Institut für kommunale Planung und Entwicklung e. V.

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+++ Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit – revisited! +++Der Fachkräftemangel ist längst kein vorübergehender Engpass...
18/08/2026

+++ Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit – revisited! +++

Der Fachkräftemangel ist längst kein vorübergehender Engpass mehr. In vielen Bereichen der Sozialen Arbeit ist er zu einem strukturellen Phänomen geworden, das die Daseinsvorsorge, Träger, Angebote und Handlungsfelder nachhaltig verändert.

Doch was bedeutet das für die Zukunft? Und vor allem: Welche Lösungen und Handlungsspielräume gibt es?

Diesen Fragen widmen sich Prof. Dr. Jörg Fischer, Institutsleiter des IKPE e.V., Prof. Dr. Gunther Graßhoff und Reinhold Gravelmann als Herausgeber des neuen 8. Sonderbands des Sozialmagazins: "Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit revisited! Der Blick auf Lösungen".

Der Band nimmt bewusst eine andere Perspektive ein: Nicht die erneute Diagnose des Fachkräftemangels steht im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie Soziale Arbeit unter veränderten Bedingungen handlungsfähig bleiben und Zukunft gestalten kann.

Die Beiträge aus Wissenschaft und Praxis zeigen ein breites Spektrum an Ansätzen: von Ausbildung, Studium, Nachqualifizierung und Quereinstieg über Recruiting, Personalentwicklung und Führung bis hin zu Digitalisierung, KI, internationaler Fachkräftegewinnung und (fach-)politischen Strategien.

Dabei wird deutlich: Den einen Lösungsweg gibt es nicht. Die Herausforderungen sind je nach Handlungsfeld, Region und Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich. Umso wichtiger ist ein differenzierter Blick – und die Bereitschaft, neue Wege zu erproben, Bestehendes weiterzuentwickeln und unterschiedliche Lösungsansätze zusammenzudenken.

"Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit revisited! Der Blick auf Lösungen" erscheint am 27. August 2026 bei Beltz Juventa: https://beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik-soziale-arbeit/fachkraeftemangel-in-der-sozialen-arbeit-revisited/BEL449914

Ein Band für alle, die den Diskurs über Fachkräfte nicht bei der Problembeschreibung stehen lassen wollen, sondern nach konkreten Perspektiven für Forschung, Praxis und sozialpolitische Gestaltung suchen.

Bildquelle: Beltz Verlagsgruppe

+++ Bundesweiter Fachtag "Inklusive Jugendhilfeplanung" am 02.11.2026 in Berlin +++Die inklusive Weiterentwicklung der K...
18/08/2026

+++ Bundesweiter Fachtag "Inklusive Jugendhilfeplanung" am 02.11.2026 in Berlin +++

Die inklusive Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe stellt Kommunen, Länder und freie Träger vor komplexe fachliche und strukturelle Herausforderungen.

Es braucht eine bewusste fachliche Auseinandersetzung mit innovativen Konzepten, die vorhandene Ressourcen kooperativ bündelt und der Gesamtverantwortung der Kinder- und Jugendhilfe gerecht wird.

Dabei kommt der Jugendhilfeplanung eine Schlüsselrolle zu. Sie verbindet Analyse, strategische Steuerung und die Beteiligung unterschiedlichster Akteur/innen. Obwohl inklusive Jugendhilfeplanung bislang selten strategisch verankert ist, wächst das Interesse deutlich.

In Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) freuen wir uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen fachlichen Austausch.

Der Fachtag richtet sich bundeslandübergreifend an:
➡️ Kommunale und bezirkliche Jugendhilfeplaner/innen und Landesjugendhilfeplaner/innen
➡️ Leitungen von Jugendämtern
➡️ Vertreter/innen aus Politik, Fachpraxis des öffentlichen und der freien Träger mit thematischem Bezug

Eckdaten:
✔️ Was? Fachtag "Inklusive Jugendhilfeplanung"
✔️ Wann? 02.11.2026, 09.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Weiterführende Informationen zum Programm können Sie dem folgenden Flyer entnehmen: https://www.ikpe-erfurt.de/wp-content/uploads/2026/07/SFBB-Flyer-Fachtag-Inklusive-Jugendhilfeplanung-Bundesweit.pdf.

Die Teilnahmegebühr beträgt 90 Euro. Anmelden können Sie sich auf der folgenden Website: https://web.antragocloud.de/SFBB/prod/seminarportal_shop/Course/Details/Index/RI-pageSize(25)sel(Tree)l1id(152275)ctid(524)l2id(152278)l3id(152280)cid(155332)?area=Course&catalogUrl=%2FSFBB%2Fprod%2Fseminarportal_shop%2FCourse%2FOverview%2FIndex%2FRI-pageSize(25)sel(Tree)l1id(152275)ctid(524)l2id(152278)l3id(152280)%3Farea%3DCourse

Bildquelle: SFBB

+++ Auftakt der Reflexionsreihen für Thüringer Sozialdezernent*innen und für Thüringer Jugendamtsleitungen +++Gemeinsam ...
17/07/2026

+++ Auftakt der Reflexionsreihen für Thüringer Sozialdezernent*innen und für Thüringer Jugendamtsleitungen +++

Gemeinsam mit Beigeordneten, Fachbereichsleitungen, Sozialdezernent*innen und Jugendamtsleitungen aus Thüringen hat das IKPE im Juni die Veranstaltungsreihen „Gestaltung sozialer Transformation durch kommunale Führungspersonen“ sowie „Leitung navigiert Veränderung“ erfolgreich durchgeführt.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie kommunale Führung in Zeiten gesellschaftlicher Transformation zukunftsorientiert gestaltet werden kann. Durch wissenschaftliche Impulse, Perspektivwechsel, Visualisierungen sowie intensive Reflexions- und Austauschformate entwickelten die Teilnehmenden neue Blickwinkel auf Führung, Steuerung und Veränderungsprozesse in ihren Verwaltungen. Dabei wurden persönliche Zukunftsbilder für Dezernate, Fachbereiche und Jugendämter entwickelt und gemeinsam diskutiert, wie diese Visionen Schritt für Schritt Wirklichkeit werden können.

Ergänzt wurde das Programm durch Einblicke in aktuelle Forschung zur Rolle kommunaler Führungskräfte bei der Gestaltung des sozialen Zusammenhalts. Darüber hinaus wurde gemeinsam reflektiert, welche Verantwortung Führungskräfte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen, wie sie Veränderungen aktiv gestalten können und wie sich Spannungsfelder zwischen individuellen Erwartungen und gemeinschaftlicher Verantwortung konstruktiv bearbeiten lassen.

Das Fazit der Teilnehmenden: Zwei intensive Tage voller neuer Perspektiven, offener Gespräche, ehrlicher Reflexionen und wertvoller Vernetzung in einem vertrauensvollen Rahmen. Der Austausch über Herausforderungen des Führungsalltags und gemeinsame Lösungsansätze wurde als großer Gewinn empfunden.
Wir freuen uns darauf, die Veranstaltungsreihen im September und Oktober 2026 mit den zweiten Modulen fortzusetzen und den begonnenen Dialog gemeinsam weiterzuführen.

Unser herzlicher Dank gilt der Auridis Stiftung für ihre Förderung – sie schafft die Grundlage dafür, dass dieser geschützte Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen überhaupt möglich wird.

Bildquelle: IKPE e.V.

+++ IKPE-Jahrestagung: Zeitenwende - Wie Kommunen handlungsfähig bleiben +++Wie bleiben Kommunen handlungsfähig, wenn Ha...
02/07/2026

+++ IKPE-Jahrestagung: Zeitenwende - Wie Kommunen handlungsfähig bleiben +++

Wie bleiben Kommunen handlungsfähig, wenn Haushaltsdruck, demografischer Wandel, Daseinsvorsorge und neue Steuerungsanforderungen gleichzeitig bewältigt werden müssen?

Mit dieser Frage haben wir uns auf der IKPE-Jahrestagung am 1. Juli 2026 in Erfurt gemeinsam mit kommunalen und fachpolitischen Akteur*innen beschäftigt. Im Mittelpunkt stand, wie integrierte Sozialplanung, Präventionsketten und Pflegestrukturplanung noch stärker zusammengedacht und erfolgreich in die kommunale Praxis übersetzt werden können.

Drei zentrale Erkenntnisse nehmen wir mit:
➡️ Handlungsfähigkeit entsteht durch Weiterentwicklung.
Kommunen bleiben handlungsfähig, wenn sie bewährte integrierte Planungsansätze mit neuen Konzepten verbinden und so soziale Infrastruktur, Prävention und Daseinsvorsorge vorausschauend weiterentwickeln.
💡 Prävention muss auch unter Druck handlungsleitend bleiben.
Gerade bei knappen Ressourcen braucht es einen klaren Blick darauf, welche Angebote vor Ort tatsächlich benötigt werden, wie vulnerable Gruppen erreicht werden und wie präventive Daseinsvorsorge langfristig gesichert werden kann.
🔎 Umsetzung gelingt nur gemeinsam.
Datenbasierte Planung, Beteiligung, ressortübergreifende Zusammenarbeit, Sozialraumorientierung und interkommunale Kooperation sind zentrale Voraussetzungen für kommunale Handlungsfähigkeit.

Ein herzlicher Dank gilt der Thüringer Sozialministerin Katharina Schenk, SPD für ihr Grußwort, Prof. Dr. Theresa Hilse-Carstensen für den facettenreichen und fachlich fundierten Impuls sowie Prof. Dr. Jörg Fischer für die fachliche Begleitung des Tages, die Eröffnung und die Moderation der Podiumsdiskussion.

Ebenso danken wir allen Teilnehmenden der Podiumsdiskussion und den Praxisexpert*innen an den Thementischen: Stefan Nüßle, Sven Gregor, Ralf Kirsten, Kathleen Lützkendorf, Prof. Dr. Michael Behr, Katja Maurer und Christiane Maurer.

Wir nehmen viele wertvolle Impulse für unsere praxisorientierte Forschung, Prozessbegleitung und den weiteren Austausch mit den Thüringer Kommunen mit. Die Tagung hat erneut gezeigt: Kommunale Handlungsfähigkeit entsteht dort, wo Politik, Verwaltung, Planung und Praxis gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.

Bildquelle: IKPE e.V.

+++ Lean Coffee „Teilhabe in ‚neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“ +++Wie können Kommunen Teilhabe und gesellschaftlichen ...
30/06/2026

+++ Lean Coffee „Teilhabe in ‚neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“ +++

Wie können Kommunen Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Quartieren stärken, die erst seit vergleichsweise kurzer Zeit von internationaler Zuwanderung geprägt sind? Mit dieser sehr aktuellen Fragestellung beschäftigte sich unser jüngster Lean Coffee gemeinsam mit zehn Teilnehmenden aus Wissenschaft und kommunaler Praxis.

Im Mittelpunkt stand das Forschungsprojekt 💡 „Teilhabe in ‚neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“, das von der Stiftung Mercator gefördert und gemeinsam von ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, dem Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), der Technische Universität Berlin und StadtRaumKonzept GmbHT durchgeführt wurde.

In ihrem Vortrag zeigten ➡️ Dr. Julia Burgold und ➡️ Ricarda Pätzold, dass Ankunftsquartiere weit mehr sind als Orte besonderer Herausforderungen. Sie eröffnen Zugänge zu Wohnraum, Bildung, Beratung, sozialen Netzwerken und alltagspraktischem Wissen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe und zum Zusammenhalt in Städten und Gemeinden.

Besonders wertvoll ist der praxisnahe Forschungsansatz des Projekts: Durch 🔎 bundesweite Kommunalbefragungen, Expert*inneninterviews sowie die mehrjährige Begleitung von elf Kommunen wurden wissenschaftliche Erkenntnisse und kommunale Erfahrungen eng miteinander verknüpft. So konnten konkrete Handlungsempfehlungen für den Aufbau tragfähiger Integrations- und Teilhabestrukturen entwickelt werden.

Deutlich wurde, dass sich Ankommensprozesse zunehmend auf Quartiere und Kommunen verlagern, die bislang nur wenig Erfahrung mit internationaler Migration hatten. Um diesen Entwicklungen nachhaltig zu begegnen, braucht es ✅ verlässliche soziale Infrastrukturen, ressortübergreifende Zusammenarbeit, die Einbindung lokaler Akteur*innen sowie eine langfristig angelegte kommunale Integrations-Governance. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass Teilhabe nicht an Quartiersgrenzen endet, sondern als gesamtstädtische Aufgabe verstanden werden muss.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Julia Burgold und Ricarda Pätzold für die spannenden Einblicke in das Forschungsprojekt, die Impulse und die offene Diskussion. Ebenso danken wir allen Teilnehmenden für den engagierten fachlichen Austausch und die vielfältigen Perspektiven.

Bildquelle: Dr. Julia Burgold / Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)

+++ Thüringer Online-Fachgespräch: Kinderbeteiligung leben - Der Kindergipfel des Landkreises Gotha +++Wir laden Sie rec...
15/06/2026

+++ Thüringer Online-Fachgespräch: Kinderbeteiligung leben - Der Kindergipfel des Landkreises Gotha +++

Wir laden Sie recht herzlich zum nächsten Thüringer Online-Fachgespräch am 24.06.2026 ein. Die "Thüringer Online-Fachgespräche" sind ein bewährtes digitales Veranstaltungsformat der Thüringer Präventionsketten. Im Fokus stehen inspirierende Ansätze und Erfahrungen zu Präventionsketten sowie angrenzenden Themen. Die Fachgespräche fördern den Austausch und setzen neue Impulse für die kommunale Praxis.

Der nächste Termin setzt den Schwerpunkt auf "Kinderbeteiligung leben – der Kindergipfel des Landkreises Gotha". Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, ihre Perspektiven einzubringen und an Entscheidungen beteiligt zu werden, die ihr Leben betreffen. Gerade im Kontext von Präventionsketten stellt sich für Kommunen die Frage, wie Beteiligungsprozesse wirksam und nachhaltig gestaltet werden können, sodass Anliegen junger Menschen sichtbar werden und in kommunale Prozesse einfließen.

Wie dies gelingen kann, zeigt das Praxisbeispiel des Landkreises Gotha: Dort findet seit vielen Jahren der Kindergipfel statt, bei dem Kinder und Jugendliche gemeinsam an ihren Vorstellungen für eine lebenswerte Zukunft arbeiten. In Workshops zu unterschiedlichen Themen entwickeln sie Forderungen an Politik und Entscheidungsträger sowie eigene Selbstverpflichtungen.

In der Veranstaltung geben die Organisator:innen Einblicke in die Gestaltung und Weiterentwicklung des Formats. Sie berichten davon, wie das Format konkret organisiert wird, wie Ergebnisse wieder aufgegriffen werden und welche Erfahrungen, Herausforderungen und Gelingensfaktoren sich über die Jahre gezeigt haben.

Im Anschluss besteht Gelegenheit für Rückfragen und Austausch. Diskutieren Sie mit, welche Ansätze für unterschiedliche kommunale Kontexte anschlussfähig sind, und nehmen Sie Impulse für die eigene Praxis mit.

🔎 Eckdaten
📅 Wann? 24.06.2026, 13:00 bis 14:30 Uhr
💡 Wo? Online über Webex
➡️ Anmeldung: https://lnkd.in/em2PYF9x

🔎 Die Praxisexpert:innen
➡️ Frau Schüttlöffel-König, Sozialarbeiterin im Jugendamt (Landkreis Gotha)
➡️ Herr Jakob, Jugendamtsleiter (Landkreis Gotha)

+++ Lean Coffee Sozialplanung am 25.06.2026: Teilhabe in 'neuen' Ankunftsquartieren stärken +++Wie gelingt gesellschaftl...
11/06/2026

+++ Lean Coffee Sozialplanung am 25.06.2026: Teilhabe in 'neuen' Ankunftsquartieren stärken +++

Wie gelingt gesellschaftliche Teilhabe dort, wo internationale Zuwanderung neue sozialräumliche Dynamiken schafft? Welche Rolle spielen Kommunen, lokale Netzwerke und soziale Infrastrukturen für ein gutes Zusammenleben in neu entstehenden Ankunftsquartieren?

Im nächsten Lean Coffee Sozialplanung am 25. Juni 2026 wird das Projekt "Teilhabe in 'neuen‘ Ankunftsquartieren stärken" vorgestellt.
Ankunftsquartiere spielen eine zentrale Rolle für das Ankommen und die Teilhabe neu zugewanderter Menschen. Doch wie entstehen solche Quartiere heute, welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Kommunen und welche Strategien haben sich in der Praxis bewährt? Der Vortrag stellt zentrale Ergebnisse eines bundesweiten Praxisforschungsprojekts vor und diskutiert Ansätze zur Weiterentwicklung von Monitoring, Ankunftsinfrastrukturen, Koproduktion und Zusammenleben in Ankunftsquartieren.

Die aktuelle Zuwanderungsdynamik stellt Städte und Gemeinden vor neue Aufgaben. Besonders dort, wo bislang nur wenige Erfahrungen mit internationaler Migration bestehen, fehlen häufig gewachsene Unterstützungsstrukturen und sozialräumliche Anknüpfungspunkte. Im Rahmen des Lean Coffee werden Einblicke in kommunale Herausforderungen sowie Erfahrungen aus der Begleitung von Kommunen in ganz Deutschland vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Im Fokus stehen kommunale Strategien zur Stärkung von Teilhabe und sozialem Zusammenhalt in "neuen" Ankunftsquartieren.

Das Projekt ist eine interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen dem ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, dem Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), der Technische Universität Berlin und der STADTRAUMKONZEPT GmbH, gefördert durch die Stiftung Mercator. Wir freuen uns auf die Impulse von Dr. Julia Burgold und Ricarda Pätzold vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) sowie auf den gemeinsamen fachlichen Austausch.

Eckdaten:
✔️ 25.06.2026, 13:00–14:30 Uhr
➡️ Online via WebEx
💡 Anmeldung: Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich unter [email protected] an.

+++ Vom Praxisdialog bis zur Forschung: IKPE bei den International Social Work Days 2026 +++Internationale Perspektiven ...
09/06/2026

+++ Vom Praxisdialog bis zur Forschung: IKPE bei den International Social Work Days 2026 +++

Internationale Perspektiven zusammenbringen, voneinander lernen und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken: Vom 4. bis 6. Juni 2026 fanden an der Fachhochschule Erfurt die 12. Erfurter International Social Work Days statt. Unter dem diesjährigen Motto „Co-Building Hope and Harmony: A Harambee Call to Unite a Divided Society“ kamen internationale Partner*innen, Wissenschaftler*innen, Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Studierende zusammen, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, Forschungsperspektiven und Praxisansätze zu diskutieren.

Die International Social Work Days stehen seit vielen Jahren für internationalen Austausch, fachlichen Dialog und Begegnung über Ländergrenzen hinweg. In diesem Jahr beteiligten sich Partner*innen und Gäste unter anderem aus Polen, Slowenien, Israel, der Ukraine und den USA an den Diskussionen rund um gesellschaftlichen Zusammenhalt und Soziale Arbeit.

Auch das IKPE brachte sich auf mehreren Ebenen in die diesjährige Veranstaltung ein. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Fischer, Institutsleiter des IKPE sowie Professor an der Fachhochschule Erfurt, wurden die International Social Work Days gemeinsam mit Prof. Dr. Christine Rehklau fachlich und organisatorisch begleitet.

Im Rahmen eines Praxisdialogs stellte Projektleiter Dr. Stefan Huber internationalen Studierenden und Gästen die Arbeit des IKPE vor. Im Mittelpunkt standen die Rolle des Instituts als Forschungs- und Prozesspartner für Kommunen, datenbasierte Sozialplanung, Präventionsketten sowie Sozialstrategien zur Förderung sozialer Teilhabe und Unterstützung benachteiligter Gruppen.

Darüber hinaus bot das IKPE Einblicke in die wissenschaftliche Nachwuchsförderung: Amy-Louise Buse und Julia Bäring präsentierten ihre Dissertationsvorhaben, die von Prof. Dr. Jörg Fischer wissenschaftlich begleitet werden. Im Fokus standen Fragen zu Kinderschutzstrukturen, interdisziplinären Netzwerken und der Bedeutung kooperativer Ansätze für gesellschaftlichen Zusammenhalt – ganz im Sinne des diesjährigen Leitmotivs „Harambee“: verstanden als gemeinsames Handeln und solidarisches Tragen von Verantwortung.

Wir danken allen Beteiligten für den inspirierenden Austausch und die wertvollen internationalen Perspektiven.

Bildquelle: IKPE e.V., Prof. Dr. Jörg Fischer

+++ Startschuss für die Servicestelle kommunale Pflegestrukturplanung Thüringen +++Am 20. Mai 2026 fiel im Haus Dacheröd...
03/06/2026

+++ Startschuss für die Servicestelle kommunale Pflegestrukturplanung Thüringen +++

Am 20. Mai 2026 fiel im Haus Dacheröden in Erfurt der offizielle Startschuss für das Modellvorhaben serkoP – Servicestelle kommunale Pflegestrukturplanung Thüringen. Gemeinsam mit Vertreter aus Kommunen, Pflegekassen, Wissenschaft und Landespolitik wurden die Modell- und Netzwerkkommunen feierlich begrüßt und die nächsten Schritte des Projekts vorgestellt.
Die demografische Entwicklung und der steigende Pflegebedarf stellen Kommunen vor große Herausforderungen. Ziel des Projekts ist es daher, Thüringer Kommunen beim Aufbau einer systematischen, datenbasierten Pflegestrukturplanung zu unterstützen und bedarfsgerechte Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln.

Nach den Grußworten von Prof. Dr. Jörg Fischer (IKPE), Staatssekretärin Tina Rudolph (Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie) und Peggy Walter (BKK Landesverband Mitte) standen die Vorstellung der Modell- und Netzwerkkommunen sowie der Projektablauf und die wissenschaftliche Evaluation im Mittelpunkt.

Ein besonderer fachlicher Impuls kam aus Bayern: Dr. Annette Weiß (Bayerisches Landesamt für Pflege) und Dr. Stefan Schiele (Bayerisches Landesamt für Statistik) gaben Einblicke in die dortige Pflegestrukturplanung. Im Fokus standen die Ausgangslage in bayerischen Kommunen, Vernetzungsaktivitäten, Herausforderungen bei der Pflegebedarfsermittlung sowie die Bedeutung belastbarer Datengrundlagen für eine gelingende Planung.

In den kommenden Jahren werden die Stadt Jena sowie die Landkreise Greiz und Nordhausen als Modellkommunen begleitet. Die Netzwerkkommunen Weimarer Land, Ilm-Kreis und Hildburghausen bringen sich ergänzend in den Prozess ein.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Teilnehmenden für den intensiven Austausch – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit für zukunftsfähige Pflegestrukturen in Thüringen!

Bildquelle: IKPE e.V. und Canva

+++ Vorstellung des 8. Kinder- und Jugendberichts des Landes Sachsen-Anhalt +++Das IKPE hat im Auftrag des Ministeriums ...
02/06/2026

+++ Vorstellung des 8. Kinder- und Jugendberichts des Landes Sachsen-Anhalt +++

Das IKPE hat im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt die Fertigstellung des 8. Kinder- und Jugendberichts übernommen. Der Bericht wurde am 05. Mai 2026 in der Kabinettssitzung der Landesregierung in Magdeburg vorgestellt.

Der 8. Kinder- und Jugendbericht analysiert die Lebenslagen und Zukunftsperspektiven junger Menschen in Sachsen-Anhalt und formuliert Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik. Grundlage des Berichts sind wissenschaftliche Erkenntnisse, statistische Daten sowie die Perspektiven junger Menschen und Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit. Betrachtet werden dabei insbesondere die Lebenswirklichkeiten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 6 bis 27 Jahren.

Im Fokus stehen neben den demografischen Entwicklungen in Sachsen-Anhalt auch die Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen der vergangenen Jahre. Themen wie die Corona-Pandemie, wirtschaftliche Unsicherheiten, gesellschaftliche Polarisierungen und der Klimawandel beeinflussen die Lebens- und Zukunftsperspektiven junger Menschen zunehmend.

Die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt, Petra Grimm-Benne, betonte anlässlich des Kabinettsbeschlusses des Berichts: „Das Land Sachsen-Anhalt setzt auf eine eigenständige Kinder- und Jugendpolitik, die die Teilhabe von Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Der Kinder- und Jugendbericht gibt den Bedürfnissen junger Menschen Raum.“

Auch aus Sicht des IKPE unterstreicht der Bericht die Bedeutung einer beteiligungsorientierten Kinder- und Jugendpolitik. Der Institutsleiter des IKPE, Prof. Dr. Jörg Fischer, erklärt: „Wir freuen uns, den 8. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung Sachsen-Anhalt übergeben zu dürfen. Der Bericht liefert wertvolle Erkenntnisse, wie es Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt tatsächlich geht. Es zeigt sich, wie wichtig es ist, mit jungen Menschen zu sprechen statt über sie.“

Mit der Vorstellung des Berichts liegt nun eine aktuelle Bestandsaufnahme zur Situation junger Menschen in Sachsen-Anhalt vor, die wichtige Impulse für die zukünftige fachliche und politische Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen-Anhalt liefert.

Bildquelle: Canva / Noelle

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99084

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