17/06/2026
🌍💧 Heute ist Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre.
Wenn wir an Dürre denken, schauen wir oft nach oben und hoffen auf Regen. Doch entscheidend ist auch, was unter der Oberfläche passiert.
Denn Trockenstress beginnt bei Pflanzen häufig lange, bevor man ihn ihnen ansieht. Für landwirtschaftliche Betriebe 🚜 wird daraus eine zentrale Frage: 𝗪𝗮𝗻𝗻 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗲𝗹𝗱 𝘄𝗶𝗿𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿 – 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗻𝗻 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗕𝗲𝘄ä𝘀𝘀𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗲𝗶𝗻𝗴𝗲𝘀𝗽𝗮𝗿𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻?
Genau hier setzt Drought Analytics an – eine Ausgründung aus dem Institute of Bio- and Geosciences – Agrosphere (IBG-3) am Forschungszentrum Jülich.
Das Team um David Mengen, Olga Dombrowski und Felix Nieberding macht sichtbar, was im Boden geschieht:
📡 Direkt an der 𝗪𝘂𝗿𝘇𝗲𝗹: Bodensensoren messen die Feuchtigkeit dort, wo sie für die Pflanze entscheidend ist.
🌱 𝗗𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲𝗿 𝗭𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗻𝗴 des Feldes: Ein computergestütztes Pflanzenmodell verknüpft Messdaten aus dem Feld mit Informationen zu Boden, Kulturpflanze, Entwicklungsstadium und Wetter.
📱 Konkrete 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗽𝗲𝗿 𝗔𝗽𝗽: Die Anwendung berechnet, wann Bewässerung sinnvoll ist – und welche Wassermenge gebraucht wird.
So können Betriebe Wasser gezielter einsetzen, Energie und Kosten sparen und zugleich Erträge und Qualität besser sichern.
Dürre lässt sich nicht verhindern. Aber sie lässt sich früher erkennen. Und wer besser versteht, was unter der Oberfläche passiert, kann gezielter handeln.
👉 Mehr über die Forschung und die Ausgründung auf der FZJ-Website.