Sehw Architektur

Sehw Architektur Unsere Mission: Architektur nachhaltig bauen, innovativ denken und sozialen Mehrwert schaffen. Wir schätzen und schützen vorhandene Strukturen und Materialien.

„Sehw steht für Sinnstiftung, Emotion, Haltung, Wandel.“

Unsere Mission: Architektur nachhaltig bauen, innovativ denken und sozialen Mehrwert schaffen. Wir planen schon heute für die Generation von Morgen und Übermorgen. Denn nachhaltige Architektur bedeutet für uns vorausschauende Planung und Entwicklung von zukunftsfähigen Nutzungskonzepten.

„Sehw steht für eine Ästhetik der Nachhaltigkeit in

der Architektur.“

In Zeiten eines rasanten Klimawandels setzen wir uns für ressourcenschonende Bauweisen und den Einsatz regenerativer Energien ein. Recyclingfähige Baustoffe und zirkuläres Wirtschaften sind die Basis für einen langen Lebenszyklus und entsprechender Nachhaltigkeitszertifizier- ungen unserer Gebäude. Jede Art des Bestandes ist für uns eine wertvolle Ressource, mit der wir respektvoll und verantwortungsbewusst umgehen – vom Baudenkmal bis hin zur Wohnsiedlung der Nachkriegszeit. Soziale und baukulturelle Ziele sind uns genauso wichtig wie Renditeziele und Werthaltigkeit, ohne darin einen Widerspruch zu sehen. Wir schenken jeder Bauaufgabe die gleiche Aufmerksamkeit – vom sozialen Brennpunkt bis zum wirtschaftsstarken Innovationsquartier. Das steigert die Resilienz gegenüber äußeren Einflüssen und gesellschaftlichem Wandel.

„Sehw entwickelt Architekturen für besondere Nutzungen an besonderen Orten.“

In Zeiten des Wandels schaffen wir Stabilität mit einer innovativen, technologieoffenen Architektur. Gemeinsam mit Auftraggebern und Nutzern entwickeln wir strategisch relevante, sozial und wirtschaftlich wirkungsvolle Konzepte. Innovation entsteht im interdisziplinären Austausch u.a. mit Wissenschaftlern, Pädagogen und Soziologen. Für uns heißt Innovation, in integralen Planungsprozessen eine angemessene, individuelle Lösung für jedes Projekt zu finden – von Holz- bis Hybridbau, von Lowtech bis zu künstlicher Intelligenz. In jeder Bauaufgabe und an jedem Ort suchen wir nach verborgenen Potenzialen, entwickeln besondere Qualitäten und eröffnen unternehmerische Chancen. Unsere Architektur leistet einen innovativen Impuls für die nachhaltige Quartiers- und Stadtentwicklung.

„Sehw ist Architektur als Gestaltung sozialer Praxis.“

Mit einer wertebasierten Architektur schaffen wir wirkungsvolle und nachhaltige Bauvorhaben, die Sinn stiften und dem Menschen Sicherheit und Freude schenken –stets begleitet von einer hohen Achtsamkeit gegenüber den individuellen, sozialen Anforderungen. Wir verstehen Architektur als gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Die Qualitäten unserer Projekte entstehen in interdisziplinärer Kollaboration und in einem partizipativen Entwicklungs- prozess. Wir erleben, dass Architektur Denken, Handeln und Fühlen positiv beeinflussen kann. Unseren architektonischen Beitrag verstehen wir als Saatgut für eine demokratische, tolerante und soziale Gesellschaft.

„Sehw platziert seed bombs mitten hinein in die gesellschaftliche Zukunft.“

🏗️ Ratingen, Mai. Die Heinrich-Schmitz-Grundschule nimmt weiter Form an.Wer eine Baustelle im Rohbauzustand sieht, brauc...
11/06/2026

🏗️ Ratingen, Mai. Die Heinrich-Schmitz-Grundschule nimmt weiter Form an.

Wer eine Baustelle im Rohbauzustand sieht, braucht etwas Vorstellungskraft. Aber manchmal reicht ein Blick in die langen, lichtdurchfluteten Flure – und man ahnt schon, wie es sich anfühlen wird, hier zur Schule zu gehen.

Die Fotos zeigen genau, was gerade in Ratingen passiert: Module stehen, der Innenausbau läuft – lichte Flure, großzügige Räume, Treppen, Stahlstützen. Es wird erkennbar, was mal eine Schule wird. Jetzt beginnt das Innenleben.

Die Trockenbauarbeiten laufen. Die Stahlstruktur steht. Durch die bodentiefen Fenster fällt bereits jetzt viel Licht in die Räume – ein Versprechen, das der fertige Bau einlösen wird.

Eine viergeschossiger Clusterschule mit flexiblen Lernlandschaften, Gemeinschaftsflächen und einer klaren räumlichen Logik, die pädagogisches Arbeiten von Anfang an unterstützt.
Vom ehemaligen Sportplatz zur Lernlandschaft. Buchstäblich.

FotosHelin Bereket Photographyhy

Bei unserem vierteljährlichen Aperitivo trinken wir, essen wir, reden wir. Meistens über Projekte. Diesmal haben wir übe...
09/06/2026

Bei unserem vierteljährlichen Aperitivo trinken wir, essen wir, reden wir. Meistens über Projekte. Diesmal haben wir über uns selbst gesprochen.

Im Mai war das Thema: Wie geht es uns bei sehw?

Wir haben eine Umfrage gemacht, Interviews geführt, die Ergebnisse offen diskutiert. Was läuft gut? Was nicht? Was wünschen sich die Mitarbeiter*innen vom Unternehmen und was wünscht sich das Unternehmen von den Mitarbeiter*innen?

Wir haben daraus in Workshops ein konkretes Zielbild entwickelt – mit fünf Feldern, an denen wir arbeiten: Vision, Transparenz, Teamkultur, Empowerment, Führung.
Kein Papier für die Schublade. Sondern ein Prozess, der jetzt läuft.

Wir möchten gute Architektur machen und brauchen dafür ein Team, dem es gut geht. Und genau das ist unser Ziel.

Ein großes Dankeschön an Sandra Schwedler, die dieses für uns wichtige Projekt mit viel Empathie und Klarheit begleitet.

Fotos: Helin Bereket Photography

In Nürnberg wächst gerade ein Dorf in der Stadt. Die ersten Module für das neue Studierendenwohnheim Avenariusstraße sin...
04/06/2026

In Nürnberg wächst gerade ein Dorf in der Stadt.

Die ersten Module für das neue Studierendenwohnheim Avenariusstraße sind montiert – und es geht schnell.

341 Wohnplätze. Fünf Gebäude. Jeden Tag rund zehn Module – angeliefert und direkt verbaut. Ein Gebäude in einer Woche. Das Studierendenwerk Erlangen-Nürnberg hat jüngst über den Baufortschritt berichtet, wir freuen uns, das Projekt geplant zu haben.

Denn was hier entsteht, ist mehr als Wohnraum: die größte studentische Wohnanlage in Modulbauweise in Bayern – und ein Leuchtturmprojekt für den öffentlich geförderten Wohnheimbau.

Die Besonderheit steckt im Detail:
Jedes Modul umfasst gut 20 m² – und kommt bereits fertig mit Küchenzeile, Waschbecken, Toilette und Dusche. Produziert seit September 2025, montiert seit März 2026. Bezugsfertig: Sommersemester 2027.

Die Leitidee hinter dem Projekt ist gelebte Nachbarschaft. Ein Campus mit eigenem Charakter – großzügige Gemeinschaftsflächen, grüne Innenhöfe, Rückzugsorte und Begegnungsräume.

Zum Artikel des Studierendenwerk Erlangen – Link in den Kommentaren.



Visualisierung: THIRD
Fotos: Studierendenwerk Erlangen

Ein Campus, der mitdenkt. Die Munich International School wächst – von 1.320 auf 1.500 Schülerinnen und Schüler. Eine Za...
02/06/2026

Ein Campus, der mitdenkt.

Die Munich International School wächst – von 1.320 auf 1.500 Schülerinnen und Schüler. Eine Zahl, die Konsequenzen hat: mehr Raum, neue Strukturen, eine neue Idee davon, wie ein Campus funktionieren kann.

Wir haben dafür eine Machbarkeitsstudie entwickelt – und dabei nicht einfach einen Anbau geplant, sondern den gesamten Campus neu gedacht.

Das bedeutet klare Wegeführung. Neu geordnete Funktionen. Und ein neues Zentrum – das „neue Herz" des Campus, gestärkt durch ein Amphitheater und eine zur Campusmitte geöffnete Mensa.

Der geplante Hauptbaukörper als Holzprefabrikation bringt im Erdgeschoss Räume für die Frühkindpädagogik nach Reggio-Ansatz, im Obergeschoss flexible Clusterräume für die neunte Klasse – und optional STEM-Labore für die Oberstufe.

Was uns besonders wichtig war: Nicht wir allein haben entschieden, was gebraucht wird.Schülerinnen und Schüler, Lehrende, Eltern, Schulleitung – alle haben in Workshops mitgemacht. Das Raumprogramm ist das Ergebnis echter Beteiligung.

Ein Campus, der heute wächst und morgen noch funktioniert. Das ist der Anspruch.

Visualisierungen: THIRD

26/05/2026

Es hat den ganzen Tag geregnet. Ohne Pause.

Auf der Baustelle der Heinrich-Schmitz-Grundschule in Ratingen hat das niemanden aufgehalten. Die Module wurden geliefert, angeschlagen, gehoben und versetzt – Stück für Stück.

Genau das ist der Punkt beim Modulbau: Die Module kommen fertig aus dem Werk. Fenster eingebaut. Wände fertig. Installationen vorbereitet. Auf der Baustelle wird montiert, nicht produziert.

Das spart Zeit. Es reduziert Lärm und Schmutz. Und es macht eine Baustelle wetterunabhängiger als jede konventionelle Alternative.

Was hier entsteht: ein viergeschossiger Neubau als Clusterschule – vom ehemaligen Sportplatz zur Lernlandschaft. Flexible Lern- und Lebensräume für die Kinder der Heinrich-Schmitz-Grundschule. Konstruiert in Stahlmodulbau, geplant von uns.

Der Kran macht keine Pause. Die Schule auch nicht.
Das Dokumentationsvideo zeigt die Modulstellung – und einen langen, nassen, produktiven Tag.

Video: Helin Bereket Photography

Auf dem Campus der Technische Universität Berlin wächst gerade etwas Besonderes.Die Chemical Invention Factory – europaw...
07/05/2026

Auf dem Campus der Technische Universität Berlin wächst gerade etwas Besonderes.

Die Chemical Invention Factory – europaweit die größte Laborinfrastruktur für Transfer- und Vorgründungsteams im Bereich Grüne Chemie – wird derzeit auf dem Campus Charlottenburg an der Marchstraße errichtet. Fertigstellung 2027. Entworfen von uns.

Eine homogene, semitransparente Fassade aus recyceltem Kunststoff – die das Innere nach außen spiegelt und gleichzeitig verbirgt. Im Erdgeschoss öffnet sie sich zu einer großzügigen, transparenten Eingangsgeste.
Einzelne Paneele lassen sich nach außen klappen. Die Fassade atmet, verändert sich, reagiert auf ihre Nutzer.

Innen: 12 Räume für Start-up- und Transferteams, die hier grüne Chemie vom Labor in den Markt bringen.

Seit 2019 gehört die TU Berlin zum Kreis der Exzellenzuniversitäten Deutschlands.
Diesen Anspruch wollten wir in Architektur übersetzen. Ein Gebäude, das nicht nur funktioniert – sondern Haltung zeigt. Als Aushängeschild für eine Wissenschaft, die Verantwortung für morgen übernimmt.

Entwicklungsstadt Berlin hat das Projekt in seinem aktuellen Überblick über Berlins Forschungs- und Bildungsbauten aufgenommen – Link in den Kommentaren.



Visualisierung: THIRD

Spatenstich in Berching. 22 Millionen Euro. Eine neue Grund- und Mittelschule. Und der Beginn von etwas, das Kinder und ...
05/05/2026

Spatenstich in Berching.

22 Millionen Euro. Eine neue Grund- und Mittelschule. Und der Beginn von etwas, das Kinder und Lehrkräfte noch lange prägen wird.

Bürgermeister Ludwig Eisenreich und Bayerns Finanzminister Albert Füracker haben den symbolischen ersten Spatenstich vollzogen: Der Startschuss für den Ersatzneubau der Grund- und Mittelschule Berching ist gefallen.

Wir bei sehw architektur haben das Projekt entworfen. Und wir freuen uns sehr, es jetzt wachsen zu sehen.

Was entsteht:
Ein Ensemble aus drei kompakten Baukörpern – direkt neben der denkmalgeschützten mittelalterlichen Innenstadt. Die Dachform nimmt die Giebel des Stadtkerns auf. Im Inneren: ein „Marktplatz" als zentraler Lern- und Begegnungsort, Loggien als grüne Klassenzimmer, eine Bühne im Vorplatz für Konzerte und Veranstaltungen. Konstruiert als Holzsystembau – nachhaltig, authentisch, identitätsstiftend.
Der erste Bauabschnitt konzentriert sich auf Fachräume und Ganztagsbetreuung – flexibel geplant, damit sie sich später in Klassenzimmer verwandeln können.

Es ist so geplant, dass der Rohbau ab Oktober 2026, Holzbau ab Juni 2027 durchgeführt wird und die Übergabe ist im Juni 2029.

Projekte wie dieses erinnern uns daran, warum wir Schulen bauen.
Nicht Gebäude. Räume fürs Leben.

Mehr dazu im Artikel der Nürnberger Nachrichten – Link in den Kommentaren.



Visualisierung: THIRD

30/04/2026

🎖️Platz 14 von über 20.000.

Einmal im Jahr zählt nur eines: Wettbewerbsergebnisse. Das competitionline Ranking 2025 ist das einzige Büro-Ranking im deutschsprachigen Raum, das genau darauf basiert. Und in diesem Ranking belegen wir Platz 14 unter mehr als 20.000 Hochbaubüros in Deutschland.

Wettbewerbe sind für uns kein Selbstzweck.
Sie zwingen zum Denken. Zum Hinterfragen. Zum besten Entwurf – nicht zum bequemsten.

Dass das seit Jahren konsequent funktioniert, verdanken wir einem Team, das sich dieser Disziplin mit echter Überzeugung verschreibt.

Danke an alle, die das möglich machen.

Raum für Bildung wird dringend gebraucht.Am Gymnasium Frechen entstehen gerade zwei neue Gebäude. Zehn Klassenräume, zwe...
28/04/2026

Raum für Bildung wird dringend gebraucht.

Am Gymnasium Frechen entstehen gerade zwei neue Gebäude.
Zehn Klassenräume, zwei naturwissenschaftliche Säle, ein dreigeschossiger Neubau für das Lernhaus und ein eingeschossiger Neubau für die Labore der Naturwissenschaften.

Seriell geplant, seriell gebaut, alles nach Plan.

Was Modulbau in diesem Fall bedeutet?
24 Module für das Lernhaus, 16 für den Naturwissenschaftstrakt.
Ein 350-Tonnen-Kran hob sie innerhalb von zwei Wochen auf Position, inklusive Treppenhäusern, Fenstern, alles fertig angeliefert und in kurzer Zeit montiert.

Aktuell läuft der Innenausbau. Der Trockenbau steht, die Technische Gebäudeausrüstung ist eingebaut, die Oberflächenarbeiten sind im Gange.
Die Fertigstellung wird fristgerecht zum Schuljahresbeginn 2026/2027 erfolgen.

Wir bei sehw architektur haben die Planung verantwortet – gemeinsam mit KLEUSBERG als Totalunternehmer.

Hohe Qualität bei der Umsetzungsgeschwindigkeit ohne Abstriche der Raumqualität – das ist der Anspruch, den wir an jeden Schulbau stellen.



Fotos 1-5: Stadt Frechen

BauNetz hat neulich über unser Polizeipräsidium Karlsruhe berichtet. Ein schöner Moment.„Wie viel Ordnung muss sein?" fr...
22/04/2026

BauNetz hat neulich über unser Polizeipräsidium Karlsruhe berichtet. Ein schöner Moment.

„Wie viel Ordnung muss sein?" fragt BauNetz, und liefert gleich die Antwort selbst:
Viel. Aber mit Haltung.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe auf dem historischen Gelände der ehemaligen Seifenfabrik Wolff & Sohn ist 2025 in Betrieb gegangen. Zwei Bauteile. Zwei völlig unterschiedliche Aufgaben.

Bauteil E:
Denkmalgeschützter Bestand. Historische Fenster entglast, Stahlrahmen restauriert, fehlende Sprossengitter ergänzt. Die Wunden der Klinkerfassade bleiben sichtbar – bewusst. Geschichte muss ablesbar bleiben.

Bauteil F:
Im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, bis auf das Betonskelett rückgebaut – und dann neu gedacht. Gleiche Materialität, klare Haltung: schmale Fenster, Streckmetallläden, Flachdach.

Zwei Gebäudeteile, ein Gedanke:

Bestand respektieren. Neues klar benennen.
Beides zusammen als urbanes Gedächtnis lesbar machen.

Danke an das Team – Alexander Wild, Julia von Reden, Loana Sahihi, Hanna Heber, Wolf Ludwig – sowie an Haag Ingenieure, IGP GmbH, HSI - Ingenieurgesellschaft und Brüssau Bauphysik für die enge Zusammenarbeit.

Und an Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Karlsruhe, für das Vertrauen in diesen sensiblen Umgang mit einem komplexen Baudenkmal.

Hier geht's zum Artikel:
https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Polizeipraesidium_in_Karlsruhe_von_sehw_architektur_10289016.html

BauNetz-Architektur-Meldung vom 13.04.2026: Wie viel Ordnung muss sein? / Polizeipräsidium in Karlsruhe von sehw architektur - Aktuelle Architekturmeldungen aus dem In- und Ausland, täglich recherchiert von der BauNetz-Redaktion

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