27/05/2026
Über Elektroden haben wir euch bereits etwas gezeigt, doch wo brauchen wir sie eigentlich?
👉 Beim Erodieren!
Dabei entsteht zwischen Elektrode (Grafit oder Kupfer) und Werkstück (Stahl) ein Funken, der winzig kleine Materialteile abträgt. So lassen sich Konturen herstellen, die ein Fräser nie erreichen würde → filigran, tief und präzise.
Bei uns kommen dafür unter anderem die AgieCharmilles FORM X 600 und die EROWA Compact 80 und zum Einsatz.
Die AgieCharmilles FORM X 600 ist die Senkerodiermaschine, auf der die eigentliche Kontur ins Werkstück erodiert wird. Hier wird die Elektrode kontrolliert an das Werkstück herangeführt, während Funke für Funke Material abgetragen wird, bis die gewünschte Form entsteht.
Die EROWA Compact 80 gesteuert durch das Leitsystem von «Certa» verwaltet alle Elektroden und Werkstückdaten und unterstützt uns somit beim automatisierten Handling der Elektroden und Werkstücke. Das bedeutet: Die Maschine kann Elektroden bereitstellen, wechseln und den Prozess effizienter sowie wiederholgenauer machen.
Fun Fact:
Die Elektrode ist immer das Spiegelbild der späteren Form.
Heißt: Für eine Mulde braucht man eine „Mini-Bergkuppe“ als Elektrode.
So verwandeln wir Elektroden in hochpräzise Formkonturen ✨