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Solarspitzen-Gesetz verabschiedet: Wichtige Neuerungen für die SolarbrancheDer Bundestag hat in seiner letzten Sitzung v...
02/02/2025

Solarspitzen-Gesetz verabschiedet: Wichtige Neuerungen für die Solarbranche

Der Bundestag hat in seiner letzten Sitzung vor den Neuwahlen das sogenannte Solarspitzen-Gesetz beschlossen. Ziel ist es, temporären Überschüssen in der Stromerzeugung entgegenzuwirken und die Integration erneuerbarer Energien ins Netz zu verbessern.

Das ändert sich konkret:

Wegfall der EEG-Vergütung bei negativen Strompreisen: Betreiber von Neuanlagen erhalten keine Einspeisevergütung mehr, wenn die Börsenstrompreise negativ sind. Eine Kompensation gleicht diese Ausfälle jedoch aus, wodurch die Rentabilität laut BSW-Solar nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Beschleunigter Smart-Meter-Rollout: Neue Photovoltaik-Anlagen ab sieben Kilowatt Leistung müssen innerhalb von 24 Monaten mit intelligenten Messsystemen ausgestattet werden. Die Kosten für Betreiber steigen hierdurch.

Flexiblere Netzanschlüsse: Neue Regelungen erleichtern die Überbauung, sodass mehrere Anlagen an einem Netzanschlusspunkt betrieben werden können.

Umstellung auf Viertelstunden-Kontrakte: Der Handel an der Strombörse wird von Stunden- auf Viertelstunden-Kontrakte umgestellt, um die Marktintegration erneuerbarer Energien zu optimieren.

Reaktionen aus der Branche

Branchenvertreter sehen das Gesetz als wichtigen Schritt für die Energiewende. Besonders begrüßt wird die Möglichkeit für Bestandsanlagen, freiwillig in das neue Vergütungsmodell zu wechseln und dabei von höheren Einspeisevergütungen zu profitieren.

Neue Anforderungen für Anlagenbetreiber

Die Einspeiseleistung neuer PV-Anlagen ohne intelligentes Messsystem wird auf 60 % begrenzt.

Die Kosten für intelligente Messsysteme steigen je nach Anlagengröße um 30 bis 40 Euro pro Jahr.

Speicher können zukünftig Netzstrom zwischenlagern, um die Netzintegration zu verbessern.

Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht in den neuen Regelungen mehr Chancen als Risiken und betont, dass die Integration von Batteriespeichern entscheidend sein wird, um wirtschaftliche Nachteile zu vermeiden.

Was haltet ihr von den neuen Regelungen? Schreibt es in die Kommentare! 💪🌟

Die EEG-Förderung für 2025 könnte höher ausfallen als von der Bundesregierung geplant. Laut den Übertragungsnetzbetreibe...
28/10/2024

Die EEG-Förderung für 2025 könnte höher ausfallen als von der Bundesregierung geplant. Laut den Übertragungsnetzbetreibern werden 17 Milliarden Euro benötigt, während die Haushaltsplanung nur 15,9 Milliarden Euro vorsieht. Das Energiewirtschaftliche Institut der Universität zu Köln prognostiziert sogar 18 Milliarden Euro. Diese Kosten könnten in den Folgejahren weiter steigen. Die Erzeugungskapazität erneuerbarer Energien soll sich bis 2029 verdoppeln, insbesondere bei Solar- und Windkraft. Die Bundesregierung plant, die Vergütung für Neuanlagen bei negativen Strompreisen zu streichen, was auf Zustimmung von Energieverbänden trifft. Diese Maßnahme soll helfen, die EEG-Kosten zu senken. Eine Reform der EEG-Vergütung ist ebenfalls in Planung, aber noch in der Testphase. Die geplante Änderung sieht vor, dass Neuanlagen bei negativen Preisen keine Vergütung mehr erhalten, jedoch gibt es Übergangsfristen für kleinere Anlagen. Die Regierung weicht von der ursprünglichen Wachstumsinitiative ab, indem sie die Direktvermarktungsschwelle langsamer senkt. Energieverbände begrüßen den Vergütungsstopp, fordern jedoch einfachere Verfahren. Der BDEW betont die Notwendigkeit einer Vereinfachung der Direktvermarktung, um einen Zubaustopp zu vermeiden. Der VKU kritisiert die kleinteilige Ausstattung von Anlagen mit Messtechnik. Der BNE schlägt einen Praxischeck zur Direktvermarktung vor, um die Praxistauglichkeit der Maßnahmen zu überprüfen. Die EEG-Förderung bleibt ein zentrales Thema in der Energiepolitik mit weitreichenden finanziellen und regulatorischen Implikationen.

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Bahnhofstraße 29
Halle
33790

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