11/11/2010
News:
Fraunhofer-Institut: "100 Prozent Erneuerbare Energie sind machbar und Treiber
für unsere Wirtschaft"
Wie kann Deutschland den Übergang zu einer nachhaltigen, sicheren,
wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Energiewirtschaft schaffen? Das
diskutieren Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker auf den
Fraunhofer-Energietagen am 23. und 24. September 2010. »Eine Energieversorgung
mit 100 Prozent erneuerbaren Energien ist schon 2050 machbar«, betont Prof.
Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.
Unterstützung erhalten die Wissenschaftler des Fraunhofer-Institutes von
Ex-Bundesumweltminister Klaus Töpfer. Auch er halte das 100-Prozent-Ziel bis
2050 für realistisch. "Wir müssen alles daran setzen - etwa in der Entwicklung
Erneuerbarer Energien und durch die Erhöhung der Energieeffizienz -, diese
Zukunft so schnell wie möglich zu erreichen", sagte Töpfer.
Ein höheres Tempo bei der Nutzung grüner Technologien hätte laut Prof. Hans-Jörg
Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, mehrere positive Effekte: Die
Abhängigkeit Europas von Rohstoffimporten würde sinken, ebenso der Ausstoß von
Kohlendioxid zum Wohle des Klimas. Gleichzeitig könnte Deutschland seine starke
Stellung als Exportnation von innovativer Umwelt- und Energietechnik ausbauen.
Schon heute dominieren deutsche Unternehmen den Markt für grüne Technologien. So
beträgt der Anteil deutscher Unternehmen am Weltmarkt für
Energieerzeugungs¬technologien 30 Prozent, bei Technologien für
Kreislaufwirtschaft, Abfall und Recycling sind es 25 Prozent wie eine Auswertung
von Markstudien und Branchenanalysen durch Roland Berger ergeben hat.
Hier lesen Sie den kompletten Artikell
BAFA bearbeitet wieder Förderanträge
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 7.
Juli 2010 die Aufhebung der Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für
erneuerbare Energien(MAP) beschlossen. Damit ist der Weg frei für die
Fortsetzung der Förderung für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Wärme aus dem
MAP.
Vor dem Programmstopp gestellte Anträge werden
bewilligtgt
Die vor dem Programmstopp gestellten und bislang noch nicht bewilligten Anträge
(Antragseingang bis einschließlich 3. Mai 2010 beim BAFA) werden jetzt
abschließend bearbeitet. Die Förderung wird nach den bisherigen
Förderkonditionen (Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung
erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 20. Februar 2009 mit den Änderungen vom
17. Februar 2010) gewährt.
Nach Aufhebung des Programmstopps gelten neue
Förderkonditionenen
Die neuen Förderrichtlinien treten ab 12. Juli 2010 in Kraft. Neue
Anträge können nur noch nach den neuen Förderrichtlinien gestellt werden.
Für folgende Anlagen wird ab sofort keine Förderung mehr gewährt (Ausnahme: Der
Förderantrag war rechtzeitig vor Programmstopp am 3. Mai 2010 beim BAFA
eingegangen):
• Anlagen, die in Neubauten errichtet werden und
• Solarkollektoranlagen, die der ausschließlichen Warmwasserbereitung dienen
Gefördert werden:
• Pelletskessel von 5-100 kW (alle ÖkoFEN PELLEMATIC Pelletskessel)
Für den ÖkoFEN PELLEMATIC Plus Pellets-Brennwertkessel gibt es weiterhin 500
Euro Innovationsbonus
• Solaranlagen ab 9m2>2
• Kombination von ÖkoFEN Pelletskessel und Solarkollektoren (ab 4
Kollektoren) 500 Euro Kombinationsbonus
Nach dem Programmstopp gestellte Anträge Im Zeitraum vom 4. Mai 2010 bis
zum 11. Juli 2010 beim BAFA eingegangene Anträge werden abgelehnt.t.
Für nach den neuen Förderrichtlinien förderbare Anlagen ist eine erneute
Antragstellung möglich.
Förderanträge für Anlagen, die nach der neuen Förderrichtlinie nicht
mehr gefördert werden können, werden grundsätzlich abgelehnt.t.
Dabei ist ohne Bedeutung, seit wann die Anlage betriebsbereit ist. Für Anlagen,
die nach der neuen Förderrichtlinie gefördert werden können, können ab dem 12.
Juli 2010 Anträge gestellt werden.
Die Antragsfristen für die Anlagen, die bereits länger als 6 Monate
betriebsbereit sind, wurden verlängert.
Nachfolgend eine Übersicht über die weitere Förderung von
ÖkoFEN Pelletsheizungen und Solaranlagen.
Der ÖkoFEN-Förderflyer steht Ihnen in Kürze aktualisiert zur Verfügung.
Uebersichtsblatt-Foerderung_ALTvsNEU.pdf [438 KB]
Ausführliche Informationen zur Förderungen entnehmen Sie bitte den Richtlinien
auf der Internetseite der BAFA und www.bafa.dede