03/09/2026
🏨 Zwei Betriebe, 300 Meter Abstand. Einer spielt nach anderen Regeln.
Das steht in Luzern zur Abstimmung.
Präsident Ferdinand Zehnder vom Tourismus Forum Luzern hat uns deshalb dem Komitee gegen den kommunalen Mindestlohn angeschlossen.
Faire Löhne sind der Grund, warum wir das tun.
Im Gastgewerbe gibt es seit über 40 Jahren ein gemeinsam ausgehandeltes System. Der L-GAV. Schweizweit, von Arbeitgebern und Arbeitnehmenden zusammen.
Der L-GAV regelt nicht nur den Stundenlohn von CHF 22.75. Ferien, Arbeitszeiten, Feiertage, Sozialversicherungen, Ausbildungszulagen. Der ganze Alltag läuft darüber.
Ein kommunaler Mindestlohn zieht einen einzigen Wert heraus und legt eine neue Ebene drüber.
Ab dann entscheidet die Stadtgrenze, wer wie viel verdient. Das Lokal in der Stadt, das 200 Meter weiter in der Agglo, gleiche Branche, anderes Recht.
Den Mitarbeitenden bringt das keine zusätzliche Sicherheit. Einheitliche Regeln tun das.
Lohnverhandlungen funktionieren dann, wenn alle am selben Tisch sitzen. Das tun sie seit Jahrzehnten im L-GAV.
Der WVL trägt das mit. Am 27. September stimmen wir Ja zur Aufhebung.
🔗 Mehr zur Abstimmung: lohn-ohne-stadtgrenze.ch
🔗 Tourismus Forum Luzern: tfl-luzern.ch