12/08/2026
Probleme mit Hitze?
Nicht, wenn Gebäude intelligent geplant werden.
38 °C Außentemperatur – und trotzdem bleiben die Räume unserer gemeinsam geplanten Kita Karoline Goldhofer in der Stadt Memmingen angenehm temperiert.
Das aktuelle Temperaturdiagramm zeigt es eindrucksvoll: Selbst während außergewöhnlich heißer Tage bleiben die Raumtemperaturen im zulässigen und für den Betrieb einer Kita passenden Bereich – trotz Außentemperaturen von bis zu 38 °C. Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines integrierten Energiekonzepts, das wir gemeinsam mit Güttinger Ingenieure im Rahmen einer integralen Planung entwickelt haben.
Was steckt dahinter?
Die Speichermassen der Bestandsgebäude werden gezielt genutzt und puffern die Temperaturspitzen.
Eine Nachtluftspülung über Fassadenklappen kühlt die Bestandsgebäude natürlich ab.
Bäume und Bepflanzung im von den Landschaftsarchitekten Latz+Partner geplanten, umgebenden Park sowie eine extensive Begrünung wirken sich positiv auf das Mikroklima aus.
Die adiabate Abluftkühlung mit Regenwasser reduziert die Kühllast besonders an heißen Tagen.
Die Fußbodenheizung wird im Sommer zum Kühlboden und sorgt für eine gleichmäßige, zugfreie Kühlung.
Eine reversible Luft-Wärmepumpe übernimmt im Winter die Beheizung und im Sommer die Kühlung.
Und besonders sinnvoll: Die dafür benötigte elektrische Energie wird im Sommer zu 100 % durch die eigene Photovoltaikanlage gedeckt.
Das Beispiel zeigt sehr deutlich:
Guter sommerlicher_Wärmeschutz beginnt nicht bei der Klimaanlage. Er beginnt beim und Entwurf und bei der Planung.
Wenn Architektur, Landschaftsarchitektur, Bauphysik, Gebäudetechnik und Energiekonzept von Anfang an gemeinsam gedacht werden, entstehen Gebäude, die auch bei zunehmenden sommerlichen Extremtemperaturen komfortabel, energieeffizient und wirtschaftlich funktionieren.
Integrale Planung ist deshalb für uns kein Schlagwort – sondern der Schlüssel zu zukunftsfähigen Gebäuden.
Gemeinsam mit Güttinger Ingenieure entwickelt und umgesetzt.
Monitoring: Güttinger Ingenieure
Foto: Nicolas Felder