27/07/2026
Die Stadtwerke Roth bitten die Bevölkerung um einen sensiblen Umgang mit dem Lebensmittel Wasser während Hitzeperioden / Hoher Wasserverbrauch im Juni 2026 verzeichnet
Die Stadtwerke Roth verzeichnen für den Juni 2026 einen neuen Höchststand im Wasserverbrauch. Im Vergleich zum Juni 2025 wurden rund 20 Prozent mehr Trinkwasser genutzt – so viel wie noch nie in einem Juni seit Beginn der Aufzeichnungen der Stadtwerke Roth. Mit Blick auf die möglichen Hitzewellen im Sommer 2026 bitten die Stadtwerke Roth daher um einen besonders verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit dem Lebensmittel Wasser. „Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen führen zu einer starken Belastung der Versorgungssysteme und zu Spitzenverbräuchen, die sich vor allem in Hitzeperioden deutlich bemerkbar machen“, betonen Technischer Leiter Andreas Röll und Wassermeister Floran Stapfer.
Die Stadtwerke Roth bitten darum, Gießarbeiten möglichst in den frühen Morgenstunden oder am Abend vorzunehmen, da die Pflanzen zu diesen Zeiten Wasser besser aufnehmen können und die Verdunstung deutlich geringer ist. Ebenso wird darum gebeten, nach Möglichkeit auf den Einsatz von Rasensprengern zu verzichten, insbesondere während ausgeprägter Hitzeperioden, in denen große Bewässerungsflächen zu sehr hohen Verbrauchsspitzen führen.
Zudem bitten die Stadtwerke Roth darum, Pools nicht während der Hitzeperiode zu befüllen, da das Befüllen erhebliche Mengen Wasser benötigt und die Versorgungssysteme zusätzlich belastet. Darüber hinaus wird die Bevölkerung gebeten, Wasser im Alltag bewusst und sparsam zu nutzen – etwa durch kürzere Duschzeiten, die Nutzung von Regenwasser für den Garten, das Auto seltener zu waschen und Wasserhähne nicht unnötig laufen zu lassen.
„Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für einen achtsamen und sensiblen Umgang mit der Ressource Wasser – gerade in Zeiten extremer Hitze“, betont Dr. Gerhard Brunner, Leiter der Stadtwerke Roth. „Jede einzelne Maßnahme hilft, die Versorgung stabil zu halten und unnötige Spitzen zu vermeiden.“
Foto: Das Wasserwerk Eckersmühlen der Stadtwerke Roth / Bildnachweis: GEO-Drohne