Forschungszentrum Jülich

Forschungszentrum Jülich Das Forschungszentrum Jülich ist eines der großen interdisziplinären Forschungszentren in Europa.
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Marcel Bülow (mb)
Forschungszentrum Jülich
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⚛️   trifft  .Seit gestern ist JION offiziell bei uns in Jülich in Betrieb. 🚀 Gemeinsam mit eleQtron haben wir den in No...
04/09/2026

⚛️ trifft .

Seit gestern ist JION offiziell bei uns in Jülich in Betrieb. 🚀 Gemeinsam mit eleQtron haben wir den in Nordrhein-Westfalen entwickelten Ionenfallen-Quantencomputer eingeweiht.

Das Besondere: Über unsere Nutzer-Infrastruktur wird JION mit der -Infrastruktur des Jülich Supercomputing Centre (JSC) verbunden. So können künftig klassische Hochleistungsrechner und Quantencomputer zusammenspielen.

Forschende und Unternehmen sollen damit hybride HPC-Quantencomputing-Workflows testen und neue Anwendungen vorbereiten können.

Bei der Einweihung wurde erstmals öffentlich eine Rechenoperation auf JION demonstriert. Mit dabei waren unter anderem Ministerpräsident Hendrik Wüst, Wissenschaftsministerin Ina Brandes und unsere Vorstandsvorsitzende Astrid Lambrecht.

JION ist im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft EPIQ von eleQtron und dem Jülich Supercomputing Centre entstanden. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt.

Ein wichtiger Schritt, um Quantencomputing für Forschung und Industrie praktisch nutzbar zu machen. ⚛️💻

28/08/2026

⚡ Ohne Forschung fehlt was.

Wie schaffen wir die Energiewende, ohne Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren? Und welche Entscheidungen müssen wir heute treffen, damit unser Energiesystem morgen zuverlässig funktioniert?

Die Jülicher Systemanalyse, angesiedelt an unserem Institute of Climate and Energy Systems, spielt mit komplexen Modellen verschiedene Zukunftsszenarien durch. Sie zeigen nicht die eine Zukunft voraus – sondern machen sichtbar, welche Wege realistisch sind, wo Risiken liegen und welche Folgen heutige Entscheidungen haben können.

Ein Beispiel: Ein schneller Ausbau von Wind- und Solarenergie kann nicht nur den Stromsektor verändern. Er kann auch Verkehr und Wärmeversorgung stärker elektrifizieren, den Bedarf an Erdöl und Erdgas senken und damit Abhängigkeiten von fossilen Energieimporten verringern.

So hilft Forschung dabei, die Energiewende vorauszudenken – für ein Energiesystem, das klimaverträglich, wirtschaftlich und möglichst robust ist.

💻️ Mehr dazu im Interview mit Prof. Dr.-Ing. Jochen Linßen: https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/effzett/2026/energiewende

🎧 Und im Podcast "Forschungsquartett" geht es um die Frage, wie Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral werden kann: https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/medien/podcasts/podcasts-mit-detektor.fm/wie-schafft-deutschland-netto-null-bis-2045

Dieser Beitrag ist Teil der Aktion "Wie uns Wissen weiterbringt". Damit macht die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sichtbar, wie eine freie Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, nachhaltigem Wachstum und Wohlergehen beiträgt.

24/08/2026

☀️🌱 Ohne Forschung fehlt was.

Ackerflächen sind wertvoll – für unsere Lebensmittelproduktion genauso wie für den Ausbau erneuerbarer Energien. Agri-Photovoltaik kann beides auf derselben Fläche verbinden: Pflanzen wachsen unter oder zwischen Solarmodulen, während gleichzeitig Strom erzeugt wird.

Jülicher Forschende testen unterschiedliche Systeme und untersuchen, wie Pflanzen auf die Bedingungen reagieren.

So kann Forschung helfen, knappe Flächen besser zu nutzen und Landwirtschaft und Energiewende zusammenzudenken.

Mehr zur Jülicher Agri-PV-Forschung: https://www.fz-juelich.de/de/forschung/unsere-forschung/biooekonomie/agri-pv

Dieser Beitrag ist Teil der Aktion "Wie uns Wissen weiterbringt". Damit macht die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sichtbar, wie eine freie Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, nachhaltigem Wachstum und Wohlergehen beiträgt.

19/08/2026

Ohne Forschung fehlt was.

Wie können wir die Klimawirkung des Luftverkehrs dort verringern, wo sie vermeidbar ist? Dafür müssen wir wissen, wann und wo Fliegen das Klima besonders stark beeinflusst.

Eine wichtige Rolle spielen Kondensstreifen und Eiswolken. Ihre Klimawirkung ist noch nicht vollständig verstanden, die Wissenschaft geht aber von einem wärmenden Effekt aus. Bessere Daten könnten künftig helfen, besonders klimawirksame Regionen zu erkennen und bei der Planung klimaangepasster Flugrouten zu berücksichtigen – zusätzlich zur notwendigen Reduktion der CO₂-Emissionen.

Dafür sammelt die europäische Forschungsinfrastruktur IAGOS Messdaten direkt in der Atmosphäre – an Bord regulärer Verkehrsflugzeuge.

Infos dazu in diesem Artikel: https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/meldungen/2026/icao-juelicher-forschung-fuer-klimafreundliche-luftfahrt-hervor

Mehr zum Thema gibt es im Podcast „Forschungsquartett“ mit Prof. Dr. Andreas Petzold – die Folge ist im Artikel verlinkt.

Dieser Beitrag ist Teil der Aktion "Wie uns Wissen weiterbringt". Damit macht die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sichtbar, wie eine freie Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, nachhaltigem Wachstum und Wohlergehen beiträgt.

🎧 Forschung aus dem Zeppelin: Jun.-Prof. Dr. Eva Pfannerstill spricht im Podcast Forschungsquartett über die aktuelle Me...
13/08/2026

🎧 Forschung aus dem Zeppelin: Jun.-Prof. Dr. Eva Pfannerstill spricht im Podcast Forschungsquartett über die aktuelle Messkampagne über NRW – und darüber, warum ein Zeppelin für hochpräzise Messungen in der Atmosphäre eine ganz besondere Forschungsplattform ist.

Hört mal rein: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-messungen-mit-dem-zeppelin

🎉 Auszeichnung für Francesca Santoro: Die Direktorin des Jülicher Instituts für Informationsverarbeitung ist zum Junior-...
07/08/2026

🎉 Auszeichnung für Francesca Santoro: Die Direktorin des Jülicher Instituts für Informationsverarbeitung ist zum Junior-Mitglied der Italienischen Akademie für Ingenieurwissenschaften und Technologie ITATEC ernannt worden.

Francesca Santoro forscht unter anderem in der Neuroelektronik und entwickelt bioinspirierte Technologien, die lebendes Gewebe mit elektronischen Systemen verbinden. Dafür vereint sie Expertise aus Materialwissenschaften, Elektrotechnik und Neurowissenschaften und entwickelt Neurohybrid-Systeme für Sensorik, Stimulation und Datenverarbeitung.

Die ITATEC bringt Fachleute aus Forschung, Hochschulen und Industrie zusammen und berät Regierung und Politik zu technologisch relevanten Fragen. Junior-Mitglieder sind bei ihrer Ernennung jünger als 40 Jahre und gehören der Akademie für fünf Jahre mit denselben Rechten und Pflichten wie reguläre Mitglieder an.

Herzlichen Glückwunsch, Francesca Santoro! 👏

🎈 𝗛𝗮𝗯𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗶𝗵𝗻 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗴𝗲𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻?In den kommenden zwei Wochen ist ein Zeppelin NT über Nordrhein-Westfalen unterwegs. Was vo...
03/08/2026

🎈 𝗛𝗮𝗯𝘁 𝗶𝗵𝗿 𝗶𝗵𝗻 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗴𝗲𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻?

In den kommenden zwei Wochen ist ein Zeppelin NT über Nordrhein-Westfalen unterwegs. Was von unten nach einem besonderen Ausflug aussieht, ist tatsächlich ein 𝗙𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴𝘀𝗹𝗮𝗯𝗼𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗟𝘂𝗳𝘁. 🔬🌍

An Bord befindet sich hochpräzise Messtechnik aus dem Forschungszentrum Jülich. Die Forschenden untersuchen unter anderem, wie Umweltstress die Wechselwirkung zwischen Wäldern und Atmosphäre verändert und welchen Einfluss bislang wenig erforschte Emissionsquellen auf die Luftqualität in Städten haben. Außerdem wird ein neues Windmesssystem unter realen Bedingungen getestet. 🌲🏙️💨

Dank seiner langsamen und stabilen Flugweise kann der Zeppelin gezielt einzelne Gebiete überfliegen und selbst Spurengase in sehr geringen Konzentrationen messen.

📸 𝗜𝗵𝗿 𝗲𝗻𝘁𝗱𝗲𝗰𝗸𝘁 𝗱𝗲𝗻 𝗭𝗲𝗽𝗽𝗲𝗹𝗶𝗻 𝗮𝗺 𝗛𝗶𝗺𝗺𝗲𝗹? Dann postet gerne ein Foto in den Kommentaren und schreibt dazu, wo ihr ihn gesehen habt!

👉 Mehr zur Messkampagne:
https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/pressemitteilungen/2026/fuer-klima-und-umweltforschung-zeppelin-messkampagne-gestartet

𝗘𝗶𝗻 𝗽𝗿𝗮𝘅𝗶𝘀𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗤𝘂𝗮𝗻𝘁𝗲𝗻𝗰𝗼𝗺𝗽𝘂𝘁𝗲𝗿 𝗸ö𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗶𝗻 𝗳ü𝗻𝗳 𝗯𝗶𝘀 𝘇𝗲𝗵𝗻 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 ⚛️💻John Martinis zählt zu den Pionieren de...
30/07/2026

𝗘𝗶𝗻 𝗽𝗿𝗮𝘅𝗶𝘀𝘁𝗮𝘂𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗤𝘂𝗮𝗻𝘁𝗲𝗻𝗰𝗼𝗺𝗽𝘂𝘁𝗲𝗿 𝗸ö𝗻𝗻𝘁𝗲 𝗶𝗻 𝗳ü𝗻𝗳 𝗯𝗶𝘀 𝘇𝗲𝗵𝗻 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗲𝗻𝘁𝘀𝘁𝗲𝗵𝗲𝗻 ⚛️💻

John Martinis zählt zu den Pionieren des Quantencomputings. Mit seiner Forschung legte er wichtige Grundlagen für supraleitende Qubits, die heute in vielen Quantencomputern zum Einsatz kommen. Später leitete er bei Google das Team für Quantenhardware und spielte eine Schlüsselrolle beim wegweisenden Experiment zur sogenannten Quantenüberlegenheit im Jahr 2019. Heute ist er Mitgründer und Chief Technology Officer des Unternehmens Qolab, das an skalierbaren Quantencomputern arbeitet.

Für eine Keynote beim jährlichen PGI-Tag des Peter-Grünberg-Instituts kam Martinis nach Jülich. Zuvor war er in Kroatien vom Präsidenten für seine wissenschaftlichen Leistungen und seine kroatischen Wurzeln ausgezeichnet worden. In Jülich traf er außerdem seine langjährigen Kollegen Rami Barends, Frank Wilhelm-Mauch und Mohammad Ansari.

Im Interview erklärt Martinis, warum ein universell einsetzbarer Quantencomputer seiner Einschätzung nach innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre Realität werden könnte. Außerdem blickt er auf seine Laufbahn in der Wissenschaft, bei Google und in der Start-up-Szene zurück.

👉 Zum Interview: https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/pressemitteilungen/2026/praxistauglicher-quantencomputer-in-den-naechsten-fuenf-bis-zehn-jahren

🌌 Ein   trägt jetzt ihren Namen: eine besondere Ehre für Susanne Pfalzner!So eine Nachricht kommt nicht alle Tage aus de...
24/07/2026

🌌 Ein trägt jetzt ihren Namen: eine besondere Ehre für Susanne Pfalzner!

So eine Nachricht kommt nicht alle Tage aus dem Jülich Supercomputing Centre (JSC): Die Working Group for Small Body Nomenclature der Internationalen Astronomischen Union (IAU) hat den Asteroiden (20596) offiziell nach unserer Kollegin Susanne Pfalzner benannt. Sein neuer Name lautet: (20596) Pfalzner. 🚀

Mit der Benennung würdigt die IAU Susannes bedeutenden wissenschaftlichen Beitrag zur Erforschung kleiner Himmelskörper in unserem Sonnensystem. 💫

Einige Fakten zu (20596) Pfalzner:

📏 Durchmesser: etwa 3,55 Kilometer
📍 Umlaufbahn: im Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter
🔍 Entdeckt: am 9. September 1999 im Rahmen des LINEAR-Projekts

Susanne leitet das Simulation and Data Lab Astronomy and Astrophysics am JSC. Zudem ist sie außerordentliche Professorin an der Universität zu Köln und forscht am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn.

Wie ihre Forschung unser Verständnis des Sonnensystems erweitert, zeigte sich 2024: Gemeinsam mit Kooperationspartnern löste ihr Team mithilfe von High-Performance-Computing-Simulationen ein langjähriges kosmisches Rätsel. Die Berechnungen zeigten, dass der Vorbeiflug eines Sterns vor Milliarden von Jahren bestimmte Dynamiken des Sonnensystems jenseits von Neptun erklären kann.

Wir gratulieren Susanne herzlich zu dieser außergewöhnlichen – und im wahrsten Sinne astronomischen – Anerkennung! 👏✨

👋 Hallo Köln! Lust, Wissenschaft einmal im Gehen zu erleben?Ein spannendes Format der Wissenschaftskommunikation bietet ...
23/07/2026

👋 Hallo Köln! Lust, Wissenschaft einmal im Gehen zu erleben?

Ein spannendes Format der Wissenschaftskommunikation bietet die Kölner Neurowissenschaftlerin Verena Dzialas mit ihrem „Walk & Talk“: Gemeinsam spazieren, einem lockeren Forschungsgespräch zuhören und jederzeit eigene Fragen stellen.

Beim nächsten Termin am 30. Juli geht es um die Frage:

🧠 Was haben Schlaf, Alzheimer, Parkinson und gesundes Altern miteinander zu tun?

Zu Gast ist die Jülicher Neurowissenschaftlerin Dr. Merle Hönig von der Uniklinik Köln und dem Forschungszentrum Jülich. Im Gespräch geht es unter anderem um Proteinablagerungen im Gehirn und die sogenannte glymphatische Systemtheorie.

Wer mitgehen möchte:

📅 30. Juli 2026, 18:30 Uhr
📍 Treffpunkt: Haltestelle Berrenrather Str./Gürtel
🚶 Spaziergang durch den Beethovenpark

Mehr Infos: https://walk-and-talk-koeln.onepage.me/

Adresse

Wilhelm-Johnen-Straße
Jülich
52428

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