04/03/2026
Philipp Fincke ist gelernter Banker mit Schwerpunkt Baufinanzierungen und hatte diesen Beruf bereits einige Jahre für mehrere Institute ausgeübt als er auf der Suche nach neuen Herausforderungen zur BayFinanz GmbH kam. Als Verbundpartner der BERATA-GmbH Steuerberatungsgesellschaft, die über 60000 Mandanten an 49 Standorten in Bayern, Thüringen, Sachsen und Brandenburg steuerlich berät, ist die Aufgabe der BayFinanz GmbH, diese Mandaten rund um Finanzanlagen und Kredite bankenunabhängig zu betreuen.
20000 Landwirte zählen zu ihrem Kundenkreis, wo gerade die Agri-PV eine neue Thematik ist, zu der viele Anfragen kommen. Hier kann Philipp Fincke von seiner Erfahrung und vor allem seinem großen persönlichen Netzwerk profitieren, das er über viele Jahre aufgebaut hat. Er weiß, welche Strukturen im Finanzwesen herrschen und wie er Projektdaten aufbereiten muss, um sie zur Vorlage bei Banken übersichtlich und verständlich verwenden zu können.
„Das nimmt schon 8-10 Stunden in Anspruch“, erläutert er, „doch die Mühe ist es wert. Jetzt hat die Bank eine verwertbare Grundlage, auf der sie schnell – durchschnittlich innerhalb einer Woche, eine Entscheidung treffen kann." Bestenfalls ist in bereits drei Wochen nach der ersten Anfrage ein Darlehensvertrag geschlossen. Die Vorarbeit leistet die BayFinanz GmbH übrigens kostenfrei, um auch zunächst zu prüfen, ob das Projekt realisierbar ist. Machbarkeitsanalyse nennt sich das.
Neue Trends wie Agri-PV und Kombinationen mit Batteriespeicher verunsichern viele Banken noch, da es bisher nur kurze Erfahrungswerte gibt und die Entwicklung der volatilen Märkte nicht vorhersehbar. Während die EEG-Einspeisung fix für 20 Jahre feststeht, ist die Amortisation eines Speichers derzeit nur nach Prognosen zu schätzen. Hier greifen die Expertise und Netzwerke von BayFinanz GmbH, um die Banken herauszufiltern, die solchen Pilotprojekten aufgeschlossen sind und sogar ihr Regionalprinzip aufweichen, um sie präferiert zu unterstützen.
„Wir wissen, wer´s macht!“ Lacht Philipp. Er selbst sieht auch ihre Bedeutung als zukunftsweisender Wirtschaftsfaktor, der zudem einen hohen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leistet. Auf der Suche nach Finanzierungsoptionen werden auch Förderungen geprüft, wie zum Bespiel vergünstigte Darlehen der KfW oder Landwirtschaftliche Rentenbank. Ziel ist hier immer, die Preisklasse A zu erreichen, der Antrag wird von der durchleitenden (Haus-) Bank gestellt.
„Häufig bevorzugen wir jedoch, ähnlich gute Konditionen mit einer regionalen Bank zu erzielen, da wir hier auch Sondertilgungen, Sicherheiten und andere Flexibilitätskriterien aushandeln können. Unsere Kalkulationen der Gewinne und Umsätze sind dabei immer bewusst zurückhaltend, um zusätzliche Erträge zur schnelleren Ablösung des Kredits zu nutzen. Auch will ich wo möglich eine Grundschuldbesicherung vermeiden, um dem Landwirt den Rücken für weitere Investitionen im Hofbetrieb frei zu halten wie Traktoren, Stallbau etc.“
Die Schnittstelle zum Energiesektor und damit den eigenen Betrieb zu diversifizieren bietet auch eine zusätzliche unternehmerische Perspektive. Viele Landwirte machen sich auch Gedanken in puncto Generationswechsel. Eine finanzierbare Nachfolge für ihren Hof und ihre Kinder zu bauen ist auch ein sozialer Aspekt. Preisschwankungen der landwirtschaftlichen Erzeugnisse können durch Einnahmen aus Energiewirtschaft aufgefangen werden und dienen der Zukunftssicherung des Betriebs. Gleichzeitig bleiben die traditionelle Herstellung und Gewinnung von Nahrungsmitteln erhalten.
„Ich möchte unsere Landwirte Und Landwirtinnen ermutigen, sich an diese innovativen Geschäftsmodelle heranzuwagen und möchte ihnen mit auf den Weg geben: lasst euch nicht entmutigen, wenn eure Bank euer Anliegen nicht versteht – die BayFinanz GmbH findet für euch die passenden, bereitwilligen Partner! Seinen Job macht er mit Herzblut. Seine Erfolgsquote bestätigt das: Absagen einer Bank? 0 Prozent.
Vielen Dank, Philipp!