06/08/2026
Vom GEG zum GModG: Warum Lichtmanagement jetzt noch wichtiger wird
Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz entwickelt sich der gesetzliche Rahmen für energieeffiziente Gebäude weiter.
Ein wichtiger Treiber ist die europäische Gebäuderichtlinie EPBD. Ihr Ziel: den Energieverbrauch von Gebäuden europaweit senken und den Gebäudebestand zukunftssicher gestalten.
Dabei rückt auch die Beleuchtung stärker in den Fokus. Denn intelligente Beleuchtungssteuerung ist einer der wirkungsvollsten Hebel, um Energieverbrauch und Betriebskosten dauerhaft zu reduzieren.
Für Nichtwohngebäude sind insbesondere diese Schwellenwerte relevant:
▶ Über 290 kW: Die Anforderungen an die Gebäudeautomation gelten bereits.
▶ Über 70 kW: Bis zum 31. Dezember 2029 müssen betroffene Nichtwohngebäude zusätzlich mit einer automatischen Beleuchtungssteuerung ausgestattet werden.
Wichtig:
Die Leistungsgrenzen beziehen sich auf die Nennleistung der Heizungs-, Lüftungs- oder Klimaanlagen – nicht auf die Anschlussleistung der Beleuchtung.
Die Beleuchtungssteuerung soll angemessen zoniert sein und über eine Belegungserkennung verfügen. Ausnahmen gelten, wenn die Umsetzung technisch unmöglich oder wirtschaftlich unzumutbar ist.
Was bedeutet das konkret für Ihr Gebäude und Ihre Beleuchtungsanlage?
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