24/08/2025
OMROS feiert am 22.08.2025 in Hildburghausen sein 35-jähriges Bestehen mit Geschäftspartnern und Vertretern aus dem öffentlichen Bereich.
Einblicke in die Historie und Zukunftspläne von OMROS durch die Geschäftsführung, Grußworte von Umweltminister und Landrat sowie ein Impulsvortrag mit anschlißender Technikschau runden einen kurzweiligen Vormittag zum Firmenjubiläum ab.
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Von der DDR-Umwelttechnik zur internationalen Komplettlösung in Abfall-, Wasser- und Umweltdienstleistungen
Hildburghausen, Deutschland – OMROS feiert sein 35-jähriges Firmenjubiläum und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die im Jahr 1990 mit der Gründung von Dr. Peter Traut, einem Ingenieurbüro für Umweltschutz und Abfallwirtschaft, begann. Die Beratungstätigkeit entwickelte sich rasch zu einer praxisnahen Sanierung petro-chemischer Altlasten und zur Einrichtung der Gesellschaft OMROS für Umwelttechnik mbH, die erste Schritte in der Sanierung von Altlasten, Gewässerschutz und Luftreinhaltung unternahm. Die engen Kontakte zur Raffinerie Chemnitz führten zu ersten Großprojekten, darunter die Sanierung von Säureharz-Deponien, der Aufbau einer Emissions-Spaltanlage und Anlagen zur thermischen Verwertung von Raffinerierückständen.
In den späten 1990er-Jahren setzte OMROS auf Diversifikation: Phasentrennung fest/flüssig mit mobilen Dekanter- und Band-Filterpressen, Auslandseinsätze in Frankreich, Polen und schufen neue Geschäftsfelder. Der Fokus lag zunehmend auf nationalen und internationalen Fachmessen zur Kundengewinnung. Gleichzeitig wurden in Hildburghausen und Schleusingen schlüsselfertige Anlagen zur Deponie-Sickerwasser-Behandlung gebaut, wodurch der Standort als Kompetenzzentrum für Abfall- und Wassertechnologien gestärkt wurde.
Internationalisierung und Wachstum prägten die kommenden Jahre: Der Euro erleichterte grenzüberschreitende Aufträge, besonders in Polen und Rumänien. Neue Auftraggeber im Trinkwasser- und Klärbereich führten zu einem erweiterten Leistungsportfolio.
Im Laufe der Jahre entstanden Partnerschaften und Großprojekte auch außerhalb Deutschlands. Kontinuität und Stabilität sicherten den Ausbau internationaler Projekte, darunter die Zusammenarbeit mit dem kasachischen Umweltministerium zur Sanierung von Oberflächengewässern im Norden des Landes und die Gründung eines Joint Ventures mit einem bayerischen Partner für Großprojekte in Kasachstan. Ein Meilenstein waren 2013 die Arbeiten am Hechtsee bei Schtutschinsk mit der Demonstration der Sedimententnahme, Förderung, Behandlung und Entwässerung, das Ministerien überzeugte und die internationale Sichtbarkeit von OMROS stärkte.
Seit 2017 ergänzt ein Recyclingzentrum die Infrastruktur: Mikrobiologische Bodenbehandlung, Schlamm-Verfestigung und Recyclinganlage für Bauabfälle schaffen Synergien mit dem bestehenden Deponie- und Abwasserportfolio. Die Firmenzentrale zog 2015 in ein saniertes Gründerzeitgebäude in der Geschwister-Scholl-Str., der Betriebshof dient als logistischer Knoten für den reibungslosen Anlagenbetrieb.
Pandemie, Deponieerweiterung und Unternehmensnachfolge prägten das letzte Jahrzehnt. Die COVID-19-Pandemie stellte eine enorme Herausforderung dar, doch der zweite Bauabschnitt der Deponie Leimrieth wurde erfolgreich geplant und umgesetzt. Innovative Technologien wie Schwimmbaggertechnik in Kombination mit GEOTUBES kamen bei der Gewässersanierung zum Einsatz und führten auch zu Kooperationen mit der Kali+Salz AG. Die Zusammenarbeit mit DOW-chemical im Bereich Industriealtlastensanierung im Norden Deutschlands ist ein weiterer Baustein. Zu Jahresbeginn 2023 trat Dr. Alexander Traut als Geschäftsführer in die OMROS-Gruppe ein und initiiert eine schrittweise Nachfolge der Geschäftsführung. Parallel wurde das Planfeststellungsverfahren, das 2016 begonnen hatte, 2024 abgeschlossen und die Grundlage für weiteres Deponiekapazitätserweiterungen geschaffen.
Ausblick: Für OMROS steht 2025 das 35-jährige Jubiläum an. In den Bereichen Deponie, Recyclingzentrum und mobiles Abwasser werden umfangreiche Investitionen getätigt – mehrere Millionen Euro sind in den nächsten fünf Jahren für neue Maschinen, Ausrüstung und Anlagen vorgesehen. OMROS bleibt ein ganzheitlicher Anbieter von Umwelttechnologien mit internationaler Ausrichtung, der Lösungen rund um Abfall, Wasser und Umweltschutz bietet – national wie international.
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www.recyclingzentrum-leimrieth.de
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