu machen. Wir sind weiterhin überzeugt: Es wäre die beste Lösung für die Wärmeversorgung des Grevener Südens geworden.
Warum kommt es zu dieser Entscheidung?
Hinter uns liegt eine lange, von externen Einflussfaktoren geprägte Entwicklung. Immer neue Herausforderungen haben viel Zeit und leider auch Vertrauen gekostet. Stellvertretend möchten wir nennen:
• Massive Verwerfungen in der Energie- und Baubranche (ab 2022) mit stark steigenden Kosten
• Notwendige aufwendige Neuplanungen an Standorten und Wärmequellen
• Unflexible, praxisferne Förderauflagen und daraus resultierende Unsicherheiten.
Insbesondere die Fördersituation erwies sich als besonders herausfordernd. Zwar wurden die Fördermittel des Landes NRW grundsätzlich bewilligt, jedoch waren sie an unerwartete Bedingungen geknüpft. So verlangte das Land unter anderem Sicherheiten für die ausgezahlten Mittel – deren Bereitstellung und Klärung verursachten erheblichen Zeitaufwand, zusätzliche Kosten und weitere Nachteile.
Außerdem würden für den Abruf der Fördermittel jährlich festgelegte Höchstbeträge und gewisse Stichtage gelten, bis zu denen ein Teil der Gelder hätte abgerufen werden müssen. Wäre es jedoch, etwa durch unvorhersehbare Verzögerungen, zu einem späteren Abruf gekommen, wäre die Auszahlung der Mittel nicht mehr gewährt worden.
Die Mischung aus strengen Fristen, der Notwendigkeit, zunächst in Vorleistung zu gehen und der unsicheren Auszahlung hätte schließlich dazu geführt, dass ein Teil der zugesagten Fördergelder nicht mehr zur Verfügung gestanden hätte. Dadurch lässt sich das Projekt in der ursprünglich geplanten Größe wirtschaftlich nicht mehr umsetzen.
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