16/05/2026
Dieser Beitrag („The AI power crisis has one obvious answer: build more“) hat meine Aufmerksamkeit geweckt – insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen rund um KI, Rechenzentren und Netzengpässe:
https://www.linkedin.com/posts/auandrew_the-ai-power-crisis-has-one-obvious-answer-activity-7460899263871410176-buRa?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAAAF1pIBZHV7gE4yrvjHBi7kkhtQUXkWxCw
Das Konzept ist spannend – tatsächlich wird dieser Ansatz bereits in ersten Projekten mit SPAN und Nvidia in neuen Wohngebieten getestet.
💡 Idee dabei: Ungenutzte Anschlusskapazitäten in Wohngebäuden für verteilte Rechenleistung zu nutzen, anstatt jahrelang auf neue Netzanschlüsse für klassische Rechenzentren zu warten.
👉 Ähnliche Herausforderungen sehen wir bereits in großen PV- und Netzanschlussprojekten: Oft ist nicht die Erzeugung der Engpass, sondern die verfügbare Netzkapazität zum richtigen Zeitpunkt.
Einige wichtige Punkte sollte man dabei aber im Blick behalten:
• „Ungenutzte Kapazität“ bedeutet nicht, dass Energie frei verfügbar ist – es handelt sich um Spitzenlast-Reserven, die aktiv gemanagt werden müssen
• Solche Konzepte sind auf intelligentes Lastmanagement, Speicherlösungen und Netzkoordination angewiesen
• Der Einsatzbereich liegt eher bei Inferenz- und Edge-Anwendungen als beim Training großer KI-Modelle
⚡ Aus energiewirtschaftlicher Sicht ist das weniger ein Ersatz für klassische Rechenzentren, sondern eher ein Ansatz, bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen.
Auf jeden Fall eine interessante Entwicklung – gerade weil der Zugang zum Netz zunehmend zum entscheidenden Engpass wird.
📝 Verfasst von Duane March
The AI power crisis has one obvious answer: build more. Bigger data centers. More grid. More gas. More nuclear. Nvidia just backed a smarter solution. Most homes use 40% of their electrical capacity, with 60% sitting idle, every day, in millions of houses. The plan: Bolt 16 GPUs to the side of your....