26/08/2026
Vier Schritte stehen auf dem Bild. Der erste ist der, den fast alle überspringen.
Das ist verständlich. Wer einen feuchten Keller hat, will ihn trocken haben und nicht erst untersuchen lassen. Also wird gestrichen, entfeuchtet, verputzt. Das hilft für eine Weile und ändert
nichts daran, dass weiter Wasser nachkommt.
Die eigentliche Entscheidung liegt zwischen Schritt eins und Schritt zwei. Wenn Wasser von außen gegen die Kellerwand drückt, werden die Maßnahmen für eine Bauwerksabdichtung entsprechend bestimmt. Steigt das Wasser hingegen aus dem Fundament ins Mauerwerk, ist eine Horizontalsperre
erforderlich. Es sind zwei verschiedene Baustellen, und der Wand sieht man nicht an, welche davon es ist. Man muss es ausmessen.
Erst wenn die Ursache feststeht, kommen Putz und Farbe zum Einsatz. In dieser Reihenfolge wird die Ursache gezielt saniert, in der anderen nur das Symptom.
Wir messen die Feuchte im Mauerwerk und ordnen die Ursache ein. Daraus leiten sich dann die Maßnahmen für eine Bauwerksabdichtung sowie eine Horizontalsperre ab. Putz und Farbe kommen zuletzt. Sitzt schon Schimmel in der Ecke, kommt eine Schimmelsanierung dazu.
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