08/09/2026
In diesem Zeitraffer zeigen wir, wie radikal Korrosion in nur wenigen Stunden zuschlägt.
Wenn Hydraulikbauteile im Feld kontaminiert werden, zählen oft Stunden. Um das Schadensbild präzise zu verstehen, haben wir das Zusammenspiel aus Außenmedien und Ruhephasen im Labor nachgestellt. 🛠️
Der Versuch aufgebaut:
• Testmedien: Suspension aus Pflanzensubstrat und Regenwasser
• Setup: Kontinuierliche Benetzung von 4 ölbenetzten Probekörpern
(2 bis 7 Std.) bei dauerhafter Umwälzung
• Simulation: Nachgelagerte Ruhephase bei hoher Luftfeuchtigkeit
Die Erkenntnisse:
• 24-Stunden-Ergebnis: Deutliche Korrosion sicht- und nachweisbar.
• Täuschender Effekt: Reinigungsversuche entfernten zwar den flächigen Rost, legten jedoch irreparablen Lochfraß frei.
• Kritischer Zeitfaktor: Bereits 2 Stunden Benetzung + 5 Stunden Ruhephase reichen aus, um bleibendes Lochfraß im Material zu erzeugen!
Die Dynamik von Korrosionsschäden wird oft unterschätzt. Das Zeitfenster für Schutzmaßnahmen ist dramatisch klein, je nach Stahlqualität und Oberflächenbehandlung.
Welche Erfahrungen habt ihr mit unerwartet korrosiven Bedingungen gemacht? Schreibt es in die Kommentare! 👇