06/08/2026
Es ist jedes Jahr dasselbe Bild!
Sobald die Trockenheit und Dürre losgehen, wird immer wieder die gleiche Diskussion ums Grundwasser und die akute Wasserknappheit losgetreten
Warum der private und gewerbliche Bereich zeigt, wie Grundwasserschutz funktioniert.
Während in der großen Politik und auf kommunaler Ebene noch immer zäh darüber debattiert wird, ob sich Investitionen in eine nachhaltige Wasserinfrastruktur wirtschaftlich lohnen, beweist die Praxis im privaten und gewerblichen Sektor das genaue Gegenteil.
Bereits seit dem Jahr 1989 – und damit lange bevor Begriffe wie „Klimaresilienz“ oder „Schwammstadt“ im heutigen Sprachgebrauch verankert waren – setze ich mit meinem Unternehmen in der Region und überregional ein starkes Zeichen gegen die fortschreitende Wasserknappheit.
Mit dem großflächigen Bau von Zisternen und Rigolensystemen im Privat- und Gewerbebreich hat der Betrieb eine Vorreiterrolle eingenommen, die zeigt, wie effektiver Grundwasserschutz an der Basis funktioniert.
Statt Oberflächenwasser im Kanal verschwinden zu lassen, wurde gezielt auf die Nutzung und Versickerung gesetzt.
Dieser jahrzehntelange Einsatz verdeutlicht zwei wesentliche Punkte:
Privates als Unternehmerisches Engagement füllt staatliche Lücken.
Wo Kommunen aufgrund bürokratischer Hürden oder Budgetengpässen zögern, schaffen private Haushalte und Unternehmen, spezialisierte Fachbetriebe vollendete Tatsachen.
Jede verbaute Zisterne entlastet das Kanalnetz und jede Rigole speist das Grundwasser vor Ort.
Erfahrung ist der beste Lehrmeister.
Wer in über 35 Jahren dezentrale Wasserspeicher realisiert, liefert den Praxisbeweis, dass der Schutz der nächsten Generation keine theoretische Utopie ist, sondern eine technisch machbare und absolut notwendige Realität.
Es bleibt zu hoffen, dass dieser langjährige Pioniergeist endlich Schule macht und flächendeckend von Entscheidungsträgern als Blaupause genutzt wird.
Die heutigen Systeme sind erprobt – es fehlt einzig am flächendeckenden politischen Willen, sie im großen Stil umzusetzen.
Denn am Ende geht es um weit mehr als nur Technik.
Wer heute in die Gewinnung und Versickerung von Regenwasser investiert, erfüllt den eigentlichen Generationenvertrag – er sorgt dafür, dass auch unsere Kinder und Enkelkinder noch eine sichere Lebensgrundlage vorfinden.
Und zu guter Letzt:
Langfristige Ersparnisse durch Oberflächenwasserabgaben und der Nutzung des gespeicherten Regenwasser für die Grünanlagen usw.
Das Bild zeigt eine Rigolenversickerung im Bau.
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