06/08/2020
Ausstellungen virtuell gestalten? Für uns kein Problem!
Hier messen wir die Burgkirche in Ingelheim per Laserscan ein, um die Realität mit der virtuellen Welt zu verbinden.
+++ Ankündigung: Virtuelle Ausstellung zur Stadtbefestigung+++
Und noch eine weitere Ausstellung ist in Vorbereitung, nämlich die zur Bauforschung an den Ortsbefestigungen in Ober-Ingelheim und Großwinternheim! Seit 2017 läuft unsere Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt, ab Ende September werden die angewandten Bauaufnahmemethoden und erste Forschungsergebnisse in der Ausstellung "Ortsbefestigung 3.0, Innovative Bauforschung in Ingelheim" präsentiert werden.
Das Besondere daran: alles ist virtuell! Eigentlich sollte die Ausstellung in der Burgkirche zu sehen sein, coronabedingt haben wir sie jedoch in den virtuellen Raum verlegt. So hatten wir zum einen Planungssicherheit, zum anderen gab es uns die großartige Gelegenheit, die innovative digitale Technik, die wir bereits bei den Bauaufnahmen eingesetzt hatten, nun auch für die Ausstellung in vollem Umfang zu nutzen.
Die Ausstellung wird in Form eines 360°-Rundgangs in der Burgkirche erlebbar sein. Auf den klassischen Texttafeln der digital gebauten Ausstellungsmöbel sind neben Fotos, Plänen und Fotogrammetrien kurze Videosequenzen integriert. Diese zeigen Drohnenflüge und 3D-Modelle der erhaltenen Türme und Mauern, Überblendungen von Bestand und Rekonstruktionen und erklären außerdem die Technik zur Erstellung dieser Modelle. Ergänzt wird dies durch ein Stadtmodell von Ober-Ingelheim mit verschiedenen Rekonstruktionsebenen und einen virtuellen Rundgang durch den Malakoffturm.
In der letzten Woche begann nun die technische Produktion. Nachdem sämtliche Stühle aus der Burgkirche entfernt wurden, erstellte Roman Shuf vom Medienatelier.online Darmstadt einen Laserscan und die Fotos für den 360°-Rundgang.
"Ortsbefestigung 3.0. Innovative Bauforschung in Ingelheim"
Kooperationsprojekt der Stadt Ingelheim, Forschungsstelle Kaiserpfalz mit der TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Fachgebiet Klassische Archäologie
Projektverantwortliche: Dr.-Ing. Clemens Brünenberg, Dipl.-Ing. Katharina Peisker