26/09/2023
Was ist ein PV-Heizstab?
"Neben der direkten Nutzung des Stroms aus einer Photovoltaikanlage können Haushalte den Solarstrom auch für die Warmwasserbereitung und die Heizung verwenden.
Eine vergleichsweise einfache und kostengünstige Variante, über Photovoltaik (PV) Wärme zu erzeugen, ist die Installation eines Heizstabs, der oft auch als Heizpatrone oder Einschraubheizkörper bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um ein elektrisches Heizelement.
Ein Heizstab eignet sich für alle Heizungsanlagen, die mit einem Warmwasserspeicher – Puffer- oder Trinkwasserspeicher – zusammenarbeiten. Viele Speicher sind bereits ab Werk mit entsprechenden Steckplätzen ausgestattet. Es muss lediglich die Gewindegröße beachtet werden. Die Nachrüstung eines Heizstabs ist unkompliziert: Einfach einstecken oder einschrauben, und schon kann das Wasser im Speicher elektrisch erwärmt werden.
Heizstäbe kommen oft bei Wärmepumpenanlagen als Zusatzheizung zum Einsatz: Sie springen ein, wenn die Wärmepumpe den Wärmebedarf nicht decken kann. Meist sind sie bereits vorinstalliert und besitzen eine Leistung von wenigen Kilowatt. Aber auch Pellet- und Scheitholzheizungen sowie thermische Solaranlagen werden des Öfteren mit Heizstäben zur Überbrückung von Versorgungslücken kombiniert.
Im Prinzip funktioniert ein Heizstab wie ein Tauchsieder: Er besteht aus einer Heizwendel, die elektrische Energie in Wärmeenergie umwandelt. Die erzeugte Wärme überträgt sich auf das Wasser im Speicher. Je nach Heizsystem und Speicherart wird das Warmwasser entweder im Haushalt verbraucht und/oder zur Heizungsunterstützung verwendet.
Dies kann ein Heizstab leisten:
kurzfristige Abdeckung von Bedarfsspitzen und Schonung des Heizungssystems
Ausgleich von Schwankungen in der Wärmeversorgung
Einspringen als Notheizung, wenn der Heizkessel defekt ist
Warmhalten des Wassers im Pufferspeicher und Verhinderung von Frostschäden" - Auszug von der Seite solarenergie.de