09/11/2023
Kein Strom bei Netzausfall von der PV-Anlage. Warum?
In den meisten Fällen ist es so, dass Solaranlagen während eines Netzausfalls keinen Strom erzeugen oder abgeben.
Das liegt daran, dass Solaranlagen in der Regel direkt mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sind, und wenn das Netz ausfällt, schalten sie sich normalerweise automatisch ab, um zu verhindern, dass der erzeugte Strom ins Netz zurückgespeist wird.
Dies ist aus Sicherheitsgründen erforderlich, da der von einer Solaranlage erzeugte Strom nicht kontinuierlich ist und keine Konstantspannung und Frequenz aufweist, wie es im öffentlichen Stromnetz der Fall ist. Wenn dieser instabile Strom in das Netz eingespeist wird, kann dies zu schweren Schäden an den elektrischen Geräten und zur Unsicherheit des Netzes führen.
Es gibt jedoch spezielle Wechselrichter und Systeme, die als "Inselbetrieb" oder "Notstrombetrieb" bezeichnet werden. Diese Systeme können in der Lage sein, während eines Netzausfalls Strom aus der Solaranlage zu liefern, indem sie den erzeugten Strom in einem lokalen Energiespeicher (z. B. Batterien) zwischenspeichern und dann die angeschlossenen Lasten mit diesem gespeicherten Strom versorgen.
Solche Systeme sind in der Regel teurer und komplexer als herkömmliche Solaranlagen, aber sie bieten die Möglichkeit, bei Netzausfällen weiterhin elektrische Energie zur Verfügung zu haben.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Fähigkeit einer Solaranlage, Strom während eines Netzausfalls bereitzustellen, von den spezifischen Komponenten und Konfigurationen des Systems abhängt.
In vielen Fällen wird jedoch die Standardpraxis sein, dass Solaranlagen während eines Netzausfalls abgeschaltet werden, um die Netzstabilität und die Sicherheit der Stromversorgung zu gewährleisten.