Leibniz-Gemeinschaft

Leibniz-Gemeinschaft Interessantes, Neues und Wissenswertes aus der Leibniz-Welt der Wissenschaften. Dr. Martina Brockmeier
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V.

Impressum:
Leibniz-Gemeinschaft
Chausseestraße 111
10115 Berlin
T 030 / 20 60 49 - 100
info(at)leibniz-gemeinschaft.de
www.leibniz-gemeinschaft.de

Rechtliche Vertretung

Die Leibniz-Gemeinschaft wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand nach § 26 BGB vertreten:

Präsidentin
Prof. Chausseestraße 111
10115 Berlin

Vizepräsidenten
Prof. Dr. Matthias Beller
Leibniz-Institut für Katalys

e an der Universität Rostock e.V. (LIKAT)
Albert-Einstein-Straße 29a
18059 Rostock

Stephan Junker
Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung (MfN), Berlin
Invalidenstraße 43
10115 Berlin

Rechtliche Hinweise zur Organisationsform

Die Leibniz-Gemeinschaft ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Mitglieder die 96 Leibniz-Institute sind. Die Leibniz-Institute wiederum sind rechtlich, finanziell und inhaltlich unabhängig. Sitz des Vereins ist Berlin. Vereinsregister: Amtsgericht Charlottenburg, VR 16 380

Umsatzsteueridentifikationsnummer nach § 27a UStG: DE253407553

Inhaltliche Verantwortlichkeit

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Christoph Herbort-von Loeper

04/09/2026

Ist die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr? In mehreren Bundesländern wird genau darüber diskutiert.

Christoph M. Schmidt, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft über die Frage, was Wissenschaftsfreiheit eigentlich bedeutet und in wie weit die Politik wirklich Forschungsprioritäten setzen oder verändern darf.

Jetzt reinhören in die neue Folge von "Tonspur Wissen", dem Podcast von Rheinische Post und Leibniz-Gemeinschaft
👉 https://pod.fo/e/5c9135

Moderation: Ursula Weidenfeld

Die Leibniz-Gemeinschaft ist Mitunterzeichner eines neuen Positionspapiers des Berliner Forschungsnetzwerks, das diese Punkte ebenfalls aufgreift und davor warnt, Wissenschaft ideologisch zu beeinflussen. Denn wenn Forschung und damit auch die Wissenschaftsfreiheit eingeschränkt wird, gefährdet das nicht nur Innovation und wirtschaftliche Stärke, sondern auch die Zukunft unseres Landes. Zum Positionspapier.
👉https://static1.squarespace.com/static/691359204b5070141cc34696/t/6a97f94aab5c950294cf4d01/1788344650966/2026_09_Positionspapier_Freie+Wissenschaft_Erfolgreiche+Wirtschaft_Starkes+Deutschland.pdf

🍄🍄‍🟫Es ist wieder so weit: Morcheln, Pfifferlinge und Steinpilze sprießen in unseren Wäldern aus den Böden und fleißige ...
02/09/2026

🍄🍄‍🟫Es ist wieder so weit: Morcheln, Pfifferlinge und Steinpilze sprießen in unseren Wäldern aus den Böden und fleißige Sammler und Sammlerinnen machen sich auf die Jagd nach ihnen.🧺

Doch Pilze wachsen bei weitem nicht nur in dunklen, feuchten Wäldern 🌲 Sie sind überall: in der Luft, im Wasser und sogar auf und in unserem Körper.

Wo wir Tag für Tag mit Pilzen in Berührung kommen, wann sie gefährlich für uns werden und wie die Medizin die Welt der Pilze nutzt, lest ihr im
https://www.leibniz-magazin.de/alle-artikel/magazindetail/newsdetails/pilzwelt



Illustrationen SINA SCHWARZ

Jedes Jahr sterben 1,6 Millionen Menschen an Tuberkulose. Damit gehört sie weltweit noch immer zu den gefährlichsten Inf...
31/08/2026

Jedes Jahr sterben 1,6 Millionen Menschen an Tuberkulose. Damit gehört sie weltweit noch immer zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten. Gleichzeitig sind immer mehr Tuberkulose-Bakterien resistent gegen die Antibiotika, die zur Behandlung eingesetzt werden. Die Folge: Die Therapien dauern lange und belasten den Körper.

Jetzt haben Forschende am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) einen neuen Wirkstoff entdeckt, der diese Resistenzen bricht: BTZ-043 greift im Vergleich zu anderen Antibiotika-Wirkstoffen die Tuberkulose-Bakterien an einer neuen Stelle an und stört den Aufbau ihrer schützenden Zellwand. Dadurch werden die Bakterien instabil und können platzen. Gleichzeitig kann das Immunsystem die Erreger besser erkennen.

Gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Klinik wurde der Wirkstoff über viele Jahre weiterentwickelt und bis in die klinische Forschung gebracht. Er befindet sich kurz vor der letzten klinischen Phase und kann danach für den Markt zugelassen werden.

Dieser Beitrag ist Teil der Aktion »Wie uns Wissen weiterbringt«. Damit macht die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sichtbar, wie eine freie Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, nachhaltigem Wachstum und Wohlergehen beiträgt.

28/08/2026

Aus dem Archiv: Wie bleibt der Darm gesund?

Darmbakterien unterstützen uns bei der Verdauung und trainieren unser Immunsystem. Doch wenn das Zusammenspiel zwischen Darm und Bakterien aus dem Gleichgewicht gerät, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen.
Lisa Budzinski, ehemals am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), über die Bedeutung eines vielfältigen Darmmikrobioms und die Rolle der Ernährung.

Im Wissenschaftsjahr 2026 dreht sich alles um Gesundheit. Passend dazu holen wir im Sommer besonders spannende Folgen aus dem Tonspur Wissen-Archiv zurück.

Jetzt reinhören in die Archiv-Folge von "Tonspur Wissen", dem Podcast von Rheinische Post und Leibniz-Gemeinschaft.
👉 https://pod.fo/e/585dc5

Moderation: Ursula Weidenfeld

📚 Buchverlosung 📚In unserem neuen Leibniz-Heft zum Thema „Medizin“ stellen wir euch wieder vier Bücher vor:📙"Der Schlüss...
26/08/2026

📚 Buchverlosung 📚

In unserem neuen Leibniz-Heft zum Thema „Medizin“ stellen wir euch wieder vier Bücher vor:

📙"Der Schlüssel würde noch passen: Moskauer Erinnerungen" von Irina Scherbakowa, Ehrenmitglied des Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin (Stichwort: Moskauer Erinnerungen)

📙"Das Parlament der Natur: Was uns Farne, Finken und ihre Verwandten zu sagen haben" von Sarah Darwin, Johannes Vogel und Boris Herrmann. Johannes Vogel leitet als Generaldirektor das Museum für Naturkunde Berlin. (Stichwort: Parlament der Natur)

📙"Das Verschwinden des Holocaust: Zum Wandel der Erinnerung" von Jan Ge**er, Leiter des Forschungsressorts »Politik« am Dubnow-Institut (Stichwort: Verschwinden des Holocaust)

… und wir haben gefragt, was Frau Heinemann, Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin, liest:

📙"Man kann auch in die Höhe fallen" von Joachim Meyerhoff. (Stichwort: Meyerhoff)

Wir verlosen je drei Exemplare der Bücher. Um zu gewinnen, melden Sie sich mit dem jeweiligen Stichwort bis zum 01. Oktober 2026 unter: [email protected].

Jetzt die Rezensionen im lesen. Unter https://www.leibniz-magazin.de/alle-artikel/magazindetail/newsdetails/lesen-folge-18

Wir wünschen viel Glück!

Foto: Daniyar Orazov/Unsplash

Bereit für ein Speeddate mit der Wissenschaft?🔬Bei „Book a Scientist“ am 29. September 2026 haben Sie 25 Minuten lang di...
25/08/2026

Bereit für ein Speeddate mit der Wissenschaft?🔬
Bei „Book a Scientist“ am 29. September 2026 haben Sie 25 Minuten lang die Gelegenheit, eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler der Leibniz-Gemeinschaft alles zu fragen, was Sie interessiert.

Ob Datenschutz, Exoplaneten, Klimawandel, Wahlumfragen oder ein ganz anderes Thema: Sie haben die Fragen, unsere Forschenden die Antworten.

Die Gespräche finden digital statt – jeweils von 10:00–11:30 Uhr und 16:00–17:30 Uhr.⌚️

Welches Thema interessiert Sie? Entdecken Sie jetzt die vielfältigen Forschungsthemen und buchen Sie Ihr persönliches Gespräch unter 👉https://www.leibniz-gemeinschaft.de/bookascientist.

Wissenschaft zum Fragen, Nachhaken und Diskutieren – wir freuen uns auf Sie!

38 °C im Schatten und das für mehrere Wochen - Hitzewellen sind kein neues Phänomen. Doch sie treten häufiger auf, dauer...
24/08/2026

38 °C im Schatten und das für mehrere Wochen - Hitzewellen sind kein neues Phänomen. Doch sie treten häufiger auf, dauern länger und haben gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.

Um den Hitzestress von Menschen zu beziffern, berechnen Forschende den sogenannten UTCI-Wert aus Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und UV-Strahlung. Der liegt beispielsweise bei 33,1 °C auf einem versiegelten Platz und im Schatten unter Bäumen nur bei 24,1 °C. Stadtgrün kann also wie eine natürliche Klimaanlage wirken.

Diese Auswirkungen von begrünten Flächen in der Stadt, haben Messungen in Dresden ergeben. Das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) leitet das BMFTR-Verbundprojekt „HeatResilientCity“. Hier wird untersucht wie Städte hitzeresilienter werden können. Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen wie Baumpflanzungen, Entsiegelung und hitzeangepasste Gebäude.

Dieser Beitrag ist Teil der Aktion »Wie uns Wissen weiterbringt«. Damit macht die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sichtbar, wie eine freie Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, nachhaltigem Wachstum und Wohlergehen beiträgt.

21/08/2026

Aus dem Archiv: Wird Immuntherapie den Krebs besiegen?

Eine der neueren Methoden zur Krebsbehandlung ist die Immuntherapie. Dabei werden die Abwehrzellen des Körpers gezielt dazu gebracht, Tumorzellen besser zu erkennen und zu bekämpfen. Philipp Beckhove vom Leibniz-Institut für Immuntherapie (LIT) über die Chancen und Grenzen dieses Verfahrens.

Im Wissenschaftsjahr 2026 dreht sich alles um Gesundheit. Passend dazu holen wir im Sommer besonders spannende Folgen aus dem Tonspur Wissen-Archiv zurück.

Jetzt reinhören in die Archiv-Folge von "Tonspur Wissen", dem Podcast von Rheinische Post und Leibniz-Gemeinschaft.
👉 https://pod.fo/e/5608d7

Moderation: Ursula Weidenfeld

Spätestens die Coronapandemie hat uns gelehrt, dass in einer globalisierten Welt das Potential für zoonotische Pandemien...
19/08/2026

Spätestens die Coronapandemie hat uns gelehrt, dass in einer globalisierten Welt das Potential für zoonotische Pandemien signifikant zunimmt. Um uns gegen zukünftige Seuchen besser zu wappnen, kann ein Blick in die Vergangenheit helfen.

Der Klimahistoriker Martin Bauch erforscht am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa - GWZO die Wege der Verbreitung der . Denn bereits im 14. Jahrhundert waren es die Anfänge der , die zur unkontrollierten Ausbreitung der Krankheit in Europa führten. Welche Rolle ein Vulkanausbruch, internationale Handelsembargos und die Schifffahrt dabei spielten, erklärt Martin Bauch in der aktuellen Ausgabe von »leibniz« 🌋🛥️

https://www.leibniz-magazin.de/alle-artikel/magazindetail/newsdetails/der-weg-der-pest



Illustrationen SOPHIA MARTINECK

Live-Streams, aufwendige Handyspiele und genug Speicher für all deine Bilder und Videos: Handys ohne leistungsstarke Mik...
17/08/2026

Live-Streams, aufwendige Handyspiele und genug Speicher für all deine Bilder und Videos: Handys ohne leistungsstarke Mikrochips sind mittlerweile undenkbar – genauso wie E-Autos, Solaranlagen oder Windräder.

Um sie herzustellen braucht man Kristalle, die extrem präzise gefertigt sind. Denn schon kleinste Fehler können die Leistung der Mikrochips beeinträchtigen. Dazu kommt, dass die Züchtung solcher Kristalle nicht nur kompliziert ist, sondern auch jede Menge Zeit und Energie kostet.

Forschende am Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ) nutzen deshalb Künstliche Intelligenz: Sie verbinden KI mit mathematischen Modellen, um das Wachstum der Kristalle besser vorherzusagen und die Herstellung gezielt zu steuern. So können perfekte Kristalle schneller, zuverlässiger und günstiger produziert werden – und liefern damit die Grundlage für Technologien von morgen.

Dieser Beitrag ist Teil der Aktion »Ohne Forschung fehlt was«. Damit macht die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sichtbar, wie eine freie Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, nachhaltigem Wachstum und Wohlergehen beiträgt.

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Chausseestraße 111
Berlin
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