Marek Dziwetzki

Marek Dziwetzki Scope: Supply Chain Optimization, Interim Management, Customer Orientation, Coaching
FB: Freie Gedan

01/08/2022
20/05/2022

Hab Sonne im Herzen, und Knoblauch im Bauch.
Die Leute halten Abstand und Gesund bleibst du auch

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11/05/2022
02/07/2020

Wirecard, EY, BaFin und die Öffentlichkeit.
Weltweit wird intensiv nach fast 2 Mrd. Euro und einem gewissen Jan Marsalek im Paket gesucht – von Beruf ein genialer Finanzjongleur und Vorstand beim Zahlungsdienstleister Wirecard. Zuletzt wird gemunkelt, dass Jan Marsalek auf den Philippinen gesichtet wurde, angeblich sei er ebenfalls auf der Suche nach den 2 Mrd. Euro. Investigative Journalisten behaupten, dass es diesen Betrag nie gab und Herr Marsalek lediglich als Phantombild – gemeinsam mit den 2 Mrd. Euro – existiere.
Falls jemand das Paket: 2Mrd € mit Herrn Marsalek sichtet – Bitte um Kontaktaufnahme mit der nächsten Polizeistation – weltweit, ebenso z. B. in Mexiko oder auf der Insel Guam.
Ich selbst komme als Ermittler und Spürhund nicht infrage, da mein Verhältnis zur Polizei vor ein paar Jahren durch die Institution selbst endgültig zerstört wurde. Trotz allem schaue ich mich um. Vielleicht habe ich etwas Glück diesmal.
Das Verschwinden von 2 Mrd. Euro ist in der Weltgeschichte nichts Neues. Geld verschwindet ziemlich schnell und am liebsten in Verbindung mit der eigenen Freundin; sie verschwindet sozusagen automatisch mit (Achtung! diese Aussage ist sexistisch gemeint). Dieses Mal ist jedoch Geld verschwunden, das es zuvor niemals gab – und zwar im Paket mit einem Phantom-Vorstandsmitglied. Das ist zumindest Geschmacklos. Auch ich war bereits als Vorstandsmitglied tätig, doch ich kam niemals auf die Idee, mich verschwinden zu lassen. Im Gegenteil.
Wurde eigentlich jemand mit der Suche beauftragt? Für diese Aktion ich empfehle sehr herzlich die Staatsanwältin Frau Klemm aus dem Münsterkrimi. Sie verfügt über eine gute Intuition, logisches Denken und einen IQ von >120, dazu hat sie ein entsprechend hohes Niveau. Darüber hinaus ist sie eine gute Männerversteherin, was in diesem Fall nicht ohne Bedeutung ist. Falls Frau Klemm nicht bereit wäre, nach dem verschwundenen Paket zu suchen, dann vielleicht der Staatsanwalt Herr Reuther aus Wiesbaden: Er ist sehr intelligent und empfindsam. Große Klasse. In Verbindung mit seinem 7er-BMW als Dienstwagen gibt er eine gute Ermittlerfigur her! Das ist Fakt. Apropos BMW: In den letzten 25 Jahren fuhr ich immer einen BMW, allerdings den 5er in Schwarz. Im Gegensatz zu Herrn Reuther sah ich darin wie ein armseliger Asylbewerber aus Molvanien aus, und als Folge, entsprechend oft – fast alle zwei Tage! – wurde ich von der Polizei kontrolliert. Wer hat, der hat – ich habe es nicht – tut mir leid!
Noch bevor das Paket (2Mrd€+Marsalek) verschwunden war, wurde Wirecard jährlich durch die Wirtschaftsprüfgesellschaft EY GmbH kontrolliert. Sehr genau und sehr effektiv – nämlich per SMS, wie die Fachleute behaupten. Hinter der nichtssagenden Abkürzung „EY“ steckt das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernst & Young – ein Mythos, eine Legende, das Beste von Besten in unserer Galaxis. Laut der Legende sind Ernst & Young in der Lage, sogar das zu finden, was es niemals gab! Besser ist nur der Gott selbst. Der Wirecard - Befund der EY GmbH lautete: alles super oder sogar noch besser.
Anschließend kam die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bei Wirecard zur Kontrolle – um genau zu sein ein einziger Prüfer, ein einzelner Mann, was absolut unzulässig ist, dafür braucht man zwei Prüfer. Dieser hat einen Abschlussbericht mit Abweichungen verfasst, doch es wurde keinerlei Nachprüfung angestellt – vielleicht aus dem Grund, dass so gut wie keine Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt wurden.

Ursprung von Wirecard: Zahlungsdienstleistung und Abwicklung der Finanzgeschäfte im Rotlichtmilieu – in Bordellen und Spielkasinos. Wenn jemand mit solch „ehrenwerten Gesellschaften“ auch nur einmal in Berührung kommt, der bekommt seine Hände nicht wieder sauber. Einmal Gauner – immer Gauner. Das dürften die beiden Kontrollgesellschaften E&Y GmbH und BaFin wissen; dafür benötigt man nur Spuren von Intelligenz.
Bei den internationalen Bankgeschäften zeichnet die für den Transfer benutzte Software jegliche Daten auf: Wer, wann und mit wessen Veranlassung den Geldtransfer durchgeführt wurde. Diese Daten sind notwendig, um die Rückverfolgbarkeit zu sichern. Um so große Überweisungen durchzuführen, brauchen manche Banken zwei hochrangige Mitarbeiter gleichzeitig. Jeder Bank-Azubi weiß darüber Bescheid. Wenn eine solche Firma wie Wirecard behauptet, dass sie nicht weiß, ob a) für den Betrag von 2 Mrd. Euro eine Überweisung getätigt wurde und b), ob der Betrag auf den Philippinen angekommen ist – dann bedeutet das, dass die ehemaligen Entscheidungsträger von Wirecard die ermittelnde Behörde und Öffentlichkeit für halbe Idioten halten. Das Schlimmste ist dabei, dass ein Teil der Öffentlichkeit daran glaubt.
Marek Emil Dziwetzki 01.07.2020

14/05/2020

DAS BESTE AUS DEM NICHTSTUN!
Achtung und Warnung! Der untenstehende Text beinhaltet einige humorvolle Elemente mit der Aufgabe, die Leserschaft zum Lachen zu bringen.
Der Verfasser ist nämlich der Meinung, dass Humor in dieser Zeit (obwohl in Deutschland per Gesetz fast verboten) das einzig wirksame Mittel gegen Corona ist.
Aber wenn euch nach Lachen zumute ist (obwohl es fast als Verbrechen gilt), dann bitte nur mit der Maske (FFP2 bzw. FFP3) – die sind freigegeben und das Lachen lässt sich sehr gut unter der Maske verstecken.
Wie kannst Du das Beste aus der unfreiwilligen Corona-Pause (falls Du noch am Leben bist 😊) machen?
Ein paar unverbindliche Tipps für Freiberufler (Interim Manager)
Fakt: Du hast keinen Auftrag und es geht Dir beschissener denn je.
Deine bis dato beste, liebste, klügste und schönste (aber nicht pflegeleichteste!) Freundin fängt an, ab und zu halbkritische Bemerkungen unter Deiner Adresse zu generieren und Du merkst sogar ohne geistige Anstrengung, dass die rosarote Zeit Eurer Partnerschaft fast vorbei ist, was manchmal – ähnlich einer kalten Dusche – eine absolut erfrischende Erkenntnis ist und sogar nützlich sein kann!
Grund dafür liegt nicht nur im sozialen bzw. pandemischen Bereich wie Ausgehverbot, geschlossene Restaurants etc., sondern auch in der Tatsache, dass der versprochene Urlaub auf den Malediven sich weiter hinter den Horizont entfernt. Zudem wird das Geld auf dem Konto immer weniger, weil der super lukrative Anschlussauftrag, der im März kommen sollte, aus dem uns bekannten Grund abgesagt wurde. Das neue Auto für Deine Partnerin muss etwas warten, bis ein neuer Auftrag kommt (oder eine neue Partnerin!).
Dazu kommt noch, dass der letzte Kunde schon fast zwei Monate im Verzug mit der Zahlung Deines Honorars ist – wegen Corona, versteht sich.
Lupi – der Hund Deiner Freundin muss operiert werden, er hat ein Problem mit einem Lopatom am Hals, wenn sich das schreckliche Ding weiter vergrößert, dann kann er daran ersticken. Die OP musst Du aus Deiner Tasche bezahlen, weil Du es ihr in einer heißen Nacht auf Zypern in Venedig zu Weihnachten 2019 versprochen hast, was ein absoluter Fehler war.
Beim Vegetieren zu Hause hast Du nicht viel Spielraum, aber immerhin hast Du zwei Möglichkeiten, Dein wohnen zu gestalten: entweder eine passive Einstellung zu Hause, möglicherweise unauffällig, morgens Brötchen holen, Nachbarn nett aus der gebührenden Entfernung begrüßen, Zeitung und News im Internet lesen – es kommt darauf an, was für eine Zeitung; dabei hast Du auch zwei Möglichkeit; entweder ist es die BILD – nach dieser Lektüre wird Dein geistiger Horizont deutlich eingeengt sein (Deine Gehirnwindungen werden noch weniger belüftet als sonst – wegen Bewegungsmangel!) oder Du kaufst Dir für 3 € die Frankfurter Allgemeine Zeitung, was einen finanziellen Vorteil von 2 € im Vergleich zur BILD hat, aber in der FAZ kannst Du Dir ein wirtschaftliches Bild von Deinem Beschäftigungsfeld machen und Du kannst auch interessante Berichte darüber lesen, wie sich die gesamte Lage in der Welt und vor allem in Deutschland entwickelt, was einen Einfluss auf Deine potenziellen Auftragsgeber- und Aufträge hat oder haben kann. Sehr wichtig ist dabei, dass Du entsprechende Zusammenhänge politisch und wirtschaftlich für Dich nützlich machst.
Was Du sonst in der FAZ finden kannst – überzeuge Dich lieber selbst.
Wenn Du ein geborener Macher bist, dann bedeutet ein solch passives Dasein in den eigenen vier Wänden den geistigen Tod, Du hältst es nicht aus, Nichtstun bedeutet für Dich die höchste Erniedrigung, die sich ein Mann mit allem, was ein Mann dazu braucht, um sich ein Mann zu nennen, vorstellen kann – im geistigen und im biologischen Sinne.
Zu Hause zu sitzen ist nichts für Dich, die Luft ist trotz der Belüftung muffig und die Decke fällt dir auf den Kopf. Du brauchst unbedingt Action, du brauchst dynamische Meetings, wo Deine Meinung immer die letzte, kreativste und beste ist und als solche umgesetzt wird. Du brauchst Mails und Telefonate und Problemlösungen. Ohne alle diese Attribute Deines Daseins verlierst Du Deine Persönlichkeit und – in Deinen Augen – Deine Existenzberechtigung. Du bist erledigt!
Was nun? Du musst Deinen „Krieg“ aus der Zeit vor Corona weiterführen, nur an einer ganz anderen Front. Dein Wirkungsterrain sind jetzt Deine Wohnung und Dein Laptop – darauf soll sich Deine bisherige Dynamik konzentrieren – andere Möglichkeiten hast Du leider nicht; und die, die Du noch hast, sind Folgende:
1. Ziele in dieser angeblich „unproduktiven“ Zeit festlegen
Beispiele:
- sich über FB bzw. LinkedIn, YouTube oder XING bekanntmachen; es ist nicht so selten, dass ein Auftrag dabei rausspringt.
- etwas kreatives machen, z.B. ein paar Präsentationen als Schulungsmaterialien erstellen (man weiß nie, was auf Dich zukommt!)
- Fachliteratur darüber lesen, wie man ein Unternehmen aus einem wirtschaftlichen Schlamassel hochziehen kann, wobei das Unternehmen durch einen ahnungslosen Geschäftsführer geführt wird, der von Beruf „Sohn“ ist und sich nicht belehren lässt – etwa so, wie Präsident Dr. Mugabwe in Sambia.
- Dein Netzwerk über Telefongespräche weiter aufbauen, Mails, Chats, whatever – Du musst diese Dinge weiter aufrechterhalten. Informationsaustausch ist weiterhin notwendig: Wissen ist Macht – und steht im Foyer einer Organisation in Longley (MI) USA. Dein Wissen über potenzielle Möglichkeiten – für jetzt und danach, kannst Du zu Geld schmieden. Wie? Es gibt kein Rezept dafür. Du bist als Interim Manager den anderen geistig deutlich überlegen, eben die anderen warten auf Deine Idee – also worauf wartest Du? – an die Arbeit!
- die Fachpresse weiter recherchieren: FAZ, Wirtschaftswoche, VDI Nachrichten, Spiegel u. v. m. – generell gilt: lesen, lesen, und nochmal lesen. Immer kommt etwas dabei raus.
- Was neues Lernen – aber was?
2. Tagesablaufstruktur festlegen und konsequent umsetzen z. B.
6:00 Aufstehen, Kaltdusche
7:00 Notwendige tägliche Besorgungen: Brötchen holen, Zeitungen, mit Lupi Gassigehen (Lupi ist die einzige wahre Liebe für Deine Freundin – bitte darüber nachdenken!)
7:30 Frühstück
8:15 Arbeit
12:30 Mittagsessen
18:00 Abendessen – bitte nicht vollfressen!
20:00 – 23:00 TV bzw. Fachpresse lesen
23:15 „Zapfenstreich“

3. Körperliche Dynamik weiterpflegen; Hantel, Hometrainer, Liegestützen usw., Joggen wenn’s geht.
4. Nett sein und der Freundin keinen Stress machen; sie leidet auch darunter, dass Du keinen Auftrag hast. Sei dankbar, dass Sie noch nicht abgedampft ist.
Stattdessen: Kreativ nachdenken, unter dem Motto: Das Denken hat eine kolossale Zukunft. Und das ist für Euch als Vorschuss für den Maledivenurlaub zu betrachten. 😊
5. Du musst diese „unproduktive“ Zeit für Euch gewinnen und trotzdem Erfolg haben!
Viel Spaß dabei.
Marek Emil Dziwetzki 03.05.2020

24/04/2020

Die Zeit nach der Krise – eine Prise von Optimismus
Die Krise ist unerwartet über uns hineingebrochen – konstatiert Ursula Kals in der FAZ v.11.04.2020.
Das ist ja sehr schmerzhafter Fakt! Und was machen wir dagegen? Darüber wurde viel diskutiert und noch mehr geschrieben. Ohne entsprechendes Medikament unsere Chance den Virus radikal zu bekämpfen sind nicht zu groß. Hoffnungsträgerin ist die deutsche weltweit bekannte Virologin Prof. Dr. Marylyn Addo von der Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), die auch gegen Ebola – Virus erfolgreich gekämpft hat. Der nächste Hoffnungsträger gegen Coronavirus ist die Ozontherapie, wo die tödliche Corona- Viren im Blut mit Ozon behandelt radikal getötet werden; leider hierzulande die Ozontherapie eine schlechte Presse hat, weil das nicht zum Therapiemodel der Pharmaindustrie gehört, weil die Pharmaindustrie mit Ozon kein Umsatz machen würde.
Seit 2007 Regierung hat entsprechende Pläne inkl. „Plan B“.
Und danach?
Die Welt wird nicht die gleiche wie vorher, Deutschland auch nicht und schon seine Industrien überhaupt nicht.
Alles wird anders.
Viele deutsche Industrien wie Pharmaindustrie, chemische Industrie, Automobilindustriezulieferer, Spielzeugindustrie, elektronische Industrie und auch Lebensmittelindustrie ja, ja, die chinesischen Suppen bei Maggi! produziert, medizinische Geräte etc, etc die vor 10-15Jahren nach Fernosten ausgewandert sind, kommen wie geschlagene Dackel reumutig nach Deutschland zurück. Industriebosse, die das Industrie-Auswandern ins Ausland veranlasst haben schon eine verlogene Erklärung für die Presse parat haben. Politiker auch.
Leute in Deutschland bekommen ihre Arbeitsplätze zurück. Fachkräfte werden wieder intensiv gesucht. Materialien und Rohstoffen werden auf dem Weltmarkt wieder eingekauft. Alle Einkäufer zumindest am Anfang werden um fernöstliche Einkäufer einen Bogen gemacht. Viele Industrien, die in Europa auf Null gefahren sind – werden wieder aktiv auf Hochtouren arbeiten.
Das Risiko der fernöstlichen Einkäufe war viel zu gross – im Endeffekt man verdiente wegen der niedrigeren Lohnkosten etwas mehr wie zu Hause in Deutschland, aber das Risiko oder besser formuliert die Risiken waren zu diese Zeit nicht abschätzbar; man betrachtete die fernöstliche Einkäufe durch rosarote Brille. Ja, es gab schon hin und wieder Probleme mit der gepanschten Pulvermilch mit bleihaltigen Spielzeug mit Arzneimittel gegen Bluthochdruck. Dazu kam eine endlos lange Liste von anderen „gepanschten“ Produkten und Materialien. Darunter liegen auch Spritzgusswerkzeuge von minderwertigen Stahl und kopierte Hightech Produkte.
Um Verkauf der deutschen Produkten braucht man sich keine Sorgen machen, die deutsche Qualität ist unschlagbar – sowie die chinesische Einstellung zum Kopieren ist auch konkurenzlos.
Mit trauriger Erfahrung der Corona Pandemie weiss man schon, dass immer wieder passiert etwas, das man weder planen bzw. einkalkulieren kann. Hier hilft die best gemachte FMEA (Fehler Möglichkeit und Entstehungsanalyse) und nicht – also Analyse des Risikos im Prozess, weil der Prozess im Fall der Pandemie nicht definiert werden kann.
Leute müssen alles hergeben, damit die Wirtschaft wieder die alte Leistung bringt. Viele neue Mitarbeiter werden gesucht. Nach ca. 8 – 10 Monaten man kommt auf die alte Leistung aus der Zeit vor der Korona. Neue Einkaufsmärkte werden gesucht und neue werden entstehen. FAZ am 09.April hat einen optimistischer Beitrag gebracht „Tiefer Absturz – schnelle Erholung“, wo man rechnet damit, dass „in 2021 in den meisten Regionen mit Handelswachstum mehr als 20% ist zu rechnen“. Die Prognose ist mit einer Wahrscheinlichkeit formuliert – wie groß ist sie? Man weis nicht wie lange der „Shut down“ dauert; die Informationen über Verbreitung der Pandemie sind in den Medien dermaßen widersprüchlich, dass unmöglich sei ein Bild davon machen. Die Boulevard- Zeitungen darunter auch Bild, Morgen Post und ein paar andere veröffentlichen täglich den Status der Infizierten und Verstorbenen aber ohne den letzten zum Beispiel 7 Tagen. Was sagt mir über Pandemieentwicklungstendenz eine Information dass heute im Bundesland X haben sich weitere 1500 Bürger infiziert und 278 verstorben sind, wenn ich nicht weiss, wieviele waren es gestern, vorgestern, vorvogestern und so weiter. Sag mir gar nichts. Es wundert mich, dass in der Bild Redaktion gibt es niemanden, der darauf hinweisen kann – um den Bürger ein gutes, unabhängiges Status darstellen mit der Tendenz um zu wissen, ist die Kurve der Gausschen Verteilung flacher geworden? Auf diese Information die ganze Nation ungedult wartet – um sich etwas zu beruhigen um zu wissen wann vorraussichtig die Betriebe, die Industrie die gesamte Volkswirtschaft hochfährt.
Wie weit ist die Industrie aus das Hochfahren vorbereitet; zuerst müssen die Unterlieferanten, dann Lieferanten auf den Tag X vorbereitet werden. Neue Mitarbeiter müssen geschult werden, dann die Prozesse, nach so langer „shut down“ müssen zuerst validiert werden, dann freigegeben werden. Also es muss noch ganze Menge Arbeit geleistet werden. Aber trotz allen bin ich sehr optimistisch. Vor ein paar Tagen habe ich ein Dokumentarfilm über Wiederaufbau in Deutschland nach dem II. Weltkrieg gesehen, als die Frauen aus aller Kraft angepackt haben – es gab buchstäblich nichts, keine Dienstleister, kein Verkehr, keine Industrie und keine Verwaltung. Ergebnis war hervorragend – man sieht es bis heute. Im Vergleich zu dieser Zeit heutige Situation ist viel einfacher und uns steht nichts im Wege, dass wieder alles in Ordnung wird wie es sein soll.
Marek Emil Dziwetzki 24.04.2020

09/04/2020

Disziplin im Unternehmen – ein paar brauchbare Bemerkungen in der Krisezeit und für die Zeit nach der Krise – wo man wirklich anpacken muss!
Die erste Reaktion, wenn die Disziplinlosigkeit katastrophale Ausmaße annimmt und wann das Unternehmen fast nicht steuerbar ist, wann die Projekte scheitern bzw. befinden sich permanent im Verzug, Kunden sind bis zur Grenze der Erträglichkeit verärgert und drohen mit dem Abzug des letzten vielversprechenden Auftrags, Reklamationen flattern bündelweise ins Haus, Kunde schickt ein paar Resident-Ingenieure hintereinander ohne irrgendeiner Wirkung etc. etc….., wenn die Verhältnisse und Zusammenhänge ähneln denen in Deutschland, dass die Gesetze sind da (im Ordnungsbereich) und niemand (Richter, Staatsanwälte, Polizei) befolgen sie – da sind die Zeichen dafür, dass im Unternehmen etwas gemacht werden muss vor dem totalen Zerfall, d.h. vor der Insolvenz. Das Gesetz für ein Unternehmen im internen Sinne ist u.a. das QM - Handbuch, aber auch niemand nimm ihm ernst.
In solchen Fällen mit Rücken zur Wand steht die Firmenleitung, sie fängt fieberhaft darüber zu denken (was eher selten passiert) bzw. nach einer Lösung zu suchen. Sie suchen nach vielen Ursachen, stellen ziemlich oft äußerst naive Frage, versuchen auch nach dem Schuldigen zu suchen, leider denken nicht analytisch dabei – warum? Vielleicht sind sie nicht intelligent genug? Niemals analysieren eigene Vorgehensweise, eigene Personalpolitik, dann Verhalten der Führungskräfte gegenüber den Mitarbeiter wird auch nicht diskutiert nur aus dem Grund „wir machen sowieso alles bestens wie es sich gehört“. Niemand aus dem Führungskreis denkt, dass weiteres „Nichtstun“ schiebt noch schneller das Unternehmen in den Abgrund – um es zu voraussagen man braucht Intelligenz – die ist bei meistens nicht vorhanden; somit sie nicht sehen können, dass sie die einzige Ursache von dem leiden des Unternehmens sind. Das schlimmste dabei ist, dass die daran unbeteiligten Mitarbeiter durch die Arbeitslosigkeit in Unglück und verschiedene Schicksallfälle geraten – als die Folge der Unfähigkeit des Führungskreises.
Dann, der Führungskreis, wie vom Blitz getroffen bekommt eine rettende Idee „es muss ein Berater her“ – „er bügelt es aus“. Leider im Führungskreis ist niemand selbstkritisch genug um zu sagen – zu 99.5% es ist die Führung, woher die oben genannte Probleme kommen. Im Führungskreis ist niemand, der wagt sich laut zu sagen „wir sind das Problem“ Nach einem, Auswahlverfahren wurde der Berater oder ein Consultingsunternehmen gefunden.
Es ist scheinbar die beste Methode als Ausgleich zu unserer Unfähigkeit; der Problemen geplagte Lieferant einen Berater, am besten aus ihm bekannten Golfkreis und zwar auf dem Golfplatz, wo das Risiko des Abhörens fast gleich Null ist. Da wird ein Projekt vereinbart z.B. unter dem nichts sagenden Namen: „ Optimierung der Geschäftsprozesse“ – das Thema im Prinzip ist nicht so wichtig. Für die Tasche des Auftragsgeber obligatorische 3-5% reinfliessen und das Projekt kann starten. Dann erscheint ein Team der Berater mit großer Pracht; nicht so selten dazu gehören super attraktiven Beraterinnen mit extrem kürzen Röckchen und die eigentliche Arbeit des Beraterteams läuft an. Dazu zählt das Studieren der Unterlagen sowie auch die Interviews mi den Mitarbeiter von verschiedenen Management – Ebenen. Mit den Werker an der Linie wird nicht gesprochen, weil sie „sowieso keine Ahnung haben“ oder „sie sind um zu arbeiten und nicht zu diskutieren“. Das gehört zu einem großen Fehler der Berater, weil sie denken, dass nur Schreibtischtäter“ über ausreichende Know-How verfügen, wo sie zur Zeit integriert sind und worüber sie etwas sagen können. Die Werker an ihren Arbeitsplatz sehen genau all die Fehler, die den Ursprung im auf der Management -ebene haben und sie bewerten diese Fehler sehr kritisch.
Wenn die Berater ihre Aufgaben abgeschlossen haben, dann kommt zuerst ein Bericht und dann die Rechnung. In den meisten Fällen, der Bericht ist in einem sehr teurem und originellen Beraterfirmenordner.
Das der Bericht von fast niemanden gelesen wird – es ist vielleicht etwas übertrieben; wenn der Geschäftsführer bzw. Vorstand eine etwas intelligentere Sekretärin haben, dann vielleicht von ihr. Der Firmenleiter vielleicht überfliegt den Bericht nur – aber generell gesehen der Inhalt des Berichtes ist nicht so wichtig; wichtig sind die spätere Aussagen des Firmenleiters, die lauten etwa so: „wir haben die beste Beratung auf dem deutschem Markt eingesetzt. Hat sich etwas geändert? Nein, weil nichts geändert werden muss! Also es ist der unbestrittene Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind und keine Änderungen notwendig sind“. Also es ist kein Wunder, dass die erwartete Verbesserungen nicht zustande gekommen sind, weil sie nicht kommen können.
Nach weiteren zwei Monaten alle Mitarbeiter haben schön das bunte Treiben der Beraterinnen bzw. Berater längst vergessen und das Leben läuft weiter d.h. Reklamationen häufen sich als ob nichts passierte. Ein wichtiger Kunde mit dem wird ca. 40% des Umsatzes (es ist ein Fehler – zuviel!) gemacht, schickt zwei die Woche jeweils 2 Emissare, Supporter oder Residentengineer – je nach dem man es nennen mag, die sollen Projektarbeit und auch Produktion der neuen Fertigungslinie überwachen d.h. dem unfähigen Lieferanten auf die Finger schauen. Die Emisaren des Weltkonzerns beobachten weitere Pannen, und die Unfähigkeit des Managements die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Sie kommen zu dem Schluss „wir brauchen eine radikale Lösung“; „ wir müssen einen neuen Lieferanten suchen – wir kommen mit dieser Mannschaft nicht zum Ziel und Erfolg“.
In dem Führungskreis von unseren Lieferanten verbreitet sich ein Frust und Demotivation aber ohne analytischen Nachzudenken was ist der wahre Grund der Niederlage, wo kommt es her und warum?
Und um das Unglück noch vollständiger machen – beim Zertifizierungsaudit wurde ihnen das ISO9001 Zertifikat entzogen, was auch über die Fachpresse lief. Der OEM ist wütend, droht mit verschiedenen sehr schmerzhaften Maßnahmen.
Aber es könnte anders gewesen sein, wenn nicht diese erste Erscheinungen der Disziplinlosigkeit, die jedem mitdenkenden Mitarbeiter als ernste Warnung seien müssen – wie folgt:
-bei den Meetings keine Teilnehmerliste und keine Pflicht zu erscheinen, somit bei manchen Meeting nur der Organisator ist präsent
-es werden keine Gesprächsprotokolle geführt; nach zwei Tagen Alles wird vergessen und es kann von Anfang an alles von vorne an beginnen.
-unpünktliche Erscheinung – bis 30 Minuten Verspätung; „ich hatte Parallelmeeting“ heisst es und alle haben Verständnis dafür
-das lauteTelefonieren im Meeting; ich habe es in China auch erlebt
-Top-Down Entscheidungen verfallen, sogar verschwinden, noch bevor die unterste Ebene erreicht wird.
-Unkontrolierte Steigerung der Anzahl von heiligen Kühen bzw. grauen Eminenzen, deren alles erlaubt ist und die im Prizip keine Leistung bringen.
-SQA ist nicht in der Lage gute und flexible Lieferanten zu finden und sie zu weiter zu entwickeln.
-SQA und Einkauf sind nicht in der Lage die Lieferanten, die gravierende Probleme bereiten zu „dynamisieren“.
-Einkauf ist nicht imstande die Teile für Montage rechtzeitig zu bestellen, daher die ziemlich lange Fertigungsunterbrechungen.
-Buchhaltung ist nicht imstande rechtzeitig die längst fällige Rechnungen an die Dienstleister – auch mit Schlüssel Funktionen zu begleichen, daher manche Lieferanten Auslieferstopp verkündet haben.
-Disziplinlosigkeit der Kommunikationsprozesse; die Mitteilungen erreichen nicht diese Personen, die unbedingt informiert werden müssen.
-erscheinen in verschiedenen Situationen neue Gesichter, die nicht den übrigen MA vorgestellt wurden – ihre Aufgabe ist nicht bekannt, sowie genaue Abteilungszugehörigkeit „was macht die oder der überhaupt?“
-manche Abteilungen wie z.B. Einkauf befinden sich auf dem Gipfel der Inkompetenz; „es ist nicht mein Job“, wenn jemand nach einer Aktion verlangt.
-Einberufung der großen Anzahl der Meetings, wobei nur ein Teil davon wirklich das Gremium zu dem erwarteten Ziel bringt als Meetingsziel. 40% der Meetings ist einfach eine Zeitverschwendung. Wo kommt es her: einfach aus der Tatsache heraus, dass irrgendeiner Mitarbeiter am Abgrund der Bedeutungslosigkeit stehend will sein Geltungsbereich ausbauen und verfestigen. Es ist für ihm ein Ausdruck von seiner privaten Marketingsaktion; nach dem Motto: „je mehr Meetings ich anstelle, desto die Mitarbeiter denken, dass ich so wichtig und unentbehrlich bin“.
Es ist durchaus aber ein fehlerhafter Denkansatz.
Plage der „Berater“
- Plage der Berater von verschiedener Art. Weil es keine zentrale Koordination der Berater gibt, jede Berater macht und trifft die eigenwillige Entscheidungen, die widersprechen vorherigen Entscheidungen – somit ein gigantischer Chaos entsteht, wo niemand im Klaren ist, woher die Entscheidungen kommen und wer sie und warum umzusetzen muss
- Ziele des Unternehmens – wurden niemals definiert somit schon gar nicht verfolgt; alles bewegt sich von heute auf morgen, wobei gibt es ab und zu Aktionismus, der auch nur Aktionismus ist und bleibt für kürze Zeit, danach wir alles vergessen bis eine neue Aktion kommt u.s.w.
Dazu kommt noch:
- nicht befolgen von Arbeitsanweisungen – daher kommen eben weitere Probleme mit der Qualität
Beispiel: Entnahme aus dem Lager nicht freigegebenen Teile für Montage – danach entstehen verschiedene Qualitätsprobleme und angeblich niemand kennt die Ursache!
Auf dieser Art kann man weitere Schwachstellen aufzulisten ohne irrgendeiner Wirkung. Disziplinlosigkeit weiter blüht und das Unternehmen weiter sinkt operativ und qualitativ. Nach dem ISO9001 – Zertifikatentzug die Image des Unternehmens wurde schon ausreichend zerstört, Leitungskreis lies sich dadurch nicht beeinflussen und das Unternehmen weiter sinkt im Morast der fehlerhaften und unkompetenten Organisation und ahnungslosen Manager. Manche organisatorische Einheiten und Personen wurden doppelt aufgebaut d.h. weil zwei oder drei Entscheidungsträger haben ohne miteinander zu kommunizieren – jeder von denen auf eigene Hand Mitarbeiter eingestellt und Einstellungsverträge abgeschlossen. Daher kommt die Überbevölkerung und teilweise „Arbeitslosigkeit“ innerhalb einer Abteilung.
Nach dem Entzug des ISO Zertifikats war die Emörung innerhalb des oberen Management sehr groß aber auch sehr kurz – angeblich nicht für alle Vorstandsmitglieder. Dann stellt sich sofort die Frage was passieren muss, damit der Vorstand richtig reagiert – mit entsprechenden disziplinarischen Massnahmen. Zertifikatentzug – es ist schon schlimm genug, dass die gesamte Automobilindustrie hierzulande darüber informiert wurde.
Was wäre, wenn der oberste Kunde einen anderen Lieferanten finden würde und auf diesen Trouble-Maker verzichten würde?
Aber wie muss man vorgehen, wie muss man aus einer Horde der nicht willigen Mitarbeiter ein Unternehmen machen, wo alle ziehen an einem Strang und alle Anweisungen der „Obrigkeit“ bis zum letzten Detail umgesetzt werden und die Wirksamkeit muss noch überprüft – wie im PDCA Kreis. Zuerst die Leitung des Unternehmen muss klar darüber sein was ist die Ursache dafür, dass eigentlich nicht viel funktioniert. Und das das schwierigster Teil der Verbesserungsmassnahmen überhaupt.
Wie gross muss die Erniedrigung sein, dass der Vorstand und der Führunsgkreis endlich richtig reagieren? Es gibt keine festgelegten Grenzen. Manchmal habe ich den Eindruck, es sind Leute ohne Stolz und ohne Ehre. Aber es ist eben so.

Massnahmen zur Verbesserung der Disziplin im Unternehmen.

1. Das allerwichtigste Voraussetzung für den Erfolg des Projektes ist, dass der oberste
Leiter (GF bzw.Vorstand) und auch die oberste Hierarchieebene: Quality, Einkauf, Verkauf, Operations, R&D und Human Resources persönlich in das Projekt involviert sind.

2. Das Vorhaben und auch das Ziel muss dem ganzen Unternehmen kommuniziert werden mit Betonung „was MUSS erreicht werden“ und warum? Das Projekt muss über tägliche Meldung der Key Performance Indicators (und Ziele Erreichung) überwacht werden. Jede Vorstandsmitglied muss zuerst von seinen Direktoren ein KPI – Bericht erhalten, die wiederrum von seinen Abteilungsleiter – ohne Ausnahme. Jede Vorstandmitglied muss im Fall, dass er die KPI´s nicht erreicht hat – eine öffentliche Erklärung liefern mit einschließenden Massnahmen.
Die tägliche KPI-Daten sollen über Mails an alle Mitarbeiter kommuniziert werden – und über Google Drive (Cloud).
Glaubwürdigkeit der vorgeführten Daten soll über interne Prozessaudits nach VDA 6.3, sowie 5S Audits oder Layered Audit oder direkt vor Ort überprüft werden.
Fakt ist, dass das Monitoring der KPI Aktivitäten täglich bis Mittag dauern kann; dieser Zeit muss schon einkalkuliert werden – wie folgt: Abt-Leiter 1 Std, Direktoren 1 Std, Vorstandsmitglieder auch 1 Std. Man kann direkt die Abt. Leiter abfragen, dann hätte man ein Vorteil von 1 Std. Man muss klar darüber sein, dann eine unenschuldigte Abwesenheit nur von einem Teilnehmer schon ein Signal ist, dass unseres Projekt bald bröckeln wird (bekannte Ausrede: Paralelltermin), es muss sofort eine entsprechende Gegenmassnahme getroffen werden.

3. Der Betriebsrat muss auch informiert (§38 -Mitbestimmung) werden; er soll das Projekt unterstützen und falls notwendig zusammenarbeiten.
Es ist viel besser, dass der Betriebsrat muss über den Vorhaben informiert werden (§38 – Mitbestimmungsrecht) und noch besser, dass er auch dieses Projekt unterstützt; schließlich es handelt sich um die Zukunft des Unternehmens im ersten Sinne!

4. Nach der Bekanntgabe des Vorstandes – müssen auch Gespräche mit den undisziplinierten Leistungsverweigerer durchgeführt werden, die meisten Beweise der Disziplinlosigkeit liefern. Wenn danach sich keine Wirkung zeigt, dann müssen diese Mitarbeiter abgemahnt werden bzw. in extremen Fällen entlassen werden. Psychologische Auswirkung der Entlassung mit gleichzeitiger Bekanntgabe der Grunde hat eine große Bedeutung für das ganze Unternehmen. Die übrigen Mitarbeiter merken, dass jetzt ist die Zeit gekommen, dass ernst wird. Leider der Entcheidungsträger hat immer die Wahl; entweder bleibt alles wie bisher - nur mit zahlreichen Lippenbekenntnissen oder man braucht eine radikale und positive Ergebnisse. Es muss getan werden um die Situation zu verdeutlichen und um die Mitarbeiter dazu bringen um ihnen klar zu machen, dass die Lage so ernst ist.

5. Einführung der PERSÖNLICHER Verantwortung z.B. bei einem Meeting, dass der Leistungsverweigerer und/oder ein anderer Grossmaulträger muss eine Erklärung abgeben. In einem Tier 1 Konzern durch das Versagen eines Leistungsverweigerers konnte von einem OEM eine Zahlung von ca. 2Mio € nicht verbucht werden. Mit diesem Leistungsverweigerer bisher (die Tat fand in Juni 2018 statt) wurde niemals gesprochen. Abmahnung? Fehlanzeige! Dann ist wirklich kein Wunder, dass in diesem Unternehmen eine stillschweigend genehmigte Anarchie herrscht.

6. Einführung der Kundenorientierung im wahrsten Sinne! Eine richtige Kundenorientierung habe ich im amerikanischen Konzern Lear Seating in den 90-er Jahre vorgefunden; seit 1996 Konzern mit HQ in Southfield (MI) USA, trägt den Namen Lear Corporation. An der Rezeption der Europäischen Zentrale in Schwalbach stand: Wir müssen alle Wünsche unserer Kunden nicht nur erfüllen aber übertreffen. Das hat mich für mein ganzes berufliches Leben geprägt und ich lebe es täglich. Da man hat eingeführt, dass statt sich auf die Abarbeitung der Kundenreklamationen über 8-D Reports, man hat maximale Fehlerprävention eingeführt – aufgrund von der Lesson learned aus den anderen Werke in der Welt.

7. Einführung der Begriffe wie interne Kunden und interne Dienstleister – nach dem Prinzip:
Fertigung ist der interne Hauptkunde, der Added Value produziert – alle andere organisatorische Einheiten müssen ihm zuarbeiten: Instandhaltung, R&D, Quality, Einkauf, Verkauf etc.

8. Alle 4 Wochen muss ein Projektreview durchgeführt werden um zu erfahren ob die Ziele, die von Vorstand definiert wurden erreicht – danach sollen disziplinarische Massnahmen getroffen werden.

9. Diese Aktion kann erst nach 6 Monaten erste Früchte tragen – also erst dann wenn diese Aktivitäten zu Gewohnheit werden. Aber wohl bemerkt, wenn der Vorstand hört damit auf, dann schon nach 2 Wochen, man kann wieder von Anfang an beginnen. In der Automobilindustrie-Zulieferer die Zeit vergeht 2 bis 3 Mal schneller als im normalen Leben.

10. Bei der Umsetzung ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg und dass Sie am Projektende stolz auf Ihre Leistung seid. Kontakt: [email protected]

Adresse

Maxim-Gorki-Str. 15
Freiberg
09599

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