18/08/2026
Für 30 € Kupfer werden Ladesäulen im Wert von Tausenden Euro lahmgelegt🔌
Was nach einem Bagatelldelikt klingt, verursacht Schäden in Millionenhöhe:
EnBW, Deutschlands grösster E-Mobilitätsanbieter, verlor letztes Jahr 750 CCS-Kabel an 120 Standorten.
📈 Zwischen Mai und Oktober 2025 haben sich die Diebstähle verzehnfacht.
💸 Der Ersatz eines einzelnen Kabels kostet bis zu 7'000 €.
🥉 Der Wert des enthaltenen Kupfers für die Diebe? Gerade mal 30–50 €.
Die Folge: Ladestationen fallen für 1 bis 7 Tage aus.
Die Vorgehensweise ist ziemlich einfach: Mit einem elektrischen Kabelschneider lässt sich ein CCS-Kabel in wenigen Sekunden durchtrennen. (Keine Sorge, wir bleiben bei der Theorie 😉)
Besonders betroffen sind Standorte bei Supermärkten und in Industriegebieten. Deutlich seltener Tankstellen – vor allem dank guter Beleuchtung und Videoüberwachung.
Die Branche reagiert bereits. Die globale Organisation CharIN arbeitet unter anderem an:
➜ GPS-Trackern in Kabeln (führten bereits zu ersten Festnahmen)
➜ Alarmsystemen über Temperatursensoren
➜ Kameras und Warnhinweisen zur Abschreckung
Das eigentliche Problem: Ladeinfrastruktur wird vielerorts rechtlich noch nicht als kritische Infrastruktur behandelt. Entsprechend mild fallen die Konsequenzen für die Täter aus.
👉 Hast du schon einmal von Ladekabel-Diebstahl gehört?
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