23/07/2026
Wie lässt sich ein Waschprozess entzerren, ohne die bewährte Reinigungsqualität zu verändern?
Genau diese Frage stand bei diesem Anlagenprojekt im Mittelpunkt.
Die Lösung: zwei parallel arbeitende Behandlungskammern. Dadurch können Chargen zeitversetzt bearbeitet werden, während der eigentliche Reinigungsprozess für jedes Bauteil intensiv bleibt.
Das schafft mehr Flexibilität im Ablauf und reduziert Engpässe an einer zentralen Stelle im Produktionsprozess.
Die Anlage ist für die automatische Reinigung von Getriebegehäuse ausgelegt. Zum Prozess gehören:
• Spritz- und Flutreinigung
• Rotation oder Schwenken des Warenkorbs
• Nachspülung in der Behandlungskammer
• Druckluft-Impulsblasen für schwer zugängliche Bereiche
• separate Vakuumtrocknung
Rollenbahnen, automatische Ein- und Ausschubtechnik sowie Pufferplätze unterstützen zusätzlich einen gleichmäßigen Materialfluss.
Der entscheidende Nutzen liegt damit nicht allein in einer höheren Kapazität, sondern vor allem in einem besser verteilten, stabileren und planbareren Waschprozess.