Patriarca Impulse

Patriarca Impulse Patriarca Impulse - SpielRaum für Beziehungsgestaltung: Hier finden Sie individuelle Begleitung auf Ihrem Weg zu gemeinsamem Wachstum in Familie und Team.

Patriarca Impulse - SpielRaum für Beziehungsgestaltung. Hier finden Sie individuelle Begleitung und Beratung auf Ihrem Weg zu gemeinsamem Wachstum in Familie, Partnerschaft und Team.

Aus gegebenem und aktuellem Anlass lade ich Facebook und WhatsApp ab sofort aus meinem Leben aus! Ich bin und bleibe wei...
05/10/2021

Aus gegebenem und aktuellem Anlass lade ich Facebook und WhatsApp ab sofort aus meinem Leben aus! Ich bin und bleibe weiterhin erreichbar für Austausch, Begegnung, Dialog - über Telefon, Mail, SMS, Postanschrift, meine Homepage, LinkedIn, Telegram. Bis bald... Alles Gute 🙂

Facebook, Instagram und WhatsApp sind seit 17:30 down. Auch abseits der heutigen Probleme steht Facebook unter Druck. Ehemalige Mitarbeiter*innen kritisieren...

MUT…Diese Mut-Kärtchen habe ich vor ca. 7 Jahren im Rahmen eines Teambuildingprozesses mit einem 20-köpfigen, neu zusamm...
26/09/2021

MUT…
Diese Mut-Kärtchen habe ich vor ca. 7 Jahren im Rahmen eines Teambuildingprozesses mit einem 20-köpfigen, neu zusammengesetzten Team im Schülerhaus einer Stuttgarter Grundschule eingesetzt. Jedes einzelne Teammitglied vor Augen habe ich einzelne, individuell gestaltete Kärtchen erstellt. Auf der einen Seite eines jeden Kärtchens war das Wort MUT zu lesen, auf der anderen Seite etwas, wofür ich dem/der einzelnen im Rahmen ihrer/ seiner Arbeit eben diesen Mut wünschte.
MUT – zum Loslassen, zum Spiel(en), zu mir zu stehen, zur Stille, zum QuerDenken, zum NachFragen, Vertrauen zu schenken, Nein zu sagen, zur persönlichen Verantwortung, zum authentischen Handeln, zur Offenheit, zum Lachen, zum Dialog, zur Neugier und echtem Interesse u.ä.
Die Kärtchen lagen verteilt auf dem Tisch, die MUT-Seite oben, jede/r hat jedes einzelne Kärtchen umgedreht, gelesen, welcher Wunsch auf der anderen Seite steht, es wieder umgedreht auf den Tisch zurückgelegt und im Durchschauen SEIN/ IHR persönliches Kärtchen ausgewählt, das angesprochen, inspiriert, bewegt oder begeistert hat im Hinblick auf die künftige eigene Arbeit mit Kindern, Teamkolleg*innen, Eltern.
Das Kärtchen, das ich mir als Team- und Schülerhausleitung damals intuitiv selbst gegriffen habe (ich „wusste“ im Prinzip und instinktiv bei fast jedem Teammitglied schon beim Erstellen wer welches Kärtchen wählen würde), war das Kärtchen „MUT – zur ANDERSARTIGKEIT“. Seitdem trage ich dieses Kärtchen immer bei mir, im Geldbeutel. Mir war ein Anliegen, dieses Team mir, den Ressourcen der Menschen und im Sinne der Kinder entsprechend zu führen, es aufzubauen, zu stärken zu entwickeln.
Der Prozess, der mit immer mehr Mut einhergehenden Weg zur Andersartigkeit meinerseits, der Mut zur AndersArtICHkeit ist in den letzten Jahren im wahrsten Sinne des Wortes langsam und stetig immer anderserer, eigenständiger geworden und es ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht, es ist und bleibt anders – so anders, so differenziert, dass ich es kaum verstandesmäßig, gedanklich vom Wesen her beschreiben, begreifen oder erfassen kann, aber ich beobachte es, empfinde es und es zeigt sich, wirkt sich aus in und an mir und um mich herum. Und diese Akzeptanz meiner bzw. von Andersartigkeit per se lässt mich immer gelassener, ruhiger, kraftvoller, mutiger, selbstbewusster und selbstbestimmter sein, so sehr, dass ich mich allem, was da auch immer in den kommenden Jahren (nicht) kommt gewachsen fühle. Alles, was ich brauche ist in mir angelegt und legt sich frei – Urteilsvermögen, Lebensfreude, der richtige Riecher, Ehrgeiz, die Lust nach neuen Erfahrungen, die Liebe zum Körper, individuelle DenkArt, die Gabe der Empathie und des Hinhörens, Sinn für Ästhetik, absolute Wachsamkeit, ein Auge fürs Detail, einen umfänglich sehenden Körper, die Fähigkeit, Strukturen zu entwickeln, in denen gesund kooperiert werden kann, das intuitives Wissen dessen, was im Hier und Jetzt notwendig und erforderlich ist.
Wo-zu, wo-für brauchst du, wünschst du dir heute MUT?

21/09/2021

Kinder verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in pädagogischen Zwangseinrichtungen.

Wenn ich diese Juul-Formulierung nutze, schnaubt so mancher Pädagoge wie eine alte Lok. Ein gutes Zeichen, denke ich bisweilen, denn wenn eine Lok Geräusche von sich gibt, kommt vielleicht bald Bewegung ins Spiel.

Ich meine, dass vor allem Nachdenken über die gängigen Schulthemen der Punkt "Schulpflicht" geklärt sein muss: Kinder (und Eltern) haben offiziell keine Wahl. Es herrscht Schulpflicht und wehe dem, der dieser nicht nachkommt.

Was glauben wir eigentlich, was passieren würde, wenn Kinder nicht zur Schule gehen müssten? Würden sie verwahrlosen, zu Ungeheuern werden, nicht lernen?

Vielleicht sollten wir die Frage anders stellen. Was macht es eigentlich mit Kindern, wenn sie jeden Tag - teilweise bis in den späten Nachmittag - an überwachten, sicheren Lernorten sind?

Immer mehr Stimmen werden laut, die neben dem, was der Fächerkanon hergibt, neue Fächer in den Stundenplan installieren wollen:

Lernen lernen, Glück, Verantwortung, Achtsamkeit usw. - Kann man machen. Sollte man machen. Wenn dafür an anderen Stellen abgespeckt wird.

Ich plädiere gleichwohl dafür, dass wir Kindern deutlich mehr Möglichkeiten und Zeit geben, sich frei zu bewegen und tendenziell gefährliche Orte zu erforschen.

Einer der schönsten und spannendsten Orte war in meiner Kindheit der geheimnisumwobene Bahndamm. Wir durften dort nicht hin, also gingen wir hin. Wir trafen uns am frühen Nachmittag - ab 14 Uhr war das Thema "Schule" beendet - und versteckten uns hinter einem Wall aus Bäumen und Sträuchern, um das zu beobachten, was sich auf den Bahngleisen zutrug. Und manchmal wollten wir es noch genauer wissen...

Wir mussten sehr achtsam sein. - Es konnte gefährlich werden.

Wir mussten Verantwortung zeigen. - Andere mussten sich auf uns verlassen können.

Wir waren glücklich. - Einfach so.

Das Leben am Bahndamm war herausfordernd. Es war gefährlich. Es war riskant. Es war verboten. Es hätte schiefgehen können.

Und wir lernten.

INSPIRATION FÜR ELTERN UND PÄDAGOGEN

20/09/2021

Kein Bock auf Schule?

Das kennen wohl viele - zumindest, wenn es um die klassische Schule geht. Doch eigentlich: LIEBEN wir es zu LERNEN.

Um das grundlegend zu ändern und die LERNLUST wieder in Schule und Leben zu holen , ist vor kurzem die Initiative "Lernlust JETZT" gestartet. Koordinatorin der Initiative ist Corinna Sahl.

Initiator*innen des Projektes sind Margret Rasfeld, Gründerin der Initiative Schule im Aufbruch, sowie der berühmte Hirnforscher Dr. Gerald Hüther.

Herzstück der Initiative sollen Ortsbündnisse werden, die von Menschen unterschiedlichster Hintergründe getragen sind. Sie setzen sich vor Ort für neue, lustvolle Lernformen ein und bringen diese an die Schulen.

Mehr Infos findest du hier - schau mal vorbei:
https://lernlust.jetzt/

Wohltuend klar, sachlich, verständlich, nüchtern und - es geht den Verfassern nicht ums Rechthaben, vielmehr um eine per...
19/09/2021

Wohltuend klar, sachlich, verständlich, nüchtern und - es geht den Verfassern nicht ums Rechthaben, vielmehr um eine persönliche, authentische, verantwortungsvolle Haltung bzw. Positionierung ohne emotionale Manipulation oder erhobenen Zeigefinger!

und nun positionieren wir uns doch zur COVID-19-Situation!

Bis zum heutigen Tage haben wir uns zu diesem Thema nicht öffentlich geäußert. Wir wollten die Spaltung der
Gesellschaft nicht weiter befeuern. Nachdem es aber immer größeren Druck auf ungeimpfte Mitbürger:innen und vor
allem Schüler:innen gibt, positionieren wir uns wie hier zu lesen ist: https://guteschule.eu/wl_1.php?wl=2

familylab-Lehrerweiterbildung „Das wird Schule machen“„Das wird Schule machen“ ist die Weiterbildung für Lehrerinnen und...
12/09/2021

familylab-Lehrerweiterbildung „Das wird Schule machen“

„Das wird Schule machen“ ist die Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten, die die Kursteilnehmenden qualifiziert, ihre eigene pädagogische Praxis auf der Grundlage von Gruppenerfahrungen und individuellem Training zu reflektieren und zu verändern.

Das Wichtigste in der Schule sind die Menschen. Deshalb richtet sich das Programm zur Lehrerweiterbildung an die Lehrenden. „Wer nicht in Kontakt kommt, kann nicht lehren. Wer sich nicht zeigt, den sieht man nicht.“

Kern des Programms »Das wird Schule machen« ist Übung und Freiwilligkeit.

Diese Weiterbildung lebt im Wesentlichen von praktischen Übungen zu diesen Kernthemen: Beziehungskompetenz, Dialog mit Kindern, Dialog mit Eltern, Elterntreffen/ Elternabende, Führungskompetenz in der Klasse, Kollegiale Reflexion im pädagogischen Bereich, Sozialkompetenz in Konflikten.

Themenbezogene Rollenspiele und Übungen machen spürbar und erlebbar, was in meiner aktuellen Situation mit mir und z. B. dem Schüler (oder Kollegen, oder Elternteil) passiert ist. Stärken Sie Ihre Beziehungskompetenz mit dem Workshop »Das wird Schule machen«.

In diesem Seminar arbeite ich nur mit Lehrerinnen und Lehrern, die freiwillig am Angebot teilnehmen. Es setzt eine freiwillige Teilnahme und ein Interesse aller Beteiligten voraus, da wir fast ausschließlich mit Übungen, Erlebnisinhalten, Rollenspielen u.ä. arbeiten werden.

Mit den themenbezogenen Rollenspielen haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, das eigene, persönliche Anliegen einzubringen und individuellen Gewinn aus der erlebten Übungspraxis zu ziehen.

Termine und Details vereinbare ich gerne mit Ihnen auf Anfrage. Schreiben Sie mich an!

11/09/2021

Vom Verhalten anderer - Eltern, Lehrer etc. sollte man sich nicht beeinflussen lassen, sondern »ja« und »nein« sagen, wie es einem richtig erscheint. Jesper Juul• familylab.de

Liebe Eltern, liebe Jugendliche! Die wertvollste, sinnvollste und langlebigste, weil sich in dir und deinem Leben auswir...
10/09/2021

Liebe Eltern, liebe Jugendliche! Die wertvollste, sinnvollste und langlebigste, weil sich in dir und deinem Leben auswirkende Investition, ist die in dich selbst - in dein einzigartiges, individuelles Wesen, deine Ressourcen und Potentiale und in das, was in dir angelegt ist, dir also ein AnLiegen sein sollte... Die Zeit ist reif, die Zeit ist Jetzt... Du bist es (dir) wert!

Entdecke deine Einzig-ART-ICH-keit! Das 1. "Living your Design Seminar für Jugendliche" – Seminar für 12 bis 18-Jährige 21.-24.04.2022 in Konstanz/ Bodensee Geschätzte Jugendliche, geschätzte Eltern! EinStimmung – EinFühlung Wir laden herzlich ein zu diesem erstmals stattfindenden "Living ...

09/09/2021

Gewohnte Sicht- und Verhaltensweisen zu hinterfragen, kann uns Lehrer*innen besonders dann den Boden unter den Füßen wegziehen, wenn wir ohnehin schon verunsichert sind und die angebotenen Alternativen ganz anders geartet sind als das Gewohnte.

Die Essenz des gleichwürdigen Dialogs ist eine komplett andere als die eines Punktesystems oder einer pädagogischen Maßnahme. Mit Hilfe eines Punktesystems oder einer pädagogischen Maßnahme sollen Menschen auf “den richtigen Weg” geführt werden. Mit anderen Worten: Die Essenz eines Punktesystems oder einer pädagogischen Maßnahme ist Erziehung. Nun könnte man entgegnen, dass Schule ja gar nicht zuständig sei für die Erziehung junger Menschen. Schließlich sei das die Aufgabe der Eltern.

Der Punkt ist: Wir Lehrer*innen erziehen jeden Tag. Wir erziehen über unser Vorbildsein und dadurch, dass viele von uns noch immer meinen, erziehen zu müssen. Wir nennen das, was wir tun, vielleicht nicht Erziehung. Wir nennen es zum Beispiel "Pädagogische Maßnahmen". Und dennoch ist es Erziehung. Die meisten pädagogischen Maßnahmen SIND erzieherische Maßnahmen.

Erziehung hat auf Dauer den nicht ganz unerheblichen Nebeneffekt, dass Menschen das Erleben von Subjektivität und Würde verlieren. Der klassische Erziehungsansatz ist somit entfremdend und entwürdigend.

Im gleichwürdigen Dialog verabschieden wir uns von der Idee, an anderen Menschen herumziehen zu müssen. Die Essenz des gleichwürdigen Dialogs ist Beziehung. Wir lösen uns von der Idee, dass es so etwas wie den richtigen Weg geben könnte und freunden uns an mit folgender Idee:

Es gibt meinen Weg und es gibt deinen Weg, aber es gibt nicht den Weg.

Und um auf den Anfang des Abschnittes zurückzukommen: Genau diese Perspektive kann gerade jene Lehrer*innen erschüttern und verunsichern, die sich als Wegbegleiter*innen sehen (wollen) und nicht als Wegweiser*innen. Sie fragen sich:

“Okay, was aber kann ich tun, wenn ich einerseits das Alte abwähle, ich andererseits angehalten bin, das Alte zu denken und zu praktizieren?"

Andreas Reinke

06/09/2021

Um einen Dialog führen zu können, musst du in der Lage sein, dich selbst zu entleeren - das heißt, dich von deinen Vorurteilen, Meinungen, Haltungen und Zielen freizumachen und folglich dich (deine Sinne, deinen Intellekt, deine Lebenserfahrung, deine Empathie und dein Mitgefühl) für das Kind, mit dem du gerade zusammen bist, zugänglich zu machen. Achtsam sein also, ein Zustand, in dem dein Bewusstsein auf das, was ist oder gerade vorgeht, so fokussiert ist, dass es dir erlaubt, Unbekanntes in dir selbst zu entdecken, statt bspw. dauernd deine eigenen Theorien und Methoden zu bestätigen. Ein Dialog war dann fruchtbar, wenn beide Teilnehmenden weiser geworden sind und etwas mehr über sich und den anderen wissen. Erlaube es dir auch am Ende nicht, Schlussfolgerungen für das Kind zu ziehen (du kannst dir selbst welche ziehen!) und so in die Rolle des Besserwissers oder Lehrer zu schlittern.

In uns, in unserer KörperForm (funktional betrachtet in unserer KörperGrafik), wirken grundsätzlich vier Motoren, die un...
29/08/2021

In uns, in unserer KörperForm (funktional betrachtet in unserer KörperGrafik), wirken grundsätzlich vier Motoren, die uns und unser Leben, unsere Existenz ganz wesen-tlich antreiben, die Kraft und Energie auf unterschiedliche Art und Weise ausschütten, mobilisieren, und die, je nachdem, mit wem wir es unmittelbar zu tun haben bzw. wo wir uns räumlich betrachtet aufhalten, energetisch entweder nach außen/ auf andere wirken oder die wir innerlich auf- und wahrnehmen, weil sie uns selbst beeinflussen. Jeder dieser vier LebensMotoren setzt eine unsere vier inneren Autoritäten frei.
Diese innere, in uns angelegte Autorität, die Instanz oder „graue“ Eminenz, trägt uns durchs Leben, wenn wir uns auf sie einlassen, sie hören, ihr vertrauen, sie lässt uns die für uns korrekten Entscheidungen treffen, die unserer Gesundheit und unserem Überleben förderlich und dienlich sind, sie schenkt uns die für uns richtigen Menschen, Orte und Aufgaben zur für uns richtigen Zeit, und unser Leben entfaltet sich auf fast wunder-same Weise als das, wo-für es gedacht und angelegt ist.

Es gibt zum Einen den Motor in unserem Milzzentrum, sprich unseren ur-alten Instinkt, die Intuition und unseren Geschmack – immer richtig, immer wahr, immer im JETZT, immer schwarz-weiß, immer ja oder nein, ganz klar und untrüglich, dennoch oft über-hört, un-erhört, weil sehr leise aus dem sehr tief unserem Immunsystem und unseren Zellen kommend, weil oft zuge-müllt und über-füttert von FremdStoffen, die mit uns nichts zu tun haben.
Es gibt zum Anderen unsere eigene, höchst persönliche Willenskraft, eine immense auf den Punkt zu Höchstleistung fähige Stärke, die umsetzt, was sie sich vorgenommen hat, die Ziele und Vorhaben erledigt, unermüdlich abarbeitet, Applaus braucht und danach eine große, lange Regenerationspause benötigt, und es geht hierbei nicht um einen abstrakten Willen, der dem Verstand entspringt (der weiß ohnehin NIE, was er will, er findet keine Entscheidung für uns), es geht um ein bedingungsloses, zielgerichtetes Wollen, das in unserem HerzZentrum/ EgoZentrum sitzt, und das dem selbstbewussten führenden, leitenden Ego, also mir UND der Gemeinschaft aus vollem Herzen dient – und es daher oft aufs Spiel setzt.
Und es gibt Desweiteren den Motor der Gefühle, Emotionen im Solar Plexus Zentrum, hier brauchen wir Geduld mit uns für unsere Entscheidungsfindung, denn unsere Gefühle sind vom Wesen her tiefe, weite oft undurchdringliche Quellen, deren Wahrhaftigkeit und Klarheit etwas länger braucht, um sie an die Oberfläche zu bringen. Hier gibt es keine Entscheidung im Moment, es braucht Zeit, einen Prozess, unsere Gefühle wollen kultiviert, gehegt, gepflegt und mit Wohlwollen, Hochachtung und Wertschätzung behandelt werden, damit sie uns und andere und unser Leben er-füllen können.

Meine eigene, mir innewohnende innere Autorität (und die von ca. 70 % der Menschheit) ist die sakrale Autorität, die sog. BauchStimme, die mechanische Re-Aktion aus dem Sakralzentrum.
„Hör auf deinen Bauch! Was sagt dein Bauch?“
Stell´ dir vor, du stehst vor einer Frage, einer Entscheidung – das kann eine ganz alltägliche sein (Was zieh´ ich an? Was esse ich? Geh´ ich meine Freundin besuchen?) oder auch eine wichtige (Lebens-)Entscheidung (Sag´ ich den Job zu? Zieh´ ich um? Kauf´ ich dieses Auto?). Welche innere Instanz trifft die für dich korrekte Entscheidung? Welche Lösung ist förderlich für dich, dein Leben, dein Wohlbefinden, deine Gesundheit? Wie komme ich zu persönlicher Gewissheit? Worauf in mir kann ich mich verlassen?

„Hör auf deinen Bauch! Was sagt dein Bauch?“
Hast du das schon mal jemandem in einem solchen Entscheidungsprozess geraten oder hat dir selbst schon mal jemand dazu geraten?
Was bedeutet das eigentlich? Was ist die BauchStimme und wie macht sie sich bemerkbar – beim Erwachsenen, beim Kind?
Die BauchStimme ist nicht ein BauchGefühl, sie ist überhaupt kein Gefühl. Ein Gefühl, aus dem heraus ich, eine Entscheidung treffe, wächst heran, braucht Zeit und Geduld, um zu reifen (ReifeZeit), wie eine guter Hefeteig, mit dem ich mich im Großen und Ganzen dann irgendwann wohl fühle (siehe oben unter Solar Plexus Zentrum).
Die BauchStimme ist etwas, was ungeheure LebensKraft und ausreichend Energie freisetzt, sich einer Aufgabe, Tätigkeit zu widmen und womit wir persönliche Gewissheit über wichtige Entscheidung erlangen.
Die Bauchstimme kommt direkt aus unserem Körper, unserem Sakralzentrum und äußerst sich als Re-Aktion von innen heraus, auf etwas, was von außen kommt – eine sakrale Reaktion also!
Über die sakrale Reaktion zu schreiben bzw. sich gedanklich damit zu beschäftigen und auf diesem Wege ihr Wesen besser zu erfassen, ist meines Erachtens ebenso wichtig wie schwierig und führt nicht wirklich und gleichzeitig nur dadurch eben dazu. Denn diese sakrale, "heilige" Reaktion ist ja eine, die nicht, so wie unsere Gedanken und Worte, aus dem Verstand, sondern direkt aus der Körpermitte, bei mir aus der Gegend um den Bauchnabel herum, kommt, und quasi vom Verstand (gefühlt wie) abgeschnitten ist und nichts damit zu tun hat. Das, was oft passiert, ist, dass wir bzw. unser scharfer, schneller Verstand uns selbst innerlich Fragen stellen und wir uns und diese Autorität somit selbst boykottieren.
Die sakrale Antwort erfolgt immer nur auf eine Frage (magst du, möchtest du, hast du Lust zu…) , ein Angebot des Lebens oder eine Situation im Außen, der sich die sakrale Stimme gegenüber sieht, wie bspw. ein Sonnenaufgang /Sonnenuntergang/ Vogelgezwitscher, was unmittelbar im Körper Kraft, Stärke und Freude auslöst, und eben zumeist deutlich mit JA („mhm“) oder NEIN („a-a“).
Die sakrale Reaktion ist von ihrer Ausdrucksform her unmittelbar, direkt und eben tonal/ tönend oder als kraftvolle, dynamische Bewegung im Körper zu spüren, also eben nicht mit Worten oder Gedanken zu be-greifen. Das Beispiel mit Kleinkindern finde ich eindrücklich: An ihnen ist das gut zu beobachten, denn sie re-agieren in diesem Alter eben mit zustimmenden oder ablehnenden Tönen oder Gesten, ganz aus dem Körper raus. Und wir Erwachsenen fangen dann leider früh damit an, sie darauf hinzuweisen, doch deutlich zu sprechen und zu sagen, was sie wollen oder nicht. Also, Generatoren (Umsetzer/Spezialisten – Menschen mit innerer Autorität im Sakralzentrum) tut man einen großen Gefallen, wenn wir sie nicht so schnell in den Verstand ziehen, sondern uns über ihr deutliches Mhm oder A-A freuen, denn es ist die BAUCH-STIMME, die eben auch erstmal nichts mit einem Gefühl, einer Emotion zu tun hat, sie ist authentisch, persönlich und kommt aus ihrem eigenen Raum, aus ihrem Körper.

Bei mir selbst fühlt sich das an, wie wenn ich um den Bauchnabel herum zwei Fensterläden hätte, die auf eine Frage, Angebot, Situation von außen entweder beide nach rechts und links aufklappen oder eben beide geschlossenen bleiben, und dann stellt sich bspw. das bejahende, stärkende Gefühl unmittelbar ein und strahlt, fließt in den ganzen Körper von dort aus (und das fühlt sich dann natürlich in der Auswirkung als Gefühl an). Die Frage, Situation, Angebot von außen sitzt bei mir quasi unmittelbar rechts, neben dem von mir aus nach unten gesehenen rechten Fensterladen und funktioniert wie ein "buzzer / press button". Und es fühlt sich dann in der Mechanik so an, als ob der Bauchraum, die Körpermitte, aus der heraus die Reaktion kommt, wirklich nichts mit dem Verstand zu tun hat und wie abgeschnitten, geteilt ist. Denn der Verstand ist eben nicht dazu da, unsere persönlichen Entscheidungen zu treffen.

Und? Hat dich das Gelesene angesprochen? Wie re-agiert dein Bauch? 😉

28/08/2021

Adresse

Stockacher Straße 2
Überlingen
88662

Öffnungszeiten

Montag 18:00 - 20:00
Dienstag 18:00 - 20:00
Mittwoch 18:00 - 20:00
Donnerstag 18:00 - 20:00
Freitag 18:00 - 20:00

Telefon

00491726017674

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