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𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘁𝗮𝗹𝗹𝗲.Panzer, die die ukrainische Freiheit verteidigen, brauchen ein aktuelles Lagebild. Auch...
29/10/2026

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗵𝗲𝗶𝘁 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗲𝘁𝗮𝗹𝗹𝗲.

Panzer, die die ukrainische Freiheit verteidigen, brauchen ein aktuelles Lagebild. Auch Satellitenverbindungen helfen, Informationen an die Front zu bringen. Doch stellt euch vor: Plötzlich bleiben die Drohnenbilder aus. Die Verbindung zur Führung bricht ab. Wenn kein Ersatz greift, können lebenswichtige Warnungen zu spät kommen.

Die Ukraine will deshalb unabhängiger von Starlink werden. Eine geplante Technologiepartnerschaft mit den finnischen Unternehmen ICEYE und Nokia soll dazu beitragen. Noch ist das kein fertiger Ersatz. Aber die Richtung stimmt: eigene Alternativen aufbauen, statt dauerhaft auf fremde Infrastruktur angewiesen zu sein.

Und wie unabhängig ist Europa? Eine neue Studie des Vodafone Instituts und der Universität Bonn zeigt: Zwischen 2010 und 2023 wuchs Europas digitale Abhängigkeit, während China und die USA unabhängiger wurden. Das Problem reicht weit über Satellitenkommunikation hinaus.

Nicht nur bei Verteidigungstechnik, sondern auch bei Halbleitern und der Energieversorgung braucht Europa eigene Fähigkeiten. Dafür reichen Software, Ingenieure und Fabriken nicht. Es braucht Rohstoffe: Neodymoxid für Magnetwerkstoffe, Gallium für Verbindungshalbleiter und Germanium für Infrarotoptik.

Der Weg führt über verlässliche Partner, mehrere Bezugsquellen und Verarbeitungskapazitäten. Australien, Kanada und Brasilien kommen dafür infrage. Entscheidend sind berechenbare Rahmenbedingungen und belastbare Lieferbeziehungen. Unabhängigkeit bedeutet nicht, alles allein zu machen. Sie bedeutet, wählen zu können.

Ein konkreter Schritt ist die am 28. Oktober vereinbarte deutsch-japanische Rohstoffpartnerschaft. Gemeinsame Abnahmevereinbarungen und Ko-Finanzierungen sollen neue Rohstoffprojekte ermöglichen, auch in Drittstaaten.

Europas Freiheit entscheidet sich auch an Rohstoffen. Die Metalle, die Europa für seine Verteidigung, Kommunikation und Energieversorgung braucht, sind Freiheitsmetalle. Ohne sie bleibt technologische Souveränität ein politisches Versprechen.

𝗗𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗠𝗲𝘁𝗮𝗹𝗹 𝗸ö𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗮𝗹𝘀 𝗡ä𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲𝘀 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗗𝗲𝗰𝗸𝗲 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻572 Prozent teurer in sechs Jahren: Germanium zeigt, was passiert...
28/10/2026

𝗗𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗠𝗲𝘁𝗮𝗹𝗹 𝗸ö𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗮𝗹𝘀 𝗡ä𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲𝘀 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗗𝗲𝗰𝗸𝗲 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻

572 Prozent teurer in sechs Jahren: Germanium zeigt, was passiert, wenn die Technik immer mehr braucht, das Angebot aber kaum nachziehen kann.

Bei einem anderen Metall sehen wir ähnliche Voraussetzungen. Steht der nächste große Preissprung noch bevor?

Welches Metall wir meinen und was dahintersteckt, erfahrt ihr mit einem Klick aufs Bild.

Germanium: 572 Prozent im Plus. Ein anderes Metall bringt ähnliche Voraussetzungen mit. Steht der nächste Preissprung bevor?

𝗦𝗽𝗮𝗻𝗶𝗲𝗻 𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲. 𝗪𝗶𝗲 𝗴𝘂𝘁 𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵?Spanien will sein Staatsgebiet aus der Luft nach kri...
27/10/2026

𝗦𝗽𝗮𝗻𝗶𝗲𝗻 𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲. 𝗪𝗶𝗲 𝗴𝘂𝘁 𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵?

Spanien will sein Staatsgebiet aus der Luft nach kritischen Rohstoffen absuchen lassen. Die geplante Investition: 197 Millionen Euro. Es geht darum, besser zu verstehen, was im eigenen Boden liegt.

Doch Kartografieren müsste weiter reichen als bis zur Geologie.

Denn für ein belastbares Rohstoff Lagebild brauchen wir auch Antworten darauf: Welche Metalle wird Deutschland für Energiewende, Verteidigung, Digitalisierung und Industrie künftig in welchen Mengen benötigen? Welche Mengen sind verfügbar, was liegt in Lagern, was lässt sich recyceln und wo entstehen Versorgungslücken?

Zahlreiche Kleine Anfragen im Bundestag drehen sich genau um diese Punkte. Sie zeigen, wie wichtig es ist, die Informationslücken zu schließen, bevor aus ihnen Produktionsrisiken werden.
Wer Versorgungslücken schließen will, muss sie erst einmal erkennen können.

Spannender Austausch bei der Jahrestagung der Vereinigung Rohstoffe und Bergbau am 15. Oktober. Unterschiedliche Perspek...
26/10/2026

Spannender Austausch bei der Jahrestagung der Vereinigung Rohstoffe und Bergbau am 15. Oktober. Unterschiedliche Perspektiven, neue Kontakte und das gute Gefühl, gemeinsam etwas bewegen zu können.

In Deutschlands Rohstoffbranche kommt etwas in Bewegung. Wir freuen uns, diese Entwicklung mitzugestalten.

Danke an Schollmeyer, Dr. Wedig und das gesamte Team für die gelungene Veranstaltung. Ich habe mich sehr gefreut, auf dem Panel dabei zu sein.

Ein Lesetipp zum Thema: „Seltene Erden. Der globale Kampf um die Rohstoffe der Zukunft“ von Kullik. Gut, dass dieses wichtige Thema auch im Bücherregal mehr Platz bekommt.

Auf dem Foto von links: Zoëga (Clausen), ich, Kullik und Arenz.

𝗗𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗴, 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗺 𝗜𝘀𝗹𝗮𝗻𝗱 𝘀𝘁𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱. 𝗨𝗻𝗱 𝘄𝗮𝘀 𝗲𝗿 𝘂𝗻𝘀 ü𝗯𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗿ä𝘁.Heute vor 51 Jahren, am 24. Oktober 1975, legten...
24/10/2026

𝗗𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗴, 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗺 𝗜𝘀𝗹𝗮𝗻𝗱 𝘀𝘁𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱. 𝗨𝗻𝗱 𝘄𝗮𝘀 𝗲𝗿 𝘂𝗻𝘀 ü𝗯𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗿ä𝘁.

Heute vor 51 Jahren, am 24. Oktober 1975, legten rund 90 Prozent der Frauen in Island die Arbeit nieder: im Beruf, im Haushalt und bei der Betreuung der Kinder.

Das Land stand weitgehend still. Ein Radiosender erklärte sogar, wie man Hotdogs einkauft und zubereitet. 🌭

Der „freie Tag“ machte sichtbar, wie viel Arbeit Frauen leisteten, die sonst oft als selbstverständlich galt. Bezahlt und unbezahlt, anerkannt und übersehen.

Als Rohstoffhändler muss ich dabei an eine andere Grundlage unseres Alltags denken: Auch kritische Metalle fallen vielen erst auf, wenn sie fehlen.

China lieferte im September nur noch vier Tonnen Yttriumoxid nach Japan. Im Vorjahresmonat waren es 51 Tonnen. Laut Financial Times könnten Japans Yttriumvorräte innerhalb weniger Monate aufgebraucht sein.

Das Material wird unter anderem für Halbleiteranlagen und hitzebeständige Beschichtungen gebraucht. Fehlt es, geraten Lieferketten und Produktion unter Druck.

Bundeskanzler Friedrich Merz fordert europäische Vorräte für kritische Rohstoffe und mehr Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zu Recht. Denn fehlt ein wichtiges Glied in dieser Kette, kann die Produktion ins Stocken geraten.

Um beim Hotdog zu bleiben: Es reicht nicht, die Würstchen im Kühlschrank zu haben. Wir brauchen auch das Rezept und die Küche.

Europa braucht neben Vorräten auch die Fähigkeit, Rohstoffe selbst zu gewinnen und zu verarbeiten. China nimmt bei der Verarbeitung Seltener Erden eine beherrschende Stellung ein und kontrolliert die Weitergabe bestimmter Technologien.

„Nichts, was wertvoll ist, ist leicht zu bekommen.“ Das ist das Motto von Noble Elements. Es erinnert uns daran, wie viel Arbeit, Wissen und Zeit hinter dem stecken, was wir täglich brauchen.

Der Frauenstreik in Island hat das vor 51 Jahren eindrücklich gezeigt. Unsere Rohstoffversorgung erinnert uns heute erneut daran.

𝗦𝗰𝗵𝗼𝗻 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗘𝘅𝗽𝗼𝗿𝘁𝗸𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮. 𝗨𝗻𝗱 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽. 𝗕𝗿𝗮𝗮𝗮𝗮𝘃𝗼! 👏Peking plant, den Export be...
22/10/2026

𝗦𝗰𝗵𝗼𝗻 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗘𝘅𝗽𝗼𝗿𝘁𝗸𝗼𝗻𝘁𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮. 𝗨𝗻𝗱 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽. 𝗕𝗿𝗮𝗮𝗮𝗮𝘃𝗼! 👏

Peking plant, den Export bestimmter Technologien für Solarmodule und Künstliche Intelligenz zu beschränken. Manche Verfahren sollen nur noch mit Genehmigung weitergegeben werden, andere gar nicht mehr.

China schützt damit auch das Wissen, mit dem aus Rohstoffen Produkte werden.

Bei Seltenen Erden kennen wir das längst: Eine Lagerstätte allein baut noch keinen Elektromotor. Dafür müssen die Metalle getrennt, verarbeitet und zu Magneten gemacht werden.

Europa setzt nun an einer anderen Stelle derselben Lieferkette an.

Das Europaparlament will die Möglichkeit schaffen, den Export von Permanentmagnetabfällen zu beschränken. Denn Neodym, Dysprosium und andere Seltene Erden stecken längst in unseren Motoren, Maschinen und Windkraftanlagen.

𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝗻𝗮̈𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗾𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗳𝗮̈𝗵𝗿𝘁 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗿𝗮ß𝗲𝗻.

Damit aus alten Magneten neue werden, müssen wir sie sammeln, zerlegen und recyceln. Das Wissen dafür und für die Verarbeitung Seltener Erden gibt es in Europa bereits, unter anderem bei Carester in Frankreich, in Sillamäe und an der Bergakademie Freiberg.

Doch die Anlagen brauchen Kapital, verlässliche Abnehmer und Preise, die ihre Investitionen langfristig tragen. Deshalb gehören zur Rohstoffstrategie auch Instrumente zur Preisstabilisierung und langfristige Abnahmeverträge.

China schützt Wissen. Europa beginnt, den Wert seiner Rohstoffe im Umlauf zu erkennen. Jetzt müssen wir daraus eine eigene Wertschöpfungskette aufbauen.

𝗚𝗮𝗹𝗹𝗶𝘂𝗺: 𝗗𝗲𝗿 𝗧-𝟭𝟬𝟬𝟬 𝗮𝗹𝘀 𝗪𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝗹𝗲𝗿.Wer „Terminator 2“ kennt, erinnert sich an den Flüssigmetallroboter. Sein winziges Ge...
21/10/2026

𝗚𝗮𝗹𝗹𝗶𝘂𝗺: 𝗗𝗲𝗿 𝗧-𝟭𝟬𝟬𝟬 𝗮𝗹𝘀 𝗪𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗶𝗹𝗲𝗿.

Wer „Terminator 2“ kennt, erinnert sich an den Flüssigmetallroboter. Sein winziges Gegenstück könnte künftig Bakterien bekämpfen und die Wundheilung unterstützen.

Tatsächlich inspirierte der T-1000 den vietnamesischen Nanotechnologie-Forscher Vi-Khanh Truong von der australischen Flinders University. Mit seinem Team entwickelt er Nanomaterialien auf Basis von Gallium. Das Metall schmilzt bereits bei rund 30 Grad Celsius und besitzt antibakterielle Eigenschaften.

Das macht es für die Medizin interessant: Bakterien entwickeln Resistenzen oft schneller, als neue Antibiotika verfügbar werden. Auf Eisen für ihren Stoffwechsel können viele Erreger jedoch nicht verzichten. Galliumionen ähneln Eisenionen und werden deshalb ebenfalls aufgenommen. Doch statt die Bakterien zu versorgen, stören sie lebenswichtige Prozesse.

Mit Silber oder anderen Metallen kombiniert, entsteht daraus ein medizinischer Werkzeugkasten: Wundauflagen, Gele für schwer zugängliche Wunden und schützende Implantatbeschichtungen. Die untersuchten Materialien können außerdem Entzündungen bremsen und die Heilung des Gewebes unterstützen.

Ein Gallium-Silber-Wundverband wurde 2025 international patentiert und wird derzeit an einen Produktionspartner in Vietnam übertragen. Für ein Gel sind klinische Studien geplant; Implantatbeschichtungen brauchen noch längere Entwicklungszeiten.

Damit bekommt auch die Galliumversorgung eine ganz konkrete Bedeutung. China exportierte im September 2.030 Kilogramm – gegenüber 5.000 Kilogramm im Vorjahresmonat. Die Ausfuhren unterliegen weiterhin Exportkontrollen und müssen behördlich genehmigt werden.

Auch medizinischer Fortschritt braucht verlässliche Rohstofflieferketten. Der freundliche T-1000 soll schließlich an Bakterien arbeiten, statt auf Material zu warten.

𝗜𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁 𝗶𝗻 𝗚𝗲𝗿𝗺𝗮𝗻𝘆: 𝗪𝗼 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲?Bin ich als Rohstoffhändler betriebsblind? Oder habe ich beim Invest in Germ...
20/10/2026

𝗜𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁 𝗶𝗻 𝗚𝗲𝗿𝗺𝗮𝗻𝘆: 𝗪𝗼 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲?

Bin ich als Rohstoffhändler betriebsblind? Oder habe ich beim Invest in Germany Summit die Rohstoffdebatte übersehen?

Rund 200 Führungskräfte und Investoren kommen in Berlin zusammen. Es geht um Kapital für Deutschlands Zukunft und eine Kooperation mit Nvidia. Aber wo bleiben Seltene Erden und Technologiemetalle wie Gallium für Spezialhalbleiter?

Deutschland kann was! Das kann man nicht laut genug und nicht oft genug sagen. Erfindergeist und industrielle Substanz sind unser Markenzeichen. Als industrielles Herz Europas können wir einen schlafenden Riesen wecken.

Auch an Investitionspotenzial fehlt es offenbar nicht: BVK Chefin Ulrike Hinrichs sieht gegenüber BILD kurzfristig bis zu 100 Milliarden Euro an privaten Investitionen als möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

Dazu gehört für mich auch Versorgungssicherheit bei kritischen Metallen. Beim Hausbau errichten wir schließlich zuerst das Fundament. So sollten wir es auch mit unserer industriellen Zukunft halten. Sonst stehen Milliarden auf Sand.

Doch nicht jedem gefällt ein starkes, eigenständiges Europa. Wenn wir unsere Rohstoffversorgung nicht selbst kontrollieren, bestimmen andere, was aus unseren Investitionen wird.

Deshalb brauchen neue Rohstoffquellen, Verarbeitung und Recycling auch privates Kapital. Abnahmegarantien und vereinbarte Mindestpreise schaffen die Planungssicherheit, die solche Projekte brauchen.

Wer Deutschlands Zukunft finanzieren will, muss beim Fundament anfangen.

𝗣𝗿ä𝘀𝗶𝗱𝗲𝗻𝘁𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻, 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻.Die USA und China haben ihren Handelsburgfrieden um zwei Monate verlängert. D...
19/10/2026

𝗣𝗿ä𝘀𝗶𝗱𝗲𝗻𝘁𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝗻, 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻.

Die USA und China haben ihren Handelsburgfrieden um zwei Monate verlängert. Damit ist die drohende Verschärfung chinesischer Rohstoffkontrollen aufgeschoben. Für Unternehmen bleibt die Frage: Wie sichern wir unsere Versorgung?

Unser Marktreport Q3/2026 schaut auf steigende Metallpreise, neue Rohstoffprojekte und den Bedarf von Energiewende, Robotik und Verteidigung.

Andreas Kroll erklärt außerdem, warum Trump unfreiwillig die Energiewende pusht und Europa mehr Mut braucht.

Den gesamten Report lest ihr mit einem Klick auf das Bild.

Präsidenten verhandeln, Unternehmen warten: Unser Marktreport Q3/2026 zu knappen Metallen, Energiewende und neuen Lieferketten.

𝟮𝟭 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗮𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗖𝗵𝗶𝗽𝗳𝗮𝗯𝗿𝗶𝗸𝗲𝗻. 𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝘀𝗶𝘁𝘇𝘁 𝗮𝗺 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗵𝗮𝗵𝗻.Japan stellt bis zu 21 Milliarden Dollar für zwei neue ...
15/10/2026

𝟮𝟭 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗮𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗳ü𝗿 𝗖𝗵𝗶𝗽𝗳𝗮𝗯𝗿𝗶𝗸𝗲𝗻. 𝗗𝗼𝗰𝗵 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝘀𝗶𝘁𝘇𝘁 𝗮𝗺 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗵𝗮𝗵𝗻.

Japan stellt bis zu 21 Milliarden Dollar für zwei neue Werke von Globalfoundries in den USA bereit. Washington versteht es, aus Handelspolitik Industriepolitik zu machen: Japan finanziert mit, Amerika stärkt seinen Produktionsstandort, beide sichern sich wichtige Chips.

Dabei geht es um die oft übersehenen Bauteile für Autos, Industrieanlagen und Kommunikationstechnik. Massenproduktion braucht massenweise Chips. Es müssen nicht immer die besten der besten sein.

Gut, dass beide Länder hier Kapazitäten schaffen. Doch zur Unabhängigkeit gehört auch das Material, mit dem die Fabriken arbeiten. Und da sitzt China weiterhin am Rohstoffhahn.

Ein Beispiel ist Germanium: Globalfoundries setzt es in seinen Silizium-Germanium-Chips ein, etwa für Fahrzeugradar, Mobilfunk und schnelle Datenverbindungen in Rechenzentren. Doch Chinas Exportkontrollen erschweren den Nachschub. Frei verfügbares Material ist knapp, der Markt steht unter Druck: Vom 3. Juli bis zum 5. Oktober stieg der Germaniumpreis von 8,63 auf 11,73 Euro pro Gramm. Knapp 36 Prozent in gut drei Monaten.

Solche Preise können die Produktion in Deutschland wirtschaftlich interessant machen. Technische Möglichkeiten gibt es. Aber wer investiert Millionen, wenn China die Ausfuhren wieder hochfahren und die Preise drücken kann, bevor sich die Anlage bezahlt gemacht hat?

Hier braucht es politische Zusagen, auf die Unternehmen langfristig bauen können: Abnahmeverträge, Preisuntergrenzen und verlässliche Finanzierung.

Die USA machen es bei Seltenen Erden vor. Für MP Materials haben sie NdPr-Produkte über zehn Jahre mit einer Preisuntergrenze abgesichert und die Abnahme künftiger Magnete vereinbart.

Wer Rohstoffproduktion in Deutschland will, muss ihr ermöglichen, auch den nächsten Preissturz zu überleben. Sonst bauen wir neue Fabriken und hoffen weiter, dass China liefert.

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Gneisenaustraße 83
Berlin
10961

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