16/05/2017
Hallo an alle EAGLE Fans und die es noch werden wollen...
Das Projekt gedeiht und vervollständigt sich. Aktuell läuft alles paralell - CAD-Konstruktion in Details fertigstellen, die lezten Formen Urmodelle fräsen, Formen herstellen etc. Die KleinigkeitenIn der 3-D CAD Konstruktion die ja auch jedes Teil beinhaltet ( bis zur letzten U-Scheibe ) sind etwas aufwändiger als gedacht, lohnen sich aber so bis zum Ende durchzusetzen schon alleine aus dem Grund, das jedes Bauteil schon vom der Masse und Schwerpunktlage vor der Fertigung bekannt ist und
somit keine Experimente sondern geplante Fetigung stattfindet.
Zur Zeit werden bei unserem Zulieferer die Edelstahlrohre und Bleche per laser bearbeitet - somit passt alles perfekt bei jedem Rumpf/Leitwerk etc. zusammen und die Toleranzen sind so gering, das auch Anschlussteile und Formteile ohne Mühe und Anpassungen excellent zueinander passen. Es ist somit Möglich auch nach Fertigstellung einer EAGLE mal einen anderen Flügel zum Rumpf zu montieren etc.
Die GFK Teile der Motorhaube sind bis auf die Access-Panels auch soweit fertig und mit einem Gewicht der kompletten Cowlingon 550 Gr. Zielgerecht ausgefallen.
Urmodelle des Banana-Fairings, der Lufteinlässe für Motorhaube, und Canopy-Glass für die Tiefziehform sind im Moment am werden. Formen der Rumpf-Panels und des Canopy-Skirts sind bereits weiss auslackiert und bekommen nun das Laminat verpasst. Die Innenseiten der Seitlichen Rumpf-Verkleidungs Teile sowie Cockpitrahmen sind in Sicht-Carbon mit matter Oberfläche ausgeführt und ersparen somit die zusätzliche nachträgliche farbliche Behandlung.
Vom Prinzip könnte man alle Teile bereits in dieser in der Form lackierten Ausführung direkt verwenden - es ist aber eine letzte dünne Lackschicht zu empfehlen, um alle Bauteile auch die Bespannten Teile des Rumpfes und die Flügel ohne abweichungen auszuführen. Somit sind dann auch die Nahtstellen an den Radverkleidungen eliminiert.
So - nun noch eine kleine Menge Bilder - die ja bekanntlich interessanter sind als viele Sätze.
Ach ja:
Zuerst einige CAD Ausschnitte der konstruktiven Details auch mit Blick in das Cockpit und hintere Sitzschale des
Pilotensitzes etc. Die Tragfläche oben kann wahlweise geteilt ( wiegt dann etwas mehr bedingt durch Steckungsrohr und Versteifungen ) oder am Stück wie beim Original aufgebaut werden. Die Steckung der Unteren Tragflügel ist einfach nur Modellbau-Praktik geschuldet, keinesfalls
der Stabilität - Es ist somit einfacher den Flieger auf- und abzurüsten. Beim Originalflugzeug sind das Laschen an die beide Holme als Gelenk montiert werden. Die Streben, der durchgehende Flügel oben, sowie die präzise Einstellung und Vorspannung der 8 Flügelverspannungen ergeben
dann die Geometrie. Beide Flügel sind übrigens mit 0° EWD ausgelegt, das Leitwerk 0,5° negetiv, sowie der Motorzug 0,5° positiv. V-Form der Unteren bewegt sich zwischen 0 - 1,5° Gesamtwinkel beider Flügel je nach Strebenanpassung und Wire-Spannung. Diese Werte entsprechen auch dem Originalflugzeug. Unterschied zum Originalflugzeug ist: im Modell haben oberer und unterer Flügel das selbe Profil, und
auch die selbe Profildicke. Beim Originalflugzeug ist der untere Flügel ca. 25% dünner mit einem ca. NACA009 o.Ä. Profil, und der obere Flügel dicker mit einer Einschnürung nach dem Profilhochpunkt. Aerodynamisch ist das beim Originialflugzeug in kombination mit dem gepfeilten oberen Flügel ganz hilfreich, da somit bei Strömungsabriss, der obere Flügel noch "trägt" währen der untere schon im Stall ist...... beim Modell macht das aber keinen Sinn umzusetzen, da die Massen viel zu gering sind und somit keine direkten Vergleiche anzustellen sind. so, genug bla bla bla bla..........