Biotop is an open collective of scientists engaging in the curiosity-driven, cross-disciplinary and collaborative translation of ideas; it is an experiment trying to reinvent the way we do science. To many, science means that people with a liking of acronyms and white coats do things in sterile labs or with complex formulae; things with an air of importance; potentially groundbreaking things; thin
gs, which but a handful of people in the world understand. - And surly these people also share a love of clumsy acronyms, white labcoats and blackboards full of scribbles. However, the picture they paint has a key ingredient missing: passion! Whoever does science is haunted; addicted to those moments when they catch a glimpse of the beauty of that which is. - Be it the microscopic world of the cell, where bridges selfassemble and disassemble themselves, while knobbly proteins wobble across at phenomenal speeds; the mysterious quantum world, where thing generally run counter to our intuitions fostered by the “big world”; or cosmic ballets, where celestial bodies are formed from stardust, and bend space and time. For these glimpes take it on with their own ignorance, and pay the price of hitting the proverbial wall over and over again, before they broaden their horizon (a little bit). Yet, for us all to profit from these singular events of broadening of one’s horizon, in order to better cope with the complex world that surrounds us, science needs to be communicated. Not as an end in itself, but in a manner that’s integrated into the research process. This is where we see our responsibility as scientists towards society, and our mission as science collective. Following this route promises to be fascinating, for the stories we know to tell are breathtaking. With artists at our side, we’re certain to be able to tell them in exciting ways. Yet, we do not intent to focus on telling stories alone, but plan to open our workshop and work process, share our resources, be a source of advice and help, conduct research alongside interested members of the public, and be a partner in all sorts of tinkering projects.
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Wissenschaft? - Geht mich nichts an! Für viele ist Wissenschaft ein Begriff, der bedeutet, dass Leute mit einer Vorliebe für Abkürzungen und weiße Laborkittel Dinge in sterilen Labors oder mit komplexen Gleichungen machen; Dinge, die wichtig anmuten; möglicherweise bahnbrechende Dinge; Dinge, die aber auch nur eine Handvoll Menschen weltweit wirklich verstehen. Und wenn, dann haben diese Leute sicher auch eine Vorliebe für exotisch klingende Akronyme, blütenweiße Arbeitsmäntel und vollgekritzelte Tafeln. Teilweise treffen diese Klischees sicherlich zu. Doch das Bild, das sie zeichnen, ist unvollständig, lässt es doch jene wichtigste aller Zutaten außen vor: Leidenschaft. Wer Wissenschaft betreibt, ist ein Getriebener - süchtig nach jenen Momenten in denen sich die Schönheit dessen, was ist, offenbart. Ob es die mikroskopische Welt der Zelle ist, in der sich Brücken selbst auf- und wieder abbauen, knubbelige Proteine in sagenhafter Geschwindigkeit darübergleiten und ständig alles im Fluss ist, oder rätselhafte Quantenwelten, die in vielerlei Hinsicht jenen Intuitionen widersprechen, welche die Welt im Großen geformt hat. Für diese Einblicke legen sich WissenschafterInnen mit ihrer Unwissenheit an, und nehmen es dabei in Kauf, unzählige Male gegen die sprichwörtliche Wand zu rennen, bevor sich ihr Horizont ein (sehr kleines) Stück weit erweitert. Doch damit wir alle von diesen Erweiterungen des Horizonts im Einzelnen profitieren können, um gemeinsam ein Stück besser mit der Komplexität unserer Welt umgehen zu können, muss Wissenschaft vermittelt werden. Nicht als reiner Selbstzweck, sondern - lehrend lernt es sich am besten - als natürlicher Bestandteil des Forschens, und in interaktiver Art und Weise. Dort sehen wir unsere Verantwortung als WissenschafterInnen gegenüber der Gesellschaft, sowie unseren Arbeitsauftrag als Wissenschaftskollektiv. Ihn wahrzunehmen verspricht aufregend zu werden, denn die Geschichten, die wir zu erzählen wissen, sind atemberaubend. Mit KünstlerInnen an unserer Seite, haben wir die besten PartnerInnen, um diese Geschichten spannend und auf vielfältige Weise erzählen zu können. Doch wir wollen uns nicht auf das reine Erzählen beschränken, sondern auch unsere Arbeit und unsere Werkstätte öffnen, unsere Ressourcen teilen, mit Rat und Tat zur Seite stehen, gemeinsam mit interessierten Laien forschen, und gemeinsam an Projekten tüfteln.