21/08/2026
Was ist denn hier passiert?! 😳😱
18 Jahre lang Sonne, Wind und Wetter – und irgendwann sieht eine PV-Anlage plötzlich so aus.
👉 Das Stichwort: Delamination.
Diese knapp 4 kWp große Anlage ist 18 Jahre alt. Durch die normale altersbedingte Degradation wären nach dieser Zeit noch ungefähr 85 % der ursprünglichen Leistung zu erwarten.
Tatsächlich bringt sie aber nur noch rund 40 %! 😳
Fast die Hälfte der ursprünglichen Leistung ist damit verloren.
Aber was kann der Kunde jetzt tun? 🤔
🔎 1. Schaden professionell prüfen lassen
Leistungsmessung, Kennlinienmessung und Thermografie können zeigen, wie stark die Module tatsächlich geschädigt sind.
📄 2. Garantie/Gewährleistung prüfen
Auch nach vielen Jahren lohnt sich ein Blick in die damaligen Unterlagen: Welche Herstellergarantie wurde auf die Module gegeben? Gibt es noch Ansprüche?
🏠 3. Versicherung prüfen
Je nach Ursache und bestehendem Versicherungsvertrag kann auch eine Photovoltaik- bzw. Gebäudeversicherung relevant sein. Deshalb: Schaden dokumentieren und zunächst mit der Versicherung klären, bevor Module ausgetauscht werden.
🔄 4. Repowering rechnen
Nach 18 Jahren hat sich die PV-Technik massiv weiterentwickelt. Ein Austausch kann wirtschaftlich interessanter sein als eine Reparatur – insbesondere, wenn ohnehin nur noch 40 % Leistung erreicht werden.
☀️ Und genau deshalb sollte man bei alten PV-Anlagen nicht nur aufs Baujahr schauen, sondern auf die tatsächliche Leistung.
18 Jahre alt – ca. 85 % wären zu erwarten.
Tatsächlich: nur noch ca. 40 %.
Das ist definitiv ein Fall für einen genauen Anlagencheck. 🔍⚡