10/09/2026
🌍 Mit neuen Preisen zum Vollausbau: Geothermie Unterhaching entlastet Eigenheimnutzer
Wie bleibt klimafreundliche Wärme langfristig bezahlbar, verlässlich und für möglichst viele Menschen in Unterhaching zugänglich? Darüber haben wir uns bei einem Pressegespräch mit dem Münchner Merkur, der Süddeutschen Zeitung und dem Wochenanzeiger ausgetauscht.
💶 Sinkender Arbeitspreis und Preisgarantie
Zum 1. Oktober 2026 sinkt unser Netto-Arbeitspreis von 9,74 auf 9,58 Cent je Kilowattstunde – brutto von 11,59 auf 11,39 Cent. Damit bleiben die gesamten Wärmekosten trotz eines geringfügig steigenden Grundpreises stabil beziehungsweise sinken sogar leicht. Für die neuen Preise gilt eine Garantie bis zum 30. September 2027. Davon profitieren alle Kundinnen und Kunden – im Mehrparteienhaus ebenso wie im Einfamilienhaus.
🏠 Zusätzlich sparen mit 12 kW Anschlussleistung
Darüber hinaus senken wir die Mindestanschlussleistung für Reihen- und Einfamilienhäuser von 16 auf 12 kW. Bei einem Reihenhaus mit 16.500 kWh Jahresverbrauch sinken die gesamten Wärmekosten dadurch gegenüber Oktober 2025 um rund sieben Prozent beziehungsweise 214 Euro pro Jahr. Die einmalige Umstellung kostet 238 Euro und amortisiert sich damit bereits nach gut 13 Monaten.
Bestandskundinnen und Bestandskunden können prüfen lassen, ob eine Reduzierung für ihr Gebäude sinnvoll ist. Da wir den baulichen und energetischen Zustand der einzelnen Immobilie nicht kennen, ist im Zweifel eine Rücksprache mit einem Heizungsfachbetrieb erforderlich. Bei einem Neuanschluss kann von Beginn an mit 12 kW kalkuliert werden, sofern diese Leistung für das Gebäude ausreicht.
🌱 Vollständig dekarbonisiert bis 2028
Bis 2028 wollen wir auch den verbliebenen „CO₂-Restbuckel“ beseitigen. Möglich wird dies durch die geplante Inbetriebnahme von Laufzorn II durch unseren Partner Erdwärme Grünwald und die Umstellung des Strombezugs für unsere Förderpumpen vom fossilen Blockheizkraftwerk auf Grünstrom.
🤝 Die Wärmewende als Gemeinschaftsprojekt
Rund 1.400 Gebäude in Unterhaching können noch an das Wärmenetz angeschlossen werden. Je mehr Menschen die bereits vor ihrer Haustür verfügbare Geothermie nutzen, desto besser lassen sich Ausbau, Versorgungssicherheit und stabile Preise miteinander verbinden. Geothermie wird direkt vor Ort gewonnen, ist weitgehend unabhängig von internationalen Lieferketten und stärkt unsere regionale Versorgungssicherheit.
⚡ Wärmewende braucht mehr als Strom
Eine vollständig elektrifizierte Energieversorgung würde den Strombedarf und die Stromnetze zusätzlich belasten. Geothermie stellt Wärme dagegen unmittelbar vor Ort bereit und reduziert den Strombedarf für die Wärmeversorgung erheblich. Damit tritt sie nicht in demselben Maße in Konkurrenz zu Anwendungen, die zwingend Strom benötigen – etwa Rechenzentren, E-Mobilität oder industrielle Prozesse. Für uns ist das kein Entweder-oder, sondern ein klares Und: Strom und Geothermie ergänzen sich zu einer resilienten und klimafreundlichen Energieversorgung
📣 Unser Appell: Lassen Sie jetzt prüfen, ob ein Anschluss möglich ist, und nutzen Sie die derzeit attraktiven Fördermöglichkeiten. Der Klimageschwindigkeitsbonus gilt in seiner aktuellen Höhe noch bis zum 31. Januar 2027 und sinkt anschließend erstmals um vier Prozentpunkte. Mit den neuen Preisen und der geringeren Mindestanschlussleistung stärken wir zugleich die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Fernwärme gegenüber einer Wärmepumpe.
Am Pressegespräch nahmen Bürgermeister Korbinian Rausch sowie die Geschäftsführer der Geothermie Unterhaching, Wolfgang Geisinger und Christoph Reiners, teil. Vielen Dank an Frau Woschée vom Wochenanzeiger, Herrn Becker vom Münchner Merkur und Frau Hilberth -Grasl von der Süddeutschen Zeitung für den konstruktiven Austausch.
Wir für Unterhaching – gemeinsam bringen wir die Wärmewende bis in die letzten Straßen unserer Gemeinde.