18/05/2025
Zwischen Werden und Vergehen – Miriam Vlaming in Binz
„Um mal Klartext zu reden: Im Leben geht’s ums Lachen und ums Weinen. Wir müssen die leichten Momente genießen, solange wir können. Und lernen, die anderen zu ertragen. Das Leben ist nur ein Hauch.“
– Oscar Niemeyer
In einer Welt, die oft nach Eindeutigkeit verlangt, entzieht sich Miriam Vlaming bewusst jeder klaren Lesart. Ihre Malerei ist poetisch, fragmentarisch, voller leiser Zwischentöne. Schicht für Schicht legt sie Geschichten übereinander – inspiriert von alten Fotografien, vom Prozess des Erinnerns und Vergehens. Die Figuren und Landschaften ihrer Werke wirken entrückt und nah zugleich – wie verblasste Träume, die sich jeder eindeutigen Deutung entziehen.
Die Berliner Künstlerin schafft Bildwelten, die berühren, ohne laut zu sein. Ihre Werke fordern nicht, sie laden ein – zum Verweilen, zum Spüren, zum Suchen. Und genau das macht ihre Malerei so zeitlos.
Dass diese besondere Ausstellung nicht in einem klassischen Galerieumfeld stattfindet, sondern als Pop-up-Ausstellung in unserem Neubauprojekt realisiert wird, unterstreicht die Idee des Wandels, der Transformation – ganz im Sinne der Künstlerin.
Die Ginkgo Projektentwicklung schafft mit diesem besonderen Format einen Raum, in dem sich Kunst und Architektur begegnen – nicht als fertige Konzepte, sondern als offener Prozess. Der noch im Bau befindliche Ort in Binz wird so temporär zur Projektionsfläche für Vlamings Werke und zugleich zum Dialograum zwischen Vergangenheit und Zukunft, Kunst und Lebensraum.
Ein ungewöhnlicher Ort für eine außergewöhnliche Künstlerin.
Ein Erlebnis, das nicht nur betrachtet, sondern empfunden werden will.
Besuchen Sie die Ausstellung – und erleben Sie, wie Kunst und Raum gemeinsam neue Perspektiven eröffnen.
Die Pop-up-Galerie ist für kurze Zeit geöffnet – wir freuen uns auf Ihren Besuch in Binz.