22/06/2026
Entgraten ist kein Randthema. Es ist Teil der Bauteilfunktion.
Am 12. Juni 2026 war unser Geschäftsführer im Geschäftsbereich Entgratung, Herr Peschke, an der Esslingen zu Gast.
Auf Einladung von . Dr.-Ing. Ulrich Walter durfte er vor Masterstudierenden im Studiengang Ressourceneffizienz im Maschinenbau einen Einblick in die maschinelle Entgrattechnik geben.
Im Mittelpunkt stand eine Frage, die in der Praxis oft entscheidend ist: Welchen Einfluss haben Entgratverfahren auf die spätere Funktion eines Bauteils?
Denn Grate sind nicht einfach nur kleine Rückstände aus der Bearbeitung. Sie können Montageprozesse beeinflussen, Dichtflächen beeinträchtigen, technische Sauberkeit erschweren oder im späteren Einsatz zu Funktionsproblemen führen. Deshalb beginnt gute Entgratung nicht erst an der Maschine, sondern bereits beim Verständnis für Bauteil, Werkstoff, Geometrie und Anwendung.
Im Vortrag ging es unter anderem um unterschiedliche Entgratverfahren wie TEM, ECM, HDW, CBE und kryogenes Entgraten. Dabei wurde deutlich: Es gibt nicht das eine richtige Verfahren für alle Bauteile. Entscheidend ist immer, welche Anforderungen das Bauteil später erfüllen muss und welche Gratsituation tatsächlich vorliegt.
Für uns bei BENSELER ist dieser Austausch zwischen Industrie und Hochschule besonders wertvoll. Theorie, Forschung und industrielle Praxis gehören zusammen, wenn zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure verstehen sollen, wie stark Fertigungsdetails die Funktion eines Bauteils beeinflussen können.
Vielen Dank an Prof. Dr.-Ing. Ulrich Walter und die Hochschule Esslingen für die Einladung und den interessierten Austausch mit den Masterstudierenden.
Wer Entgratung verstehen möchte, muss Bauteile verstehen. Genau diesen Blick geben wir gerne weiter, in Projekten, Schulungen und Fachvorträgen. Kommen Sie bei Interesse gerne auf uns zu!