Wie viel Prozent der deutschen Bevölkerung glauben an die Auferstehung der Toten, die Macht der Sterne oder die Wiedergeburt? Wie viele vertrauen eher der Wissenschaft als der Religion? Gibt es im Osten Deutschlands mehr säkular denkende Menschen als im Westen? Sind Katholiken mehrheitlich gegen den Schwangerschaftsabbruch? Wie verbreitet sind Vorstellungen nichtchristlicher Religionen (beispielsw
eise Islam oder Buddhismus) in Deutschland? Was zeichnet jenes Drittel der Deutschen aus, das offiziell keiner Religion mehr angehört? Werden in absehbarer Zeit mehr als die Hälfte der Deutschen konfessionslos sein? Wie ist die Altersgliederung von Parteimitgliedern und wie setzt sich das Europäische Parlament zusammen? Wie meint die Bevölkerung und wie entscheidet das Parlament? Fragen wie diese versucht die im Januar 2005 von der Giordano Bruno Stiftung ins Leben gerufene außeruniversitäre Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland und der Welt (fowid) empirisch zu beantworten. Fowid verfolgt das Ziel, umfassende Informationen zu allen Fragen, die mit Weltanschauungen - sowohl im religiösen wie im politischen Sinn - verbunden sind, zu erheben, auszuwerten, zusammenzufassen und öffentlich zugänglich zu machen.