16/10/2026
Weniger CO₂ im Verzinkungskessel beginnt beim Stahl.
Bei unserem Besuch bei Dillinger ging es um den Werkstoff, aus dem wir bei Pilling unsere Verzinkungskessel bauen – und darum, wie sich seine Herstellung verändert.
Neben dem Austausch zu Forschungsthemen haben wir uns den Bau der neuen Elektrolichtbogenofenanlage angesehen. Vor Ort wird sichtbar, welche Dimensionen der Umbau der Stahlproduktion hat.
Mit dem Projekt Power4Steel planen & , ab 2029 CO₂-reduzierten Stahl auf der neuen Produktionsroute herzustellen. Dafür setzen sie auf Elektrolichtbogenöfen, Direktreduktion und perspektivisch grünen Wasserstoff. Auch die Wiederverwertung von Stahlschrott spielt eine zentrale Rolle.
Für uns und unsere Kunden in der Verzinkungsindustrie sind damit konkrete Perspektiven verbunden:
Weniger CO₂ im eingesetzten Stahl wird künftig den CO₂-Fußabdruck unserer Kesselherstellung senken – und damit auch die vorgelagerten Emissionen unserer Kunden.
Die Aufbereitung und Wiederverwendung von Stahlschrott hält wertvolle Rohstoffe im Kreislauf und verringert den Bedarf an Primärrohstoffen.
Der enge Austausch mit unserem Blechlieferanten hilft uns, diese Entwicklungen frühzeitig mit den hohen Werkstoffanforderungen an Verzinkungskessel zusammenzubringen.
Denn für unsere Kunden zählen Nachhaltigkeit, Qualität und Betriebssicherheit gleichermaßen. Genau deshalb beschäftigen wir uns bereits heute mit der Stahlproduktion von morgen.
Vielen Dank an das Team von Dillinger für die Einblicke und den fachlichen Austausch.