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denersol denersol ist ein Dienstleistungsunternehmen für innovative und dezentrale Energiesysteme. Unsere Auftraggeber sind sowohl Anbieter (z.B.

Beratung, Konzepte und Management für Ihre innovativen Geschäftsmodelle in der Energiewirtschaft. denersol ist ein Dienstleistungsunternehmen für innovative und dezentrale Energiesysteme mit Sitz in Berlin. Wir beraten unsere Kunden bei der Konzeption und begleiten auch die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle mit erneuerbaren Energien und Batteriespeichern. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und te

chnischen Expertise liegt dabei ein besonderer Schwerpunkt auf der Technologie- und Strategieberatung. Hersteller/Start-up`s) als auch Anwender (z.B. Stadtwerke/EVU ) von dezentralen und auf erneuerbaren Energien basierenden Technologien und Lösungen. Wir verstehen uns somit uns als unabhängiger und neutraler “Übersetzer” und Partner beider “Welten” der Energiewirtschaft.

👉 Wirtschaftlich wird ein Stromspeicher im Gewerbe auch in der Breite, wenn die Einsparungen/Erlöse pro kWh Speicher > 1...
11/03/2026

👉 Wirtschaftlich wird ein Stromspeicher im Gewerbe auch in der Breite, wenn
die Einsparungen/Erlöse pro kWh Speicher > 100 € pro Jahr betragen und
die Investitionskosten auch in der Breite < 500 € pro kWh liegen.

2026 sind wir genau an diesem Punkt.

Was das genau bedeutet, und wie man in Projekten auch diese wirtschaftlichen Eckdaten erreicht, zeigen wir im Online-Fachserminar nächste Woche:

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16/01/2026

Kostenloses Live-Webinar
📅 Di, 20. Januar 2026 | 🕚 11:00 – 13:00 Uhr

PV & Wärmepumpe als Systemlösung: Was technisch, wirtschaftlich und regulatorisch wirklich zählt

Wenn der Strom weg ist, steht oft auch die Wärmeversorgung.
Gerade im Winter wird klar: Resilienz braucht mehr als einzelne Komponenten.

💡 Wie PV, Speicher, Wärmepumpe, EMS & bidirektionales Laden
👉 Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zusammenbringen,
zeigen wir im Live-Webinar von PV Campus.

- Regulatorik (EEG und GEG: Was kommt 2026?)
- PV, Speicher & Wärmepumpe richtig kombinieren
- Wirtschaftlichkeit verstehen & vermitteln
- Erhöhung der Resilienz und Versorgungssicherheit
- Zukunftssicher planen – ohne Unsicherheit beim Kunden
- dena-anerkanntes und DEKRA-zertifiziertes Wissen für deinen Beratungsalltag

✅ Hol Dir das Fachwissen, das Dich unabhängiger und überzeugender macht.
👉 Jetzt kostenfrei anmelden: https://pv-campus.learnworlds.com/course/webinar-0126

Begrenzte Plätze – sichere Dir Deinen Vorteil!

16/10/2024

"Prognosen schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen"

Dieses leicht spöttischen Zitat wird immer noch mehreren Menschen zugeschrieben. Das Problem mit dem Zitat ist aber nicht, dass immer noch nicht geklärt ist, wer es als erstes gesagt hat.

Sondern dass in Bezug auf unsere zukünftigen Heizkosten, sowie sehr vielen anderen Aspekten, zu oft von "unsicheren Prognosen" gesprochen wird.

Aber Wirtschaftswissenschaftler und Statistiker raten nicht, sondern arbeiten mit exakten (Markt-) Daten.

Fakt ist:
- Gaskosten sind immer noch ca. doppelt so hoch sind, wie vor Beginn des Krieges in der Ukraine.
- Gas-Netzentgelte steigen, da die Bundesnetzagentur eine andere Abschreibung der Gasnetze erlaubt.
- CO2-Preise auf fossile Brennstoffe werden europaweit harmonisiert in den nächsten Jahren steigen.

Andererseits sind die Preise für Solarmodule auf einem historischen Tiefstand, Solaranlagen deshalb günstig wie nie. Wärmepumpen werden zudem staatlich gefördert.

Woran liegt es dann, dass die Absatzzahlen von Gasheizungen stabil sind, gleichzeitig Photovoltaik und Wärmepumpen aber ebenfalls eher stagnieren?

Dabei kann heute bereits vorgerechnet werden, dass Photovoltaik in Kombination mit Wärmepumpen die THG-Emissionen deutlich, und auch hohe Einsparungen bei den Heizkosten möglich sind.

Diese Aspekte wollen wir gemeinsam mit herausarbeiten in unserem nächsten kostenfreien Live-Webinar am morgigen 17.10.2024 von 11:00 -12:30 Uhr.

Hier könnt Ihr euch direkt dafür anmelden:
https://buff.ly/404quWM

Worum geht es im Live-Webinar morgen?

Das könnt ihr hier erfahren:
https://buff.ly/4eD4vL7

Kostenloses Live-Webinar: Photovoltaik und Wärmepumpe - worauf kommt es wirklich an?Als Energieberater ist es wichtig, ü...
10/10/2024

Kostenloses Live-Webinar: Photovoltaik und Wärmepumpe - worauf kommt es wirklich an?

Als Energieberater ist es wichtig, über aktuelle Technologien wie Photovoltaik und Wärmepumpen, sowie die Kombination der beiden informiert zu sein.

Das Wissen über diese Technologien ermöglicht es dir, deine Kunden optimal zu beraten und individuelle Lösungen anzubieten.

Hier setzen wir mit unserem kostenlosen Live-Webinar an, um Unsicherheit zu reduzieren und beim Kunden fachkundig aufzutreten:

Wann?

📅 17.10.2024
🕚 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Hier geht direkt zur kostenfreien Registrierung:
https://buff.ly/4eD4vL7

Die Inhalte im Detail:

- Da stehen wir heute – Herausforderungen für schnellere Dekarbonisierung
- Das bringt doch nichts! – Einschätzungen und Vorbehalte von Kunden
- So kann‘s gehen – Neue Lösung für Photovoltaik & Wärmepumpen
- Dann klappt‘s auch finanziell – Wirtschaftlichkeit und Amortisation
- Das wird gebraucht – Komponenten und Technik
- Damit wird‘s noch günstiger – Dynamische Stromtarife mit intelligenten Energiemanagementsystemen nutzen
- So bist du erfolgreich – dena zertifizierte Kundenberatung für deinen Berufsalltag

Hier geht direkt zur kostenfreien Anmeldung:
https://buff.ly/4eD4vL7

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Du sitzt beim Kunden und berätst zur energetischen Sanierung.  Und dann kommt die Frage nach Photovoltaik und Wärmepumpen. Dein Kunde hat tausend Bedenken: Geht das überhaupt bei mir? Rechnet sich das wirklich? Wie aufwändig ist das für mich? …

Wir freuen uns, dass fast 200 Teilnehmer am Dienstag an unserem kostenfreien Live-  teilgenommen haben, um mehr über die...
13/09/2024

Wir freuen uns, dass fast 200 Teilnehmer am Dienstag an unserem kostenfreien Live- teilgenommen haben, um mehr über die Chancen der und für zu erfahren.

Die Aufzeichnung des Webinars ist nun auf unserem YouTube-Kanal verfügbar. (Link dazu im ersten Kommentar) 👇

Interessierte haben auch die Möglichkeit, sich in einem unverbindlichen Orientierungsgespräch über unsere Weiterbildung "Einfach gut beraten - Photovoltaik für Energieberater" zu informieren.

Die bietet die Möglichkeit, sich online, flexibel und innerhalb von 4 Wochen im Bereich Photovoltaik weiterzubilden.

In der Weiterbildung lernst Du alles über Technik, Wirtschaftlichkeit, Förderungen und Solarpflichten von Photovoltaikanlagen.

Unser Fokus liegt auf praxisnaher Wissensvermittlung für den Beratungsalltag, um Dich fit für die Fragen deiner Kunden zu machen und den Austausch mit anderen Teilnehmern zu fördern.

Link zur Terminbuchung für Dein wie immer im zweiten Kommentar 👇

Bist Du bereit für Deine ganz persönliche Europameisterschaft?Nein - nicht im Fußball.Sondern in 4 Wochen zum kompetente...
12/06/2024

Bist Du bereit für Deine ganz persönliche Europameisterschaft?

Nein - nicht im Fußball.

Sondern in 4 Wochen zum kompetenten 🔆 PV-Fachberater.
Und unterscheide Dich von anderem im zunehmend härter werden Umfeld der Solarbranche.

Berufsbegleitend - mit 6-8 Stunden Zeitaufwand pro Woche?

💡 Wie?

1. Blocke unseren Kalender und buche Dir einen Telefontermin von ca. 20 min Dauer hier und stelle Deine Fragen: https://lnkd.in/dqyVf_iy

2. Wir führen ein unverbindlichen Gespräch um zu sehen, ob das für beide Seiten passt und wir Dir mit unserem Angebot weiterhelfen können.

3. Wenn Du überzeugt bist, dann buche über den dann zugesendeten Link und starte ab 14.06. durch und komme bereits parallel zum Training in die Umsetzung.

Und am 12.07. bist Du dann PV-Europameister - Bevor König Fußball damit durch ist. :-)

Wir freuen uns auf das Gespräch!

Hashtag Hashtag Hashtag Hashtag Hashtag Hashtag Hashtag

Rückschritt durch Technik?das könnte man gerade meinen, wenn man die kürzliche Umfrage zum "Verbrennerverbot" einer ehem...
05/06/2024

Rückschritt durch Technik?

das könnte man gerade meinen, wenn man die kürzliche Umfrage zum "Verbrennerverbot" einer ehemaligen Volkspartei ansieht.

sich gleichzeitig noch dabei von den Überschwemmungen in kaum gekanntem Ausmaß überraschen lassen?

Das gelingt wohl nur, wenn man systematisch alle Argumente und wissenschaftlichen Erkenntnisse ausblendet.

Oder wenn man eben populistisch Stimmung machen möchte in Zeiten der Europawahl.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Gesellschaft und Wirtschaft auch in Sachen Automobil und Technik weiter ist als die Politik.

Die Abkehr von einer Technologie, die klima- und gesundheitsschädlich, laut, anfällig und vor allem absurd ineffizient ist: Der Verbrennungsmotor.

Die meisten in der Automobilbranche wissen, dass dem Elektroauto die Zukunft gehört: Verbrenner verkaufen sich weltweit seit 2017 und in Europa seit 2019 jedes Jahr schlechter. Elektromobilität dagegen wächst global, anderslautenden Behauptungen zum Trotz, weiterhin exponentiell.

Und in einem Land wie Deutschland, das auf Exporte und Technologie(entwicklung) angewiesen ist, das zu negieren, gefährdet mehr als nur den Wohnstand in diesem Land.

Und in der Politik hat man die Tragweite der Entwicklungen noch nicht verstanden: Energieversorgung und Mobilität wachsen mit der Elektromobilität erstmals zusammen.

Das bedeutet, zukünftig werden die Menschen nicht nur in der Lage sein, ihren Treibstoff in Form von Solarstrom (teilweise) selbst herzustellen.

Sondern auch mittels eines Elektrofahrzeugs als mobilen Pufferspeicher sowohl ihre Mobilitätsbedürfnisse zu decken als auch Ihre Energieversorgung zu übernehmen.

Und wie nehmen wir den Menschen die populistisch befeuerte Verunsicherung?

Damit oben beschriebenes auch Realität werden kann, bedarf es des Zusammenspiels von Technik, Regulatorik, wirtschaftlichen Anreizen und der Menschen.

Um dazu einen kleinen Beitrag zu leisten, lade ich Euch ganz herzlich ein zu unserem nächsten kostenfreien Live-Webinar:

📆 morgen um 🕚 11 Uhr.

Hier könnt Ihr Euch direkt dafür anmelden und registrieren:

https://denersolwebinar.clickmeeting.com/pv-branche-zukunftssicherheit-durch-kompetente-beratung/register

Worum geht es im kostenfreien Live-Webinar übermorgen?

- Stand zum smart Meter Rollout

- dynamischen und flexiblen Tarife

- steuerbaren Verbrauchseinrichtungen

- Anforderungen an Energiemanagementsysteme

- Wie ist der Stand zum bidirektionalen Laden?

Hier geht es direkt zur Anmeldung zu unserem Live-Webinar:

https://denersolwebinar.clickmeeting.com/pv-branche-zukunftssicherheit-durch-kompetente-beratung/register



Warum lohnt es sich dabei zu sein?

- Zusendung unseres einfach einzusetzendes Auslegungstool zur 3-Schritt-Dimensionierung eines Solarstromspeichers im Nachgang

- Vorstellung neuartiger Ansatz der Wissensvermittlung zu Beratung.

Mehr kann ich noch nicht verraten, aber das gibt es dann im Live-Webinar.

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Dietmar und das denersol Team

📣Du möchtest die Energietransformation hin zu 100 % erneuerbarer Energie in einem coolen Team aktiv vorantreiben? Dann w...
06/11/2023

📣Du möchtest die Energietransformation hin zu 100 % erneuerbarer Energie in einem coolen Team aktiv vorantreiben? Dann werde Teil unseres denersol-Teams!

⚡ Als Experte in diesem Gebiet weißt Du, dass die Energiewende eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist. Mit Deiner Erfahrung und Leidenschaft kannst Du aktiv dazu beitragen, erneuerbare Energien voranzubringen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

🙋🙋‍♀️ Hast Du Lust, in einem dynamischen Umfeld zu arbeiten, innovative Projekte zu planen und/oder zu leiten und Teil eines energiegeladenen Teams zu werden? Dann wirf einen Blick auf unsere Stellenanzeigen und lass uns gemeinsam eine grünere Zukunft gestalten!

Wir freuen uns, von Dir zu hören!

Hier geht es zu den Stellenanzeigen:
👉 Projektmanager/in für die Umsetzung von Photovoltaik-Aufdachanlagen: https://buff.ly/3oK9R2i
👉 Senior Planer/in für Photovoltaik - Aufdachanlagen und solare Energielösungen: https://buff.ly/3oK9R2i

denersol steht für „decentralized energy solutions“. Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen für innovative und dezentrale Energiesysteme mit Sitz in Berlin. Seit Anfang 2015 beraten wir unsere Kunden bei der Konzeption und begleiten auch die Umsetzung von Projekten mit Solar Photovoltaik, Bat...

Es geht weiter: Faktencheck  #8 unserer Mythen rund um die Elektromobilität: "Ich kann nirgends laden, außerdem dauert d...
26/04/2022

Es geht weiter: Faktencheck #8 unserer Mythen rund um die Elektromobilität: "Ich kann nirgends laden, außerdem dauert der Ladevorgang länger als ein Flug nach New York!“
Stimmt das denn? Das wollen wir uns näher ansehen:

Um es gleich vorweg zu nehmen: Den Akku eines E-Fahrzeugs von „leer“ komplett aufzuladen, benötigt mehr Zeit als Benzin an einer Tankstelle einzusammeln.

Die entscheidende Frage ist:
Ist das wirklich ein Problem?

Es geht doch in erster Linie um die Frage: Kann ich das Fahrzeug nicht einfach laden, wenn es sowieso steht? Und kann ich mir damit das „absichtliche“ Ansteuern der Tankstelle sparen?
So dass der Ladevorgang möglichst wenig der kostbaren Zeit in Anspruch nimmt?

Dazu müssen wir folgende Fragen beantworten:
1. Wie oft muss ich laden und vor allem
2. wo kann ich den Ladevorgang durchführen?

Im Teil 8 unserer Serie, in der wir die Mythen und Halbwahrheiten rund um einem Faktencheck unterziehen, beleuchten wir das Thema "Ladezeit".

Fakt ist:

--> Bei einer Ladesäule mit 22 kW Leistung und einem Akku im Fahrzeug von 60 kWh dauert der Ladevorgang von 0 auf 100 rein rechnerisch fast 3 Stunden, in der Realität sogar etwas länger.

--> Aber: Bei einem angenommenen Verbrauch eines Elektro-PkW von 20 kWh pro 100 km ist der Energiebedarf pro Tag im Schnitt in Deutschland um 7 kWh.

--> Diese 7 kWh können über eine 22 kW Ladestation in ca. 20 Minuten nachgeladen werden, mit einer 11 kW Ladestation in ca. 40 Minuten.

--> Das durchschnittliche Fahrzeug wiederum steht in Deutschland fast 23 Stunden pro Tag, es könnte also in dieser Zeit, rein rechnerisch, pro Tag über 50 mal aufgeladen werden.

--> Oder anders: Bei durchschnittlichen Alltagsreichweiten von heutigen Elektrofahrzeugen von 250 km - 500 km müsste somit der Akku nur alle 5 bis 10 Tage einmal komplett vollgeladen werden.

--> Den heute existierenden knapp über 14.000 Tankstellen stehen bereits knapp über 60.000 Ladestationen im öffentlichen Raum gegenüber.

--> Kurzfristig soll die Zahl der Ladestationen auf über 250.000 steigen (bis 2025) und mittelfristig auf über 1 Mio. Ladepunkte. Wobei es umstritten ist, ob diese hohe Zahl bis 2030 überhaupt benötigt wird.

FAZIT:

1. Bei durchschnittlichen Fahrleistungen um 40 km pro Tag und Alltagsreichweiten von 250 bis über 400 km reicht 1 kompletter Ladevorgang alle 5-10 Tage aus.
Oder eben jeden Tag „nur“ 1/10 Ladevorgang, was kaum mehr als 15-20 Minuten dauert.

2. Die Zahl der öffentlich verfügbaren Ladestationen steigt laufend an und wird sich bis 2030 vervielfachen.

3. Zudem wird das Schnellladenetz (u.a. an Autobahnen) kontinuierlich ausgebaut, so dass das E-Auto Im Bedarfsfalle binnen weniger Minuten aufgeladen werden kann.

Am Donnerstag gibt es Mythos #9. Stay tuned!

Faktencheck  #2, diesmal als Slide-Show:Wie wahrscheinlich ist es, dass alle gleichzeitig den Fön einstecken und lösföne...
08/12/2021

Faktencheck #2, diesmal als Slide-Show:
Wie wahrscheinlich ist es, dass alle gleichzeitig den Fön einstecken und lösfönen?
Und noch viel wichtiger: Würde das Stromnetz dann zusammenbrechen?
Um es vorweg zu nehmen: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich alle Menschen gleichzeitig fönen, ist relativ gering.
Falls das passieren würde, hätten wir ziemlich sicher einen Blackout und das Stromnetz würde zusammenbrechen.
Werden deshalb Vorkehrungen getroffen, um zu verhindern, dass sich alle gleichzeitig fönen?
Im Gegensatz dazu wird beim Ausbau der Ladeinfrastruktur seitens der Netzbetreiber großér Wert auf die Systemstabilität gelegt.
Und das ist auch gut so. Denn die Versorgungsicherheit mit Strom ist zu Recht ein hohes Gut.
Die entscheidende Frage für die Stabilität des Stromsystems ist deshalb auch die Gleichzeitigkeit, mit der die verschiedenen Elektrofahrzeuge laden werden.
Im Teil 2 unserer Serie, in der wir die Mythen und Halbwahrheiten rund um einem Faktencheck unterziehen, beleuchten wir das Thema Systemstabilität.
Fakt ist:
--> PkW`s fahren in Deutschland im Durchschnitt 13.800 km pro Jahr 😊 38 km pro Tag).
--> Die Fahrzeit eines PkW pro Tag beträgt auch bei einem E-Fahrzeug im Durchschnitt weniger als 1 Stunde, die Standzeit somit mehr als 23 Stunden pro Tag.
--> Im Durchschnitt benötigt ein E-Fahrzeug für diese Laufleistung von 38 km / Tag eine Energiemenge von ca. 7,6 kWh (bei Annahme Verbrauch 20 kWh / 100 km)
--> Rein rechnerisch hat das Fahrzeug bei einer 11 kW Ladestation diese Energie in weniger als 1 Stunde geladen. Bei einer 3,7 kW Ladestation in 2 Stunden.
--> Somit fährt das durchschnittliche Elektroauto weniger als 1 Stunde am Tag, lädt zwischen 1-2 Stunden pro Tag, und steht mehr als 20 Stunden am Tag, ohne geladen zu werden.
Wohl gemerkt, alles Durchschnittswerte. Natürlich gibt es je nach Situation, Fahrzeugtyp etc. unterschiedliche Profile.
Und letztlich müssen natürlich auch Leistungsspitzen betrachtet werden, um ggf. kritische Situationen für das Stromnetz vorzubeugen.
Die Frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass alle Elektrofahrzeuge gleichzeitig, mit derselben Leistung geladen werden, und auch alle gleich lange geladen werden?
Viele Netzbetreiber unterstellen in Ihrer Netzplanung genau das, und rechnen mit Gleichzeitigkeitsfaktoren von 1.
Das heißt, es wird unterstellt, dass das alles gleichzeitig passiert.
Damit hat Ladeinfrastrutur ein Alleinstellungsmerkmal unter den Stromverbrauchern.
Fazit: Dieser immer noch weitverbreitete Mythos ist genauso (un)wahrscheinlich wie das Ausknipsen der Lichter durch gleichzeitiges Fönen.
Die 20 Stunden, die ein Elektrofahrzeug am Tag im Schnitt nichts tut, sind eine Riesenchance, um durch Elektrofahrzeuge sogar das Netz zu stabilisieren. Technisch geht das heute bereits. Regulatorisch liegt es an uns, dieses Potential zu heben.
Morgen gibt es Mythos #3. Stay tuned!

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Berlin
10245

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