cunnect GmbH

cunnect GmbH Wir sind ein Spezialist für Gebäudeautomation und IT mit Sitz in Erfurt, Thüringen. 🚀

Wir sind ein Spezialist für Gebäudeautomation und IT mit Sitz in Erfurt, Thüringen. Unsere Expertise liegt darin, Gebäudetechnik sowie Hard- und Software intelligent miteinander zu vernetzen, um Heizung, Lüftung, Klima, Zutritt und andere Gebäudetechnik zu einem optimalen Gesamtsystem zu vereinen. So schaffen wir für Sie eine durchdachte, zukunftssichere und benutzerfreundliche Lösung für Ihr Unternehmen.

„Der teuerste Betriebszustand eines Gebäudes ist oft der, der völlig normal aussieht.“Keine Störung.Keine Alarme.Keine B...
09/06/2026

„Der teuerste Betriebszustand eines Gebäudes ist oft der, der völlig normal aussieht.“

Keine Störung.
Keine Alarme.
Keine Beschwerden.

Und trotzdem läuft die Anlage rund um die Uhr.

Lüftung läuft länger als nötig.
Pumpen laufen dauerhaft.
Heiz- und Kühlbetrieb überlagern sich.

Alles funktioniert.

Genau darin liegt das Problem.

Viele Optimierungspotenziale fallen nicht durch Ausfälle auf.
Sie fallen durch Gewohnheit auf.

Wenn ein Zustand lange genug besteht, wird er irgendwann als normal akzeptiert.

Die Energiekosten steigen schleichend.
Die Betriebskosten ebenfalls.
Doch niemand fühlt sich verantwortlich, weil technisch ja alles funktioniert.

Deshalb reicht es nicht, Störungen zu überwachen.

Mindestens genauso wichtig ist die Frage:

👉 Läuft die Anlage eigentlich so, wie sie laufen sollte?

Der Unterschied zwischen Betrieb und gutem Betrieb wird häufig unterschätzt.

Die teuersten Fehler sind oft keine Defekte.
Sie sind Dauerzustände.

Welche dauerhaft laufende Funktion hat euch in einem Gebäude zuletzt überrascht?

„Wenn Nutzer die Gebäudeautomation umgehen, ist das selten Trotz. Es ist meistens Feedback.“In vielen Gebäuden gibt es d...
04/06/2026

„Wenn Nutzer die Gebäudeautomation umgehen, ist das selten Trotz. Es ist meistens Feedback.“

In vielen Gebäuden gibt es den gleichen Effekt.

Fenster werden dauerhaft gekippt.
Thermostate werden bis zum Anschlag gedreht.
Beschattung wird deaktiviert.
Zeitprogramme werden manuell übersteuert.

Auf den ersten Blick wirkt das wie Fehlbedienung.

In der Praxis steckt dahinter oft etwas anderes:

Das System passt nicht zum Alltag der Menschen im Gebäude.

Vielleicht ist der Raum morgens zu kalt.
Vielleicht reagiert die Beschattung zu spät.
Vielleicht ist die Bedienung nicht verständlich.
Vielleicht wurde nie erklärt, was die Automation eigentlich tut.

Dann entsteht kein Vertrauen.
Und ohne Vertrauen wird jede Automatik zum Gegner.

Gute Gebäudeautomation muss deshalb nicht nur technisch richtig sein.
Sie muss nachvollziehbar sein.

Menschen akzeptieren Automation eher, wenn sie verstehen:

👉 warum etwas passiert
👉 wann sie eingreifen können
👉 und was ihre Eingriffe auslösen

Der beste Hinweis auf schlechte Regelung ist manchmal nicht die Störmeldung.

Sondern der Klebestreifen auf dem Präsenzmelder.

Welche Nutzer-Workarounds habt ihr in Gebäuden schon erlebt, die eigentlich ein Hinweis auf ein tieferes Problem waren?

„Viele Gebäude werden nicht falsch geregelt. Sie werden über Jahre langsam verstellt.“Am Anfang ist meist alles sauber.S...
02/06/2026

„Viele Gebäude werden nicht falsch geregelt. Sie werden über Jahre langsam verstellt.“

Am Anfang ist meist alles sauber.

Sollwerte sind definiert.
Betriebszeiten sind abgestimmt.
Regelstrategien funktionieren.

Doch dann kommt der Alltag.

Ein Nutzer beschwert sich.
Ein Bereich ist zu kalt.
Ein Raum wird anders genutzt.
Ein Techniker passt „kurz“ etwas an.

Und genau so entsteht über Monate oder Jahre eine Anlage, die zwar noch läuft, aber nicht mehr dem ursprünglichen Konzept entspricht.

Das Problem ist selten die einzelne Änderung.

Das Problem ist, dass niemand mehr nachvollziehen kann, warum etwas geändert wurde.

Ohne Änderungslogik wird jeder Sollwert zur Meinung.
Ohne Dokumentation wird jede Anpassung zum Risiko.
Ohne regelmäßige Prüfung wird aus Optimierung irgendwann Wildwuchs.

Gerade bei Gebäudeautomation im Bestand ist deshalb nicht nur entscheidend, welche Werte eingestellt sind.

Entscheidend ist auch:

👉 Wer darf sie ändern?
👉 Warum wurden sie geändert?
👉 Wann werden sie wieder geprüft?

Eine gute Betriebsführung braucht nicht nur Automatisierung.
Sie braucht Nachvollziehbarkeit.

Welche Sollwerte oder Betriebszeiten sind bei euch historisch gewachsen, ohne dass heute noch jemand den Ursprung kennt?

„Warum Stoßlüften kein Konzept ist – sondern ein Symptom“In vielen Gebäuden ist das Lüftungskonzept erschreckend einfach...
12/05/2026

„Warum Stoßlüften kein Konzept ist – sondern ein Symptom“

In vielen Gebäuden ist das Lüftungskonzept erschreckend einfach:

👉 „Dann müssen die Nutzer halt lüften.“

Das klingt pragmatisch.
Ist aber in der Praxis fast immer ineffektiv.

Warum?

Weil Nutzer keine Regelstrategie sind.
❗️ Lüften passiert zu spät
❗️ zu selten
❗️ oder gar nicht
❗️ im Winter oft bewusst vermieden
❗️ im Sommer ineffektiv

Und das Ergebnis sieht man dann in den Messwerten:
CO₂-Spitzen, schlechte Luftqualität, ineffizienter Energieeinsatz.

Das eigentliche Problem ist aber strukturell:
👉 Es fehlt ein systematisches Lüftungskonzept
👉 Es fehlt die Integration in die Gebäudeautomation
👉 Es fehlt die Verknüpfung mit Nutzung, Belegung und Betriebszeiten

Best Practice aus Projekten:
💡 CO₂ als Führungsgröße nutzen
💡 bedarfsgeregelte Lüftung (VAV / Volumenstromregelung)
💡 Kombination mit Präsenz- und Zeitprofilen
💡 Monitoring + Visualisierung für Betreiber

Das verändert nicht nur die Luftqualität –
sondern auch Energieverbrauch und Anlagenlaufzeiten.

Fazit:
Stoßlüften ist kein Konzept.
Es ist der Beweis, dass es kein Konzept gibt.

Wie löst ihr das in Bestandsgebäuden ohne große Umbauten?

„Wir reden über Energieeffizienz – aber ignorieren die Luft, die wir atmen.“In vielen Gebäuden wird Energie bis ins Deta...
07/05/2026

„Wir reden über Energieeffizienz – aber ignorieren die Luft, die wir atmen.“

In vielen Gebäuden wird Energie bis ins Detail optimiert. Heizkurven, PV-Erträge, Lastmanagement – alles messbar, alles steuerbar.

Und gleichzeitig sitzen Menschen in Räumen mit Luftwerten, die deutlich außerhalb sinnvoller Bereiche liegen.

Ein Beispiel aus der Praxis:
In einem Großteil der untersuchten Klassenräume wird ein CO₂-Wert von 1.000 ppm regelmäßig überschritten – teilweise um ein Vielfaches.

Das Problem:
CO₂ ist kein klassischer Schadstoff.
Aber ein sehr guter Indikator dafür, wie „verbraucht“ die Luft ist.

👉 Und genau da liegt der Denkfehler in vielen Projekten:
❗️ Lüftung wird oft als Komfort-Thema gesehen
❗️ nicht als Performance- oder Gesundheitsfaktor
❗️ und schon gar nicht als steuerbare Größe im Betrieb

Dabei wissen wir längst:
Ab ~1.000 ppm sinkt Konzentration, Leistungsfähigkeit und Entscheidungsqualität.

Was bedeutet das für Gebäude?
👉 Lüftung gehört in die Gebäudeautomation – nicht in die Nutzerverantwortung
👉 Fensterlüften ist kein System
👉 CO₂ ist kein „Nice-to-have-Sensor“, sondern ein Führungsparameter

Fazit:
Wer Energie optimiert, aber Luft ignoriert, optimiert am falschen Ende.
Wie geht ihr in Projekten mit Raumluftqualität um – aktiv geregelt oder noch „Fenster auf“-Strategie?

„Wir müssen nur kurz etwas anpassen.“Klingt harmlos. Ist es selten.Ein Beispiel aus der Praxis:Nach einem Komponentenwec...
21/04/2026

„Wir müssen nur kurz etwas anpassen.“

Klingt harmlos. Ist es selten.

Ein Beispiel aus der Praxis:
Nach einem Komponentenwechsel (z. B. Lüftung / FFU) müssen bestehende Schnittstellen neu parametriert werden.

Was oft unterschätzt wird:
Die eigentliche Arbeit ist nicht das „Umstellen“.
Sondern das Verstehen, wie alles zusammenhängt.

Typische Herausforderungen:
🔹 bestehende Modbus-Register nicht dokumentiert
🔹 Abhängigkeiten zu anderen Gewerken unbekannt
🔹 Änderungen wirken sich auf mehrere Systeme aus

Das Problem:
Viele Systeme sind funktional gewachsen – aber nicht strukturell gedacht.

Best Practice aus solchen Projekten:
💡 Schnittstellen immer systematisch dokumentieren
💡 Datenpunkte logisch strukturieren (nicht nur technisch)
💡 Änderungen immer im Gesamtkontext betrachten

Denn:
Eine kleine Anpassung an einer Schnittstelle kann schnell das gesamte System beeinflussen.

👉 Wie geht ihr mit nachträglichen Änderungen in bestehenden Systemen um – strukturiert oder eher „on the fly“?

500 Mio. € Förderung für Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus ⚡🏢Seit dem 15. April ist die neue Bundesförderung für Lad...
17/04/2026

500 Mio. € Förderung für Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus ⚡🏢

Seit dem 15. April ist die neue Bundesförderung für Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus gestartet.
Bis zu 1.500 € pro Stellplatz, bei bidirektionalem Laden sogar bis zu 2.000 € 🔌

Gerade in Projekten, in denen ohnehin an Energie- und Gebäudetechnik gearbeitet wird – z. B. im Zuge von Sanierungen mit Wärmepumpe oder PV – lässt sich das Thema Ladeinfrastruktur sinnvoll integrieren.

Dabei geht es nicht nur um die einzelne Wallbox, sondern um die gesamte Infrastruktur dahinter:
Vorverkabelung, Lastmanagement und Netzanschluss bilden die Grundlage für eine Lösung, die auch langfristig funktioniert ⚙️

Ein wichtiger Punkt in der Umsetzung:
Der Förderantrag muss vor dem ersten Liefer- oder Leistungsvertrag gestellt werden 📄

Die Kombination aus Förderung und ohnehin anstehenden Maßnahmen eröffnet aktuell ein interessantes Zeitfenster für viele Bestandsgebäude.

Wie berücksichtigt ihr das Thema Ladeinfrastruktur aktuell in euren Projekten?

Gebäudeautomation ist im GEG nicht mehr „nice to have“.Das aktualisierte Whitepaper von Prof. Dr. Michael Krödel zeigt s...
14/04/2026

Gebäudeautomation ist im GEG nicht mehr „nice to have“.

Das aktualisierte Whitepaper von Prof. Dr. Michael Krödel zeigt sehr deutlich:
Wer GEG, DIN/TS 18599-11 und das absehbare GMG nur am Rand verfolgt, unterschätzt das Thema Gebäudeautomation im Nichtwohngebäude.

Spannend ist vor allem:
Nicht nur die eindeutigen Anforderungen sind relevant.
Auch die juristisch interpretierbaren Punkte können in der Praxis schnell zum Planungs-, Haftungs- und Nachrüstungsrisiko werden.

Genau deshalb gehört Gebäudeautomation aus unserer Sicht nicht ans Ende eines Projekts, sondern an den Anfang.

Was wir aus dem Update mitnehmen:
💡 Gebäudeautomation ist regulatorisch längst im Zentrum angekommen
💡 Monitoring, offene Schnittstellen und gewerkeübergreifende Kommunikation werden zum Standard
💡 die Anforderungen aus EPBD und künftig GMG deuten klar auf weiter steigende Erwartungen hin
💡 entscheidend ist nicht nur, was technisch möglich ist, sondern was frühzeitig sauber beschrieben und dokumentiert wird

Besonders hilfreich:
Zum Whitepaper gibt es kostenlose Arbeitsdateien, eine Checkliste und ein Auswertungstool.
Die Unterlagen gibt es hier:
[https://download.igt-institut.de/geg2024/|https://download.igt-institut.de/geg2024/]

Unser Eindruck:
Die Diskussion sollte sich weniger darum drehen, ob Gebäudeautomation erforderlich ist.
Sondern vielmehr darum, wie sie sinnvoll, wirtschaftlich und rechtssicher in Projekten umgesetzt wird.

Danke an Prof. Dr. Michael Krödel für das Update und die strukturierte Aufbereitung.

⚡ Geschwindigkeit vs. Qualität – ein unterschätzter Zielkonflikt„Wir brauchen das schnell.“Ein Satz, der in Projekten of...
09/04/2026

⚡ Geschwindigkeit vs. Qualität – ein unterschätzter Zielkonflikt

„Wir brauchen das schnell.“

Ein Satz, der in Projekten oft fällt.

Und verständlich ist:
Betrieb läuft, Probleme müssen gelöst werden.

Aber:
Schnelle Lösungen sind oft nicht nachhaltige Lösungen.

Ein Beispiel:
Eine Funktion wird kurzfristig umgesetzt, um ein Problem zu lösen.

Funktioniert.
Aber:
❗️ keine saubere Dokumentation
❗️ keine Skalierbarkeit
❗️ später schwer erweiterbar

Die Folge zeigt sich erst Monate später.

Deshalb ein wichtiger Grundsatz:
Schnell ist gut.
Strukturiert ist besser.

Die Kunst liegt im richtigen Mittelweg:
👉 pragmatische Umsetzung
👉 aber mit sauberer Grundlage
👉 und klarer Dokumentation

Denn:
Was heute schnell geht, entscheidet über den Aufwand von morgen.

👉 Wie geht ihr mit diesem Zielkonflikt um?

🔄 Bestands-GLT weiter nutzen oder komplett neu?Diese Frage kommt in fast jedem Projekt.Die Erwartung:„Neu machen = besse...
07/04/2026

🔄 Bestands-GLT weiter nutzen oder komplett neu?

Diese Frage kommt in fast jedem Projekt.

Die Erwartung:
„Neu machen = besser“

Die Realität ist oft differenzierter.

Ein konkreter Fall:
Bestehende GLT bleibt bestehen – wird aber erweitert.

Warum?
👉 Zeitdruck
👉 Budgetrestriktionen
👉 laufender Betrieb darf nicht gestört werden

Der Ansatz:
💡 vorhandene Strukturen nutzen
💡 gezielt erweitern statt ersetzen
💡 neue Funktionen auf bestehende Systeme aufsetzen

Das funktioniert erstaunlich gut – wenn man es richtig macht.

Entscheidend ist:
Nicht alles neu zu denken.
Sondern sinnvoll zu integrieren.

Viele Projekte scheitern nicht an alter Technik.
Sondern an fehlender Strategie im Umgang damit.

👉 Tauscht ihr Systeme lieber komplett aus – oder integriert ihr intelligent?

Adresse

Erfurter Landstraße 57
Erfurt
99095

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
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Freitag 09:00 - 17:00

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