05/05/2026
Ein Meilenstein für unsere Zukunft: die Eröffnung unserer neuen Kunststofffertigung 🎉 🏭
Nach 5 Jahren Projektlaufzeit und einem Gesamtinvest von rund 10 Millionen Euro, konnten wir gestern einen besonderen Meilenstein feiern: die offizielle Eröffnung unserer Kunststofffertigung. Die Betonung liegt auf „offiziell“, denn eigentlich befinden wir uns seit Ende der Bauphase in einem Umzug im laufenden Betrieb. Das störungsfrei und ohne Auswirkungen auf die Serienproduktion durchzuführen, ist eine ganz eigene, hochkomplexe Herausforderung.
Es gab also nie „den einen Startschuss“, sondern viele wichtige Etappen. Wir haben uns trotzdem für eine feierliche Eröffnung entschieden, um gemeinsam mit den beteiligten Handwerksunternehmen den erfolgreichen Abschluss der Bauphase zu feiern 🤝
Der Zeitpunkt war nicht zufällig: im Mai steht auch unser 80. Firmenjubiläum an und welcher Zeitpunkt wäre besser geeignet, um diesen wichtigen Meilenstein der Öffentlichkeit zu präsentieren? 🎂
Bewusst haben wir auch Politik und Presse geladen, um angesichts der aktuell noch immer von Arbeitsplatzabbau und Insolvenzen geprägten Nachrichtenlage ein positives Gegenbeispiel zu liefern. Wir freuen uns, dass dies sehr gut angenommen wurde. Alle regionalen Medien haben ausführlich berichtet, Links liefern wir in den Kommentaren nach 📰 📰
Landrat Bernd Woide lobte den „unternehmerischen Mut“ dieser Investition, die er als „Leuchtturm“ in einer angespannten Konjunkturlage bezeichnete. Er sprach von einem „schönen Tag für die ganze Region“. Der Landtagsabgeordnete Sebastian Müller sprach ebenfalls von einem starken Signal für die Region und betonte unser gesellschaftliches Engagement, insbesondere für Perspektiva gGmbH. Michael Konow, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Fulda sagte, eine solche Groß-Investition durch ein mittelständisches Industrieunternehmen habe mittlerweile „Seltenheitswert“.
In seinem Grußwort wies unser Geschäftsführer Hauß darauf hin, dass Deutschland immer noch enormes industrielles Potenzial hat, das aber erdrückt wird durch ungünstige Standortfaktoren. Diese sind lange bekannt: hohe Energiekosten, hohe Bürokratiekosten, hohe Lohnnebenkosten. Wir sind überzeugt: Werden diese Standortfaktoren verbessert, kann auch die deutsche Industrie wieder zu alter Stärke zurückfinden.
Die Werner Schmid GmbH hat mit ihrer neuen Fertigungshalle die Voraussetzungen hierfür geschaffen und sich eindeutig zum Standort Deutschland bekannt. Nun wünschen wir uns, dass sich auch der Standort Deutschland zum industriellen Mittelstand bekennt – und zwar durch Taten, nicht durch Worte 💬➡️⚙️
Im Bild: Architekten Alexander Wuttke und Hanna Gärtner, Landrat Bernd Woide, Matthias Hauß, Sebastian Iwers, Joachim Hauß