Institut für kommunale Planung und Entwicklung e. V.

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+++ Thüringer Online-Fachgespräch: Kinderbeteiligung leben - Der Kindergipfel des Landkreises Gotha +++Wir laden Sie rec...
15/06/2026

+++ Thüringer Online-Fachgespräch: Kinderbeteiligung leben - Der Kindergipfel des Landkreises Gotha +++

Wir laden Sie recht herzlich zum nächsten Thüringer Online-Fachgespräch am 24.06.2026 ein. Die "Thüringer Online-Fachgespräche" sind ein bewährtes digitales Veranstaltungsformat der Thüringer Präventionsketten. Im Fokus stehen inspirierende Ansätze und Erfahrungen zu Präventionsketten sowie angrenzenden Themen. Die Fachgespräche fördern den Austausch und setzen neue Impulse für die kommunale Praxis.

Der nächste Termin setzt den Schwerpunkt auf "Kinderbeteiligung leben – der Kindergipfel des Landkreises Gotha". Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, ihre Perspektiven einzubringen und an Entscheidungen beteiligt zu werden, die ihr Leben betreffen. Gerade im Kontext von Präventionsketten stellt sich für Kommunen die Frage, wie Beteiligungsprozesse wirksam und nachhaltig gestaltet werden können, sodass Anliegen junger Menschen sichtbar werden und in kommunale Prozesse einfließen.

Wie dies gelingen kann, zeigt das Praxisbeispiel des Landkreises Gotha: Dort findet seit vielen Jahren der Kindergipfel statt, bei dem Kinder und Jugendliche gemeinsam an ihren Vorstellungen für eine lebenswerte Zukunft arbeiten. In Workshops zu unterschiedlichen Themen entwickeln sie Forderungen an Politik und Entscheidungsträger sowie eigene Selbstverpflichtungen.

In der Veranstaltung geben die Organisator:innen Einblicke in die Gestaltung und Weiterentwicklung des Formats. Sie berichten davon, wie das Format konkret organisiert wird, wie Ergebnisse wieder aufgegriffen werden und welche Erfahrungen, Herausforderungen und Gelingensfaktoren sich über die Jahre gezeigt haben.

Im Anschluss besteht Gelegenheit für Rückfragen und Austausch. Diskutieren Sie mit, welche Ansätze für unterschiedliche kommunale Kontexte anschlussfähig sind, und nehmen Sie Impulse für die eigene Praxis mit.

🔎 Eckdaten
📅 Wann? 24.06.2026, 13:00 bis 14:30 Uhr
💡 Wo? Online über Webex
➡️ Anmeldung: https://lnkd.in/em2PYF9x

🔎 Die Praxisexpert:innen
➡️ Frau Schüttlöffel-König, Sozialarbeiterin im Jugendamt (Landkreis Gotha)
➡️ Herr Jakob, Jugendamtsleiter (Landkreis Gotha)

+++ Lean Coffee Sozialplanung am 25.06.2026: Teilhabe in 'neuen' Ankunftsquartieren stärken +++Wie gelingt gesellschaftl...
11/06/2026

+++ Lean Coffee Sozialplanung am 25.06.2026: Teilhabe in 'neuen' Ankunftsquartieren stärken +++

Wie gelingt gesellschaftliche Teilhabe dort, wo internationale Zuwanderung neue sozialräumliche Dynamiken schafft? Welche Rolle spielen Kommunen, lokale Netzwerke und soziale Infrastrukturen für ein gutes Zusammenleben in neu entstehenden Ankunftsquartieren?

Im nächsten Lean Coffee Sozialplanung am 25. Juni 2026 wird das Projekt "Teilhabe in 'neuen‘ Ankunftsquartieren stärken" vorgestellt.
Ankunftsquartiere spielen eine zentrale Rolle für das Ankommen und die Teilhabe neu zugewanderter Menschen. Doch wie entstehen solche Quartiere heute, welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Kommunen und welche Strategien haben sich in der Praxis bewährt? Der Vortrag stellt zentrale Ergebnisse eines bundesweiten Praxisforschungsprojekts vor und diskutiert Ansätze zur Weiterentwicklung von Monitoring, Ankunftsinfrastrukturen, Koproduktion und Zusammenleben in Ankunftsquartieren.

Die aktuelle Zuwanderungsdynamik stellt Städte und Gemeinden vor neue Aufgaben. Besonders dort, wo bislang nur wenige Erfahrungen mit internationaler Migration bestehen, fehlen häufig gewachsene Unterstützungsstrukturen und sozialräumliche Anknüpfungspunkte. Im Rahmen des Lean Coffee werden Einblicke in kommunale Herausforderungen sowie Erfahrungen aus der Begleitung von Kommunen in ganz Deutschland vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Im Fokus stehen kommunale Strategien zur Stärkung von Teilhabe und sozialem Zusammenhalt in "neuen" Ankunftsquartieren.

Das Projekt ist eine interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen dem ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, dem Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), der Technische Universität Berlin und der STADTRAUMKONZEPT GmbH, gefördert durch die Stiftung Mercator. Wir freuen uns auf die Impulse von Dr. Julia Burgold und Ricarda Pätzold vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) sowie auf den gemeinsamen fachlichen Austausch.

Eckdaten:
✔️ 25.06.2026, 13:00–14:30 Uhr
➡️ Online via WebEx
💡 Anmeldung: Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich unter [email protected] an.

+++ Vom Praxisdialog bis zur Forschung: IKPE bei den International Social Work Days 2026 +++Internationale Perspektiven ...
09/06/2026

+++ Vom Praxisdialog bis zur Forschung: IKPE bei den International Social Work Days 2026 +++

Internationale Perspektiven zusammenbringen, voneinander lernen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken: Vom 4. bis 6. Juni 2026 fanden an der Fachhochschule Erfurt die 12. Erfurter International Social Work Days statt. Unter dem diesjährigen Motto „Co-Building Hope and Harmony: A Harambee Call to Unite a Divided Society“ kamen internationale Partner*innen, Wissenschaftler*innen, Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Studierende zusammen, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, Forschungsperspektiven und Praxisansätze zu diskutieren.

Die International Social Work Days stehen seit vielen Jahren für internationalen Austausch, fachlichen Dialog und Begegnung über Ländergrenzen hinweg. In diesem Jahr beteiligten sich Partner*innen und Gäste unter anderem aus Polen, Slowenien, Israel, der Ukraine und den USA an den Diskussionen rund um gesellschaftlichen Zusammenhalt und Soziale Arbeit.

Auch das IKPE brachte sich auf mehreren Ebenen in die diesjährige Veranstaltung ein. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Fischer, Institutsleiter des IKPE sowie Professor an der Fachhochschule Erfurt, wurden die International Social Work Days gemeinsam mit Prof. Dr. Christine Rehklau fachlich und organisatorisch begleitet.

Im Rahmen eines Praxisdialogs stellte Projektleiter Dr. Stefan Huber internationalen Studierenden und Gästen die Arbeit des IKPE vor. Im Mittelpunkt standen die Rolle des Instituts als Forschungs- und Prozesspartner für Kommunen, datenbasierte Sozialplanung, Präventionsketten sowie Sozialstrategien zur Förderung sozialer Teilhabe und Unterstützung benachteiligter Gruppen.

Darüber hinaus bot das IKPE Einblicke in die wissenschaftliche Nachwuchsförderung: Amy-Louise Buse und Julia Bäring präsentierten ihre Dissertationsvorhaben, die von Prof. Dr. Jörg Fischer wissenschaftlich begleitet werden. Im Fokus standen Fragen zu Kinderschutzstrukturen, interdisziplinären Netzwerken und der Bedeutung kooperativer Ansätze für gesellschaftlichen Zusammenhalt – ganz im Sinne des diesjährigen Leitmotivs „Harambee“: verstanden als gemeinsames Handeln und solidarisches Tragen von Verantwortung.

Wir danken allen Beteiligten für den inspirierenden Austausch und die wertvollen internationalen Perspektiven.

Bildquelle: IKPE e.V., Prof. Dr. Jörg Fischer

+++ Startschuss für die Servicestelle kommunale Pflegestrukturplanung Thüringen +++Am 20. Mai 2026 fiel im Haus Dacheröd...
03/06/2026

+++ Startschuss für die Servicestelle kommunale Pflegestrukturplanung Thüringen +++

Am 20. Mai 2026 fiel im Haus Dacheröden in Erfurt der offizielle Startschuss für das Modellvorhaben serkoP – Servicestelle kommunale Pflegestrukturplanung Thüringen. Gemeinsam mit Vertreter aus Kommunen, Pflegekassen, Wissenschaft und Landespolitik wurden die Modell- und Netzwerkkommunen feierlich begrüßt und die nächsten Schritte des Projekts vorgestellt.
Die demografische Entwicklung und der steigende Pflegebedarf stellen Kommunen vor große Herausforderungen. Ziel des Projekts ist es daher, Thüringer Kommunen beim Aufbau einer systematischen, datenbasierten Pflegestrukturplanung zu unterstützen und bedarfsgerechte Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln.

Nach den Grußworten von Prof. Dr. Jörg Fischer (IKPE), Staatssekretärin Tina Rudolph (Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie) und Peggy Walter (BKK Landesverband Mitte) standen die Vorstellung der Modell- und Netzwerkkommunen sowie der Projektablauf und die wissenschaftliche Evaluation im Mittelpunkt.

Ein besonderer fachlicher Impuls kam aus Bayern: Dr. Annette Weiß (Bayerisches Landesamt für Pflege) und Dr. Stefan Schiele (Bayerisches Landesamt für Statistik) gaben Einblicke in die dortige Pflegestrukturplanung. Im Fokus standen die Ausgangslage in bayerischen Kommunen, Vernetzungsaktivitäten, Herausforderungen bei der Pflegebedarfsermittlung sowie die Bedeutung belastbarer Datengrundlagen für eine gelingende Planung.

In den kommenden Jahren werden die Stadt Jena sowie die Landkreise Greiz und Nordhausen als Modellkommunen begleitet. Die Netzwerkkommunen Weimarer Land, Ilm-Kreis und Hildburghausen bringen sich ergänzend in den Prozess ein.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Teilnehmenden für den intensiven Austausch – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit für zukunftsfähige Pflegestrukturen in Thüringen!

Bildquelle: IKPE e.V. und Canva

+++ Vorstellung des 8. Kinder- und Jugendberichts des Landes Sachsen-Anhalt +++Das IKPE hat im Auftrag des Ministeriums ...
02/06/2026

+++ Vorstellung des 8. Kinder- und Jugendberichts des Landes Sachsen-Anhalt +++

Das IKPE hat im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt die Fertigstellung des 8. Kinder- und Jugendberichts übernommen. Der Bericht wurde am 05. Mai 2026 in der Kabinettssitzung der Landesregierung in Magdeburg vorgestellt.

Der 8. Kinder- und Jugendbericht analysiert die Lebenslagen und Zukunftsperspektiven junger Menschen in Sachsen-Anhalt und formuliert Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik. Grundlage des Berichts sind wissenschaftliche Erkenntnisse, statistische Daten sowie die Perspektiven junger Menschen und Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit. Betrachtet werden dabei insbesondere die Lebenswirklichkeiten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 6 bis 27 Jahren.

Im Fokus stehen neben den demografischen Entwicklungen in Sachsen-Anhalt auch die Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen der vergangenen Jahre. Themen wie die Corona-Pandemie, wirtschaftliche Unsicherheiten, gesellschaftliche Polarisierungen und der Klimawandel beeinflussen die Lebens- und Zukunftsperspektiven junger Menschen zunehmend.

Die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, betonte anlässlich des Kabinettsbeschlusses des Berichts: „Das Land Sachsen-Anhalt setzt auf eine eigenständige Kinder- und Jugendpolitik, die die Teilhabe von Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Der Kinder- und Jugendbericht gibt den Bedürfnissen junger Menschen Raum.“

Auch aus Sicht des IKPE unterstreicht der Bericht die Bedeutung einer beteiligungsorientierten Kinder- und Jugendpolitik. Der Institutsleiter des IKPE, Prof. Dr. Jörg Fischer, erklärt: „Wir freuen uns, den 8. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung Sachsen-Anhalt übergeben zu dürfen. Der Bericht liefert wertvolle Erkenntnisse, wie es Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt tatsächlich geht. Es zeigt sich, wie wichtig es ist, mit jungen Menschen zu sprechen statt über sie.“

Mit der Vorstellung des Berichts liegt nun eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Situation junger Menschen in Sachsen-Anhalt vor, die wichtige Impulse für die zukünftige fachliche und politische Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen-Anhalt liefert.

Bildquelle: Canva / Noelle

+++ Das IKPE auf der European Social Services Conference 2026 in Malta +++Auf der   European Social Services Conference ...
29/05/2026

+++ Das IKPE auf der European Social Services Conference 2026 in Malta +++

Auf der European Social Services Conference 2026: „Bridging Boundaries across Europe’s Social Services“ in Valletta, Malta, war das Institut für kommunale Planung und Entwicklung (IKPE) gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für Strategische Sozialplanung der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Thüringen e. V. (KOSS plus) vertreten.

In der interaktiven Workshopsession „Strengthening Support Systems through Social Planning“ stellten Dr. Stefan Huber und Inga Döbel gemeinsam mit Pascal Simoleit und Christopher Bieniek Ansätze integrierter strategischer Sozialplanung in Thüringen sowie Ergebnisse der gemeinsamen Zukunftswerkstatt vor.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kommunen und weitere Akteur:innen soziale Bedarfe frühzeitig erkennen, Unterstützungsstrukturen vorausschauend planen und strategische Handlungsoptionen entwickeln können. Vorgestellt wurde ein mehrschichtiger, partizipativer Foresight-Prozess, der systematische Bedarfsanalyse, Multi-Stakeholder-Dialog und kooperative Planung verbindet. Ziel ist es, inklusive, resiliente und nachhaltig finanzierbare soziale Infrastrukturen zu stärken und kommunale Planungsprozesse zukunftsfest weiterzuentwickeln.

Wir freuen uns, Thüringer Erfahrungen integrierter Sozialplanung in den europäischen Fachdiskurs eingebracht zu haben.

Weitere Informationen zur Konferenz und zur Session:
https://connect.esn-eu.org/public/session/80/detail/

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und des Freistaats Thüringen gefördert.

+++ IKPE-Fachtagung "Zeitenwende – Wie Kommunen handlungsfähig bleiben" +++In den Thüringer Kommunen wurden Sozialstrate...
13/05/2026

+++ IKPE-Fachtagung "Zeitenwende – Wie Kommunen handlungsfähig bleiben" +++

In den Thüringer Kommunen wurden Sozialstrategien beschlossen – nun rückt ihre konkrete Umsetzung in den Mittelpunkt. Gleichzeitig starten die Präventionsketten in eine zweite Förderphase, und mit der Pflegestrukturplanung etabliert sich ein weiterer zentraler Planungsprozess. Gemeinsam greifen diese Ansätze zentrale Herausforderungen des demografischen und gesellschaftlichen Wandels auf und eröffnen neue Wege für präventive, nachhaltige Lösungen – insbesondere auch in ländlichen Räumen.

Die Fachtagung des Instituts für kommunale Planung und Entwicklung e. V. (IKPE) am 01.07.2026 bringt kommunale und fachpolitische Akteur*innen aus Thüringen zusammen, um diese Entwicklungen gemeinsam in den Blick zu nehmen. Im Fokus steht der Schritt vom Plan zur Praxis: Wie kann integrierte Sozialplanung vor Ort wirksam gestaltet werden? Wie lassen sich die verschiedenen Planungsansätze – als gemeinsamer Rahmen für gutes Zusammenleben, tragfähige Pflegestrukturen und präventives Handeln entlang unterschiedlicher Lebenslagen – sinnvoll verzahnen?

Neben Einblicken in aktuelle Praxisansätze bietet die Tagung Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Arbeit an konkreten Fragen der Umsetzung. Ziel ist es, Impulse für eine integrierte, zukunftsfähige Kommunalentwicklung zu setzen und Kommunen in ihrer Handlungsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

🔎 Eckdaten:
✅ Was? IKPE-Jahrestagung: Zeitenwende – Wie Kommunen handlungsfähig bleiben
✅ Wann? 01.07.2026, 09:30 Uhr bis 16.00 Uhr
✅ Wo? Freie evangelische Gemeinde Erfurt – Heinrichstraße 102 – 99092 Erfurt

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme: Bei Interesse melden Sie sich gerne unter folgendem Link an https://www.ikpe-erfurt.de/ikpe-jahrestagung-zeitenwende-wie-kommunen-handlungsfaehig-bleiben

Bildquelle: Canva

+++ Zum Internationalen Tag der Pflegenden: Pflege braucht starke Strukturen vor Ort +++Heute, am 12. Mai, ist der Inter...
12/05/2026

+++ Zum Internationalen Tag der Pflegenden: Pflege braucht starke Strukturen vor Ort +++

Heute, am 12. Mai, ist der Internationale Tag der Pflegenden. Unter dem diesjährigen Motto "Unsere Pflegekräfte. Unsere Zukunft. Starke Pflegekräfte retten Leben." macht der Aktionstag auf die enorme Bedeutung professioneller Pflege für unsere Gesellschaft aufmerksam.

Mit unserer "Servicestelle kommunale Pflegestrukturplanung Thüringen" begleiten wir Thüringer Kommunen dabei, Pflege vor Ort zukunftsfähig zu gestalten. Denn der steigende Pflegebedarf, der demografische Wandel und sich verändernde Versorgungsstrukturen stellen Städte und Landkreise vor große Herausforderungen.

Gemeinsam mit Kommunen, Pflegekassen und dem Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie unterstützen wir dabei, bedarfsgerechte, wohnortnahe und nachhaltige Pflegestrukturen zu entwickeln – datenbasiert, kooperativ und mit Blick auf die Menschen vor Ort.

Der heutige Tag lenkt den Blick nicht nur auf professionelle Pflegekräfte, sondern auch auf die vielen informell Pflegenden, die Angehörige begleiten und unterstützen. Ihr Engagement ist ein unverzichtbarer Teil unserer Pflegeversorgung.

Wir freuen uns, mit unserem Projekt einen Beitrag dazu leisten zu können, Pflege in Thüringen gemeinsam weiterzudenken.



Bildquelle: Canva

+++ Präventionsketten im Fokus – Einbindung von Bürgermeister:innen und Landrät:innen in Präventionsketten +++Die neue V...
11/05/2026

+++ Präventionsketten im Fokus – Einbindung von Bürgermeister:innen und Landrät:innen in Präventionsketten +++

Die neue Veranstaltungsreihe "Präventionsketten im Fokus – Erfahrungen von Landkreisen für Landkreise" ist eine Initiative der Thüringer Präventionsketten. Sie bringt Landkreise miteinander ins Gespräch und stellt Good-Practice-Beispiele aus der Präventionskettenarbeit in den Mittelpunkt. Ausgangspunkt sind die besonderen strukturellen Rahmenbedingungen von Landkreisen, die beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Präventionsketten eigene Herausforderungen, aber auch besondere Gestaltungsspielräume mit sich bringen.

Unterstützung auf der Führungsebene ist einer der zentralen Bedingungen für das Gelingen von Präventionsketten. Koordinationskräfte in Landkreisen stehen dabei vor der Herausforderung, sowohl Bürgermeister:innen als auch Landrät:innen für die Präventionsketten zu gewinnen und sie in die Präventionskettenarbeit einzubinden. Wie geht man hierbei idealerweise vor? Welche Ansätze haben sich bewährt? Auf diese Fragen geben unsere Good-Practice-Beispiele in der Veranstaltung eine Antwort.

🔎 Eckdaten
➡️ Wann? 27.05.2026, 13:00 bis 14:30 Uhr
➡️ Wo? Online über Webex
➡️ Anmeldung: https://www.ikpe-erfurt.de/praeventionsketten-im-fokus_buergermeister

💡 Die Praxisexpertinnen
➡️ Monika Simshäuser, Netzwerkkoordinatorin Präventionsketten, Schmalkalden-Meiningen (Thüringen)
➡️ Myriam Lamotte-Heibrock, Fachbereichsleiterin für Jugend und Familie, Werra-Meißner-Kreis (Hessen)
➡️ Nicole Rathgeber, Landrätin des Werra-Meißner-Kreises (Hessen)

Diskutieren Sie mit, welche Ansätze für unterschiedliche Landkreise anschlussfähig sind, und nehmen Sie konkrete Impulse für Ihre eigene Praxis mit.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

+++ Netzwerktreffen "Entwicklungsraum Sozialstrategie" +++ Als Netzwerk- und Austauschformat bot die Veranstaltung "Entw...
08/04/2026

+++ Netzwerktreffen "Entwicklungsraum Sozialstrategie" +++

Als Netzwerk- und Austauschformat bot die Veranstaltung "Entwicklungsraum Sozialstrategie" am 26.03.2026 Raum für fachlichen Dialog, gemeinsame Reflexion und neue Impulse aus der ESF Plus Förderperiode. Ziel war es, Erkenntnisse und Erfahrungen systematisch zusammenzuführen, unterschiedliche kommunale Perspektiven sichtbar zu machen und Ansatzpunkte für zukünftige Planungs- und Steuerungsprozesse zu identifizieren.

Herr Brockhoff (Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie) gab in seiner Begrüßung einen Überblick über aktuelle Entwicklungen zur Sozialstrategierichtlinie, insbesondere zum Wechsel von Zuständigkeiten und zur personellen Aufstockung in diesem Bereich.

In den fachlichen Inputs wurden erste Ergebnisse der Analyse der kommunalen Sozialstrategien sowie der Wirkungskreislauf als Instrument strategischer Sozialplanung vorgestellt. Die anschließenden Austauschformate stellten den praxisnahen Dialog in den Mittelpunkt. Deutlich wurde: Kommunen stehen vor vielfältigen Herausforderungen – von Digitalisierung und KI über Fachkräftemangel bis hin zu gesellschaftlichen und politischen Veränderungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an besserem Monitoring, ressortübergreifendem Austausch und mehr Agilität.

Im Themenfeld Wirkung und Daten zeigen sich Fortschritte, aber auch Hürden wie fehlende Datengrundlagen, Zielkonflikte und die Balance zwischen Wirkungsanalyse und Vertrauen. Erfolgreiche Zusammenarbeit braucht vor allem Austausch auf Augenhöhe, Vertrauen und eine gemeinsame Vision.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab das IKPE Einblicke in aktuelle Projekte: Es erfolgten die Vorstellung der Servicestelle Thüringer Pflegestrukturplanung sowie Einblicke in die Arbeit der Thüringer Präventionsketten als Unterstützungsangebote für die Gebietskörperschaften.

Wir danken allen Teilnehmenden für den inspirierenden Austausch.

im Bild: v.l.n.r, Dr. Heike Schaarschmidt (IKPE e.V.), Dr. Stefan Huber (IKPE e.V.), Inga Döbel (IKPE e.V.), Ulrike Scheit (IKPE e.V.)

Bildquelle: IKPE e.V. und Canva

Adresse

Institut Für Kommunale Planung Und Entwicklung
Erfurt
99084

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

Telefon

+4936130257600

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