17/08/2026
𝗜𝗻𝘀𝗶𝗱𝗲 𝗧𝗲𝗰𝗵: 𝗪𝗮𝗿𝗺𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻 𝗮𝗺 TRUMPF Inc. 𝗧𝗿𝘂𝗟𝗮𝘀𝗲𝗿 𝟯𝟬𝟯𝟬
In diesem Video zeigen wir euch das Warmschneiden. Ein Prozess, der bei jeder Inbetriebnahme entscheidend, aber selten zu sehen ist.
𝗪𝗮𝘀 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗪𝗮𝗿𝗺𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻?
Der Laserstrahl wird für rund eine Minute auf das Förderband gezündet. Damit wird eine Bearbeitung simuliert, wie sie nach längerem Dauerbetrieb entsteht, sowohl für die Schneideinheit als auch für die Strahlquelle. So lässt sich die Schneidqualität unter realistischen, "warmen" Bedingungen testen, bevor es an die eigentlichen Bauteile geht.
Damit dabei nichts beschädigt wird, fährt der Kopf während des Vorgangs kontinuierlich hin und her und der Strahl wird bewusst auf einen größeren Durchmesser eingestellt, um eine punktuelle Überhitzung des Förderbands zu vermeiden.
Anschließend werden die eigentlichen Testteile geschnitten, intern von den Technikern liebevoll "Nussecken" genannt. Ihre Größe passt sich automatisch an die jeweilige Blechstärke an, denn dünnere Bleche werden mit deutlich höheren Geschwindigkeiten geschnitten, und genau diese maximale Schneidgeschwindigkeit muss zuverlässig erreicht werden.
Mit dem Programm "Cutting Tools" lässt sich genau dieser Prozess nutzen, um die eigene Schneidqualität zu überprüfen und die Schneidtabellen (Leistung, Geschwindigkeit, Gasdruck, Düsenabstand über Blech u. a.) individuell anzupassen. Da sich Bleche je nach Hersteller in ihrem Schneidverhalten unterscheiden können, ist diese Feinjustierung ein wichtiger Baustein für konstant hohe Schneidqualität.
Ein kleiner, aber wichtiger Prozess im Rahmen unseres Technik-Checks, der zeigt, wie viel Präzision schon vor der Auslieferung an unsere Kunden steckt.