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Albert + Schaar Beratende Ingenieure TGA PartG mbB

Zukunft beginnt heute

Was Planer bei Power over Ethernet beachten müssen - Power over Ethernet überträgt Betriebsspannung und Daten parallel ü...
22/10/2026

Was Planer bei Power over Ethernet beachten müssen - Power over Ethernet überträgt Betriebsspannung und Daten parallel über dasselbe strukturierte Twisted-Pair-Kupferkabel an Endgeräte wie Sensoren, Kameras oder LED-Leuchten. Die Standards nach IEEE 802.3bt liefern mittlerweile bis zu neunzig Watt pro Port und machen separate Netzteile für Feldgeräte in der modernen Gebäudeautomation weitgehend überflüssig.

Für Fachplaner der technischen Gebäudeausrüstung birgt die Technik jedoch gravierende thermische und physikalische Herausforderungen: Fließt Gleichstrom durch verdrillte Adernpaare, erzeugt der ohmsche Widerstand messbare Wärme, die sich in dichten Kabelbündeln und geschlossenen Trassen staut. Diese Erwärmung erhöht die Signaldämpfung drastisch und verkürzt die nutzbare Übertragungsdistanz. Ingenieure müssen die Grenzwerte nach DIN EN 50174 strikt einhalten, Kabelbündelungen gezielt begrenzen und auf hochklassige Leitungen ab Cat 6A mit großem Aderquerschnitt setzen, um brandlastrelevante Hitzestaus sowie Kontaktabrisse durch Abreißfunken unter Last dauerhaft zu vermeiden.

Informationstechnik - Installation von Kommunikationsverkabelung - Teil 1: Installationsspezifikation und Qualitätssicherung; Deutsche Fassung EN 50174-1:2018 +

Wie geht´s eigentlich der HOAI? - Das Verfahren zur Novellierung der HOAI verharrt im Spätsommer 2026 mangels eines Refe...
22/10/2026

Wie geht´s eigentlich der HOAI? - Das Verfahren zur Novellierung der HOAI verharrt im Spätsommer 2026 mangels eines Referentenentwurfs im Vorstadium, weshalb die Verordnung von 2021 unverändert gilt. Politische Brüche, fehlende Regierungspriorität und der erbitterte Streit um drastische Honoraranhebungen bei öffentlicher Kassenknappheit verzögern den Prozess seit Jahren. Zwei wissenschaftliche Gutachten fordern spürbare Anpassungen: Neben aktualisierten Leistungsbildern für Digitalisierung und Nachhaltigkeit empfiehlt das Honorargutachten deutliche Erhöhungen der Orientierungswerte, insbesondere in der Technischen Ausrüstung um sechsundzwanzig bis sechsundsiebzig Prozent. Für bestehende Verträge bliebe eine Reform folgenlos, da neue Basishonorare erst ab Inkrafttreten griffen.

Fachplanern wird geraten, eigene Honorarkalkulationen angesichts veralteter Tafelwerte von 2013 unabhängig über den konkreten Personalaufwand herzuleiten und laufende Vertragsklauseln dynamisch gegen künftige Versionswechsel abzusichern, um rechtliche Auslegungsstreitigkeiten verlässlich zu verhindern.

https://quostra.com/de-de/blog/hoai-leistungsphasen/hoai-novellierung-stand

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Entstehen demnächst die Sanierungsfälle von morgen? - Die maßgeblichen Verbände der Technischen Gebäudeausrüstung lehnen...
22/10/2026

Entstehen demnächst die Sanierungsfälle von morgen? - Die maßgeblichen Verbände der Technischen Gebäudeausrüstung lehnen das Konzept eines Gebäudetyps E ab, sofern einfaches Bauen mit dem Verzicht auf elementare Haustechnik gleichgesetzt wird. In einer gemeinsamen Stellungnahme an Bundesjustiz- und Bundesbauministerium warnt die TGA-Repräsentanz Berlin eindringlich davor, dass fehlende technische Systeme die Gesundheit der Bewohner bedrohen und gravierende Feuchteschäden an der Bausubstanz verursachen.

Zudem führe der Entwurf nicht zu der erhofften juristischen Entlastung: Unbestimmte Rechtsbegriffe wie „einfacher Standard“ oder „robuste Haustechnik“ schafften erhebliche Streitrisiken zwischen Bauherren und Auftragnehmern, die letztlich Gerichte klären müssten. Anstelle riskanter Abstriche bei Lüftung, Akustik oder Barrierefreiheit fordern die Branchenvertreter von BTGA, FGK und VDMA innovative Ansätze: Serielle und modulare Bauweisen seien das weitaus geeignetere Mittel, um Wohnungsbaukosten wirksam zu dämpfen, Bauzeiten zu verkürzen und gleichzeitig dauerhafte Qualität, Sicherheit und Klimaschutz zu garantieren.

TGA-Verbände warnen: Ohne Technik sinken Gesundheit, Sicherheit und Bausubstanz. Erfahren Sie, welche Lösungen entscheidend sind.

Gesundheitsschutz erfordert verbindliche Raumluftnormen - Das an der Technischen Hochschule Rosenheim verankerte Netzwer...
21/10/2026

Gesundheitsschutz erfordert verbindliche Raumluftnormen - Das an der Technischen Hochschule Rosenheim verankerte Netzwerk D-A-CH-Komfortlüftung fordert den Gesetzgeber auf, verbindliche Standards für die Raumklimaqualität in die Bauordnungen und staatlichen Förderprogramme aufzunehmen. Hintergrund ist der bauphysikalische Zielkonflikt hochgedämmter, luftdichter Gebäudehüllen: Während der Fokus bisher fast ausschließlich auf thermischer Energieeffizienz lag, führt der mangelnde passive Luftwechsel ohne maschinelle Lüftungskonzepte nachweislich zu Schadstoffanreicherungen, überhöhten CO₂-Konzentrationen, Feuchteschäden und Schimmelrisiken.

Die Experten fordern daher, dass energetische Subventionen zwingend an den Nachweis definierter Raumluftparameter und eine hygienische Mindestluftwechselrate gekoppelt werden müssen. Für TGA-Fachplaner würde eine gesetzliche Verankerung endlich Planungssicherheit schaffen und den Einbau automatisierter Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung vom optionalen Komfortmerkmal zum verpflichtenden Standardbauteil für Gesundheitsschutz, thermische Behaglichkeit und Bausubstanzerhalt im Neubau wie im Sanierungssektor erheben. Damit rückt das Wohlbefinden der Gebäudenutzer gleichberechtigt neben die Primärenergieeinsparung.

Die Resolution:
https://downloads.fgk.de/472_Resolution_DACH.pdf

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Biomasse, aber bitte flexibel - Der flexible Betrieb von Biomassekraftwerken ist für das künftige Stromnetz unverzichtba...
21/10/2026

Biomasse, aber bitte flexibel - Der flexible Betrieb von Biomassekraftwerken ist für das künftige Stromnetz unverzichtbar, um die witterungsbedingten Schwankungen von Windkraft und Photovoltaik verlässlich auszugleichen und Dunkelflauten ohne fossile Spitzenlastkraftwerke abzufedern. Das Verbundprojekt „biovolatil“ unter Leitung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) liefert dazu drei zentrale Erkenntnisse:

- Erstens können bestehende Holzheizkraftwerke durch gezielte feuerungstechnische Modifikationen und verbesserte Prozessführung ihre Teillastfähigkeit signifikant ausweiten, wodurch sie als flexible Regelenergiequellen agieren können.

- Zweitens erfordert der dynamische Lastwechselbetrieb eine optimierte Luftstufung und Verbrennungsluftregelung, um unzulässig hohe Kohlenmonoxid- und Staubemissionen beim schnellen An- und Abfahren wirksam zu verhindern.

- Drittens belegt das Projekt, dass eine marktgesteuerte Fahrweise wirtschaftlich tragfähig ist, wenn Kraftwerke mit Wärmespeichern gekoppelt und intelligente Prognosetools zur Brennstoffdosierung eingesetzt werden. Für TGA- und Energieplaner unterstreicht dies, dass Biomasse künftig vor allem als flexibler Systemstabilisator im Quartiersverbund fungieren muss.

Im Rahmen des Verbundprojekts „biovolatil” entwickelt und erprobt ein Projektkonsortium technische Lösungen, um Biomassevergaser mit Blockheizkraftwerken bedarfsgerecht zu betreiben und mit Geothermie sowie bestehenden kommunalen Energiesystemen zu koppeln. ...

Köpfe vor Technik -  Ein neu eröffnetes Kolleg „Rohstoffwelten – Kulturen im Umbruch“ an der Universität Kassel rückt di...
21/10/2026

Köpfe vor Technik - Ein neu eröffnetes Kolleg „Rohstoffwelten – Kulturen im Umbruch“ an der Universität Kassel rückt die sozialen Dimensionen der Energiewende in den Fokus. Unter der Leitung von Mi You und Hans-Jürgen Burchardt erforscht ein internationales Team, gefördert mit 20 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium, wie Rohstoffwandel und Dekarbonisierung Identitäten, Lebensstile und Ängste der Menschen prägen.

Burchardt und You betonen, dass technische Lösungen wie Wärmepumpen, Solaranlagen und Elektromobilität allein nicht ausreichen, solange eine überzeugende gesellschaftliche Erzählung fehlt. Jede Energieepoche verlange einen tiefgreifenden Kulturwandel, bei dem Kunst, Literatur und wirksame politische Angebote zentrale Rollen einnehmen. Die Politik müsse bestehende Belastungsängste ernst nehmen und Investitionen gezielt in funktionierende Infrastrukturen lenken, statt Gelder in kurzfristigen Maßnahmen verpuffen zu lassen. Das Forschungszentrum soll über die kommenden zwölf Jahre hinweg positive Zukunftsbilder für den gesellschaftlichen Transformationsprozess liefern.

Wie gelingt die Energiewende, ohne die Menschen zu verlieren? Das ist einer der Aspekte, mit dem sich ein neues Forschungszentrum an der Uni Kassel beschäftigt. Helfen sollen dabei auch Kunst und Kultur.

Wie Hochtemperatur-Wärmepumpen historische Bausubstanz retten - Hochtemperatur-Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln ...
20/10/2026

Wie Hochtemperatur-Wärmepumpen historische Bausubstanz retten - Hochtemperatur-Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln wie Propan (R290) können veraltete Ölheizungen im Denkmalschutz vollwertig ersetzen, weil sie thermodynamisch Vorlauftemperaturen von bis zu fünfundsiebzig Grad Celsius erzeugen. Dies ermöglicht die Weiternutzung bestehender Guss- und Stahlradiatoren, wodurch denkmalgeschützte Stuckdecken, historische Parkettböden und alte Wandaufbauten vor invasiven Eingriffen für Fußbodenheizungen verschont bleiben.

Das Referenzprojekt eines Wohn- und Geschäftshauses von 1715 im niederrheinischen Kerken beweist diesen materialschonenden Technologiewechsel eindrucksvoll: Eine zweistufige Hochtemperatur-Anlage wurde direkt an das intakte Bestandsrohrnetz angebunden und deckt die hohe Heizlast des ungedämmten Altbaus selbst bei arktischen Minusgraden monovalent ab. Für TGA-Fachplaner belegt das Fallbeispiel, dass die Dekarbonisierung denkmalgeschützter Ensembles gelingt, wenn hydraulischer Abgleich, bedarfsgerecht getaktete Vorlauftemperaturen und leise Monoblock-Aggregate präzise aufeinander abgestimmt werden. Damit wird die Wärmewende selbst in dreihundert Jahre alter Bausubstanz wirtschaftlich und denkmalgerecht realisierbar.

In einem denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshaus von 1715 ersetzt eine Hochtemperaturwärmepumpe die alte Ölheizung. Die bestehende Wärmeverteilung blieb dabei weitgehend erhalten. Zum Einsatz kommt eine Effenca HT von Remeha mit Vorlauftemperaturen bis 80 °C.

Warum die Wärmepumpe 2025 die Marktführung übernahm -Die Jahresbilanz 2025 des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindu...
20/10/2026

Warum die Wärmepumpe 2025 die Marktführung übernahm -
Die Jahresbilanz 2025 des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie markiert eine tiefgreifende historische Zäsur im deutschen Heizungsmarkt für Neubau und Gebäudebestand. Während der Gesamtabsatz an Wärmeerzeugern infolge der Baukrise und anhaltender Verunsicherung über die kommunale Wärmeplanung auf den niedrigsten Stand seit fünfzehn Jahren einbrach, vollzog sich an der Technologiespitze ein radikaler Machtwechsel. Erstmals eroberten Heizungswärmepumpen mit 299.000 abgesetzten Geräten und einem kräftigen Plus von fünfundfünfzig Prozent die unangefochtene Marktführerschaft. Im Gegenzug kollabierte die Nachfrage nach fossilen Systemen dramatisch: Gasheizungen verloren ein Drittel ihres Volumens, während Ölheizungen um fast drei Viertel abstürzten. Biomassekessel und Pelletanlagen verzeichneten eine leichte Erholung auf niedrigem absolutem Niveau. Für TGA-Fachplaner und Handwerksbetriebe belegen die Branchenzahlen, dass die Wärmewende trotz schwacher Baukonjunktur unumkehrbar in der Praxis angekommen ist. Zugleich fordert der Verband von der Bundespolitik verlässliche Rahmenbedingungen, um die vorhandenen Fertigungskapazitäten künftig wieder wirtschaftlich tragfähig und voll auszulasten.

Die Zahl der in Deutschland verkauften Wärmepumpenheizungen erreichte 2025 das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten: Innerhalb von fünf Jahren hat sich der Absatz mehr als verdoppelt. Dreh- und Angelpunkt für die Energiewende ist Vertrauen in die politischen Rahmenbedingungen: 89 Prozent der...

Bremst vor allem die Politik? - Während anhaltende Haushaltsdebatten, Förderunsicherheiten und parteipolitische Reiberei...
20/10/2026

Bremst vor allem die Politik? - Während anhaltende Haushaltsdebatten, Förderunsicherheiten und parteipolitische Reibereien um das Gebäudeenergiegesetz die Öffentlichkeit verunsichern, hat die Praxis längst Fakten geschaffen: In über achtzig Prozent der neu genehmigten Wohngebäude setzen Bauherren heute selbstverständlich auf Wärmepumpen und regenerative Energien, während fossile Gasheizungen zu marginalen Randerscheinungen verkommen.

Die Marktrealität hat den politischen Diskurs somit längst überholt. Für verantwortliche TGA-Fachplaner erfordert dieser Zustand jedoch einen strategischen Kurswechsel: Anstatt haustechnische Energiekonzepte volatil an kurzlebigen staatlichen Förderprogrammen oder wankelmütigen Übergangsfristen der Bundespolitik auszurichten, müssen Ingenieure heute kompromisslos auf wirtschaftlich autarke, technisch robuste Gesamtsysteme vertrauen. Im Zentrum stehen niedrige Vorlauftemperaturen, hydraulisch sauber abgeglichene Flächenheizungen, maximierter Photovoltaik-Eigenverbrauch sowie zukunftsfähige Schnittstellen für dynamische Stromtarife. Nur konsequent dekarbonisierte, hocheffiziente Anlagen sichern verlässliche Bezahlbarkeit, schützen Auftraggeber vor drastischen fossilen CO₂-Preisen und entkoppeln Bauprojekte wirksam von politischen Bremsmanövern. Damit wird planerische Souveränität zum entscheidenden Erfolgsfaktor für nachhaltige Wertschöpfung und dauerhafte Investitionssicherheit am Bau.

Will die Bundesregierung auch künftig den Einbau fossiler Heizungen zulassen, haben sich die meisten Erbauer von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern längst für Erneuerbare Technologien entschieden. Kassenschlager: die Wärmepumpe.

Unsichtbare Lüftungstechnik - Die drei KfW-55-Mehrfamilienhäuser am Pflaumenweg in Frankfurt (Oder) mit insgesamt 48 Woh...
16/10/2026

Unsichtbare Lüftungstechnik - Die drei KfW-55-Mehrfamilienhäuser am Pflaumenweg in Frankfurt (Oder) mit insgesamt 48 Wohneinheiten setzen neue Maßstäbe für die architektonisch unsichtbare TGA-Integration im bezahlbaren Mietwohnungsbau. Im Zentrum des Planungskonzepts steht eine dezentral-einheitszentrale Wohnraumlüftung mit über achtzig Prozent Wärmerückgewinnung: Dank einer minimalen Gerätebauhöhe von knapp einundzwanzig Zentimetern ließen sich die Aggregate vollständig und schallentkoppelt in den abgehängten Zwischendecken der Badezimmer unterbringen.

Die Zu- und Abluftverteilung erfolgt über strömungsoptimierte Flachkanäle, die als geschwungene Deckenelemente mit integrierten Lichtleisten als gestalterische Wohnraumelemente inszeniert werden. Außenwanddurchlässe wurden exakt im jeweiligen Fassadenton lackiert, wodurch das Erscheinungsbild der Gebäudehülle vollkommen ungestört bleibt. Über Revisionsöffnungen dauerhaft wartungsfreundlich gehalten, garantiert die feuchtegeführte, nutzerunabhängige Regelung einen lückenlosen Bautenschutz gegen Schimmelbildung bei minimalem Hilfsstromaufwand. Das Vorhaben beweist mustergültig, wie anspruchsvolle Lüftungshygiene ohne Raumverlust in standardisierte Geschossbauten integriert wird.

Bezahlbarer Wohnraum und hohe Lebensqualität müssen kein Widerspruch sein. Bei einem Neubau in Frankfurt (Oder) legten Bauherr und Planer ein besonderes…

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