F64 Architekten

F64 Architekten www.f64architekten.de "Wir bieten ein umfangreiches Spektrum an Planungsleistungen - vom individuell Bauen im Allgäu? Aber wir haben doch eine gute Ausbildung!

Haben die grünen Wiesen und die bei gutem Wetter sichtbaren Berge des Allgäus einen besonderen Einfluss auf unsere Architektur? Oder haben wir hier wirklich ein solch spezielles Klima, das uns geradezu zwingt, immer ordentliche Vordächer zu planen. Sind es die Allgäuer Eigenheiten unserer gelegentlichen originalen Allgäuer Bauherrn, die unsere Häuser zu Allgäu-Häusern werden lassen? Gibt uns die A

llgäuer Geschichte klare Vorgaben, wie wir uns beim Bauen auf die sichere Seite schlagen können? Sollen wir uns als Architekten auf unsere Allgäuer Handwerker verlassen, die doch unsere Bautradition im Blut haben? Sind wir vielleicht gut beraten, die regionalen Allgäuer Bauvorschriften ernst zu nehmen, die ja von Allgäuer Fachleuten und verantwortungsvollen Regionalpolitikern erlassen wurden? Wir hatten hervorragende Professoren, mit Architekturgeschichte, mit Theorien, mit Konzepten und Rezepten. Am Ende des Studiums meinten wir zumindest die „schlechten“ Arbeiten zu erkennen. In den besten Architekturbüros konnten wir Erfahrungen sammeln und es gibt ja wunderbare Fachliteratur, die uns zeigt, wie es geht. Auch die Welt der Künstler liefert viele wertvolle Hinweise. Und wenn es schon keinen gültigen Stil mehr gibt, so könnten wir uns doch wenigstens darauf einigen, dass wir in der Tradition der Moderne stehen! Die Einflüsse auf unsere Arbeit sind so vielfältig und so widersprüchlich, dass wir gestehen müssen: Die wesentlichen Richtungsentscheidungen entspringen nicht unserer intellektuellen Kraft, sind keineswegs immer so gut begründet, wie wir es gerne hätten. Der emotionale Diskurs im Büro, die eigene Laune, Stimmungen, Befindlichkeiten, Lust auf Mode oder das Besondere, Eigenartige - am Ende haben wir oft einen Entwurf, der uns einfach gefällt. Und dann funktioniert auch plötzlich alles. Unsere Form vom Leben und Arbeiten in der Region hat nichts zu tun mit Regionalismus oder dem sogenannten landschaftsgebundenen Bauen. Es geht uns eher um Netzwerke statt Seilschaften, um Erkennen und Akzeptieren der Wünsche und Bedingungen unserer Baupartner. Es geht um das Arbeiten im Team, vor allem dem außerhalb unserer Büroräume. Wir wollen nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern von unserer Arbeit leben. Wenn uns dabei der Spagat gelingt, mit unseren Ideen kleine Beiträge für das (baukulturelle) Leben im Allgäu zu liefern, sind wir schon zufrieden. Wenn man uns lässt. Das reicht doch, oder? F64 Architekten

Passiv. Aktiv. Zukunftsfähig.Durch konsequent optimierte passive Maßnahmen entsteht ein robustes, selbstregulierendes Ra...
22/04/2026

Passiv. Aktiv. Zukunftsfähig.

Durch konsequent optimierte passive Maßnahmen entsteht ein robustes, selbstregulierendes Raumklima mit minimalem Technikeinsatz. Hochgedämmte Gebäudehülle, 3-fach Verglasung und außenliegender Sonnenschutz sichern sommerlichen und winterlichen Komfort.

Eine hybride Lüftungsstrategie kombiniert natürliche Fensterlüftung mit mechanisch unterstützter Grundlüftung über Dauerluftelemente und Konvektoren, unterstützt durch Kaminauftrieb und Abluftventilatoren. So bleibt die Luftqualität hoch bei reduzierter Grundlüftung.

Wärmepumpe und Photovoltaik auf den Flachdächern ermöglichen einen emissionsarmen Gebäudebetrieb mit weitgehend ausgeglichener Jahresenergiebilanz.

Clusterstruktur für gemeinsames und flexibles Lernen.Die Erweiterung der Realschule folgt einer klaren Grundrissstruktur...
22/04/2026

Clusterstruktur für gemeinsames und flexibles Lernen.

Die Erweiterung der Realschule folgt einer klaren Grundrissstruktur mit einer zentralen, offenen Erschließungszone, die alle Geschosse verbindet. Um einen großzügigen Innenhof organisiert, entstehen flexible Lern- und Aufenthaltsbereiche, die Unterricht und Kommunikation miteinander verzahnen. Westlich sind die Jahrgangsbereiche angeordnet, östlich die Fachräume, während offene Mittelzonen als vielseitig nutzbare Lernlandschaften dienen.

Das Raumkonzept basiert auf einem Cluster-Modell: Jede Klassenstufe verfügt über eigene Garderoben- und Sanitärbereiche, gefolgt von Klassenräumen, Differenzierungszonen und gemeinschaftlichen Flächen. Transparente Übergänge und Sitzfenster fördern Sichtbeziehungen und schaffen Rückzugsorte. Besonders die höheren Jahrgänge profitieren von eigenen Marktplätzen mit Außenraumbezug und flexibel nutzbaren Lernzonen.

Die Grundschule ist ebenfalls als klar gegliedertes Cluster organisiert, mit der zentralen „Piazza“ als Herzstück. Von hier aus erschließen sich die Unterrichtsbereiche, die sich in wiederkehrenden Strukturen über die Obergeschosse fortsetzen. Jedes Cluster kombiniert Klassenräume, Differenzierungsräume und einen offenen Marktplatz mit integrierten Rückzugs- und Bibliotheksbereichen – für eine vielseitige und gemeinschaftliche Lernumgebung.

Großes Dankeschön für die Anerkennung.Die Landeshauptstadt Stuttgart plant die umfassende Erweiterung und Neustrukturier...
22/04/2026

Großes Dankeschön für die Anerkennung.

Die Landeshauptstadt Stuttgart plant die umfassende Erweiterung und Neustrukturierung des Schulstandorts Hohewart in Feuerbach. Grundschule und Realschule bleiben räumlich getrennt, benötigen aber durch steigende Schülerzahlen deutlich mehr Platz. Der zusätzliche Bedarf an Klassen-, Ganztags- und Mensaflächen an beiden Schulen wächst stetig.

Geplant sind daher neue Gebäude sowie die teilweise Überplanung des Bestands. Eine gemeinsame Mensa, neue Sporthallen (Zweifeld- und Einfeldhalle) und weitere Infrastruktur wie eine Hausmeisterwohnung ergänzen das Konzept. Auch die Außenanlagen werden unter Berücksichtigung des bestehenden Baumbestands neu gestaltet.

Im Fokus stehen nachhaltige Lösungen und ein wirtschaftliches, zukunftsfähiges Gesamtkonzept. Bestehende Gebäude sollen – wenn möglich – erhalten und saniert werden. Die Umsetzung erfolgt in Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb mit Interimslösungen vor Ort. Ziel ist ein moderner, hochwertiger Bildungsstandort für beide Schulen.
landscapearchitecture

Modular. Nachhaltig. Gemeinschaftlich.An der Eingangssituation zum Kreis-Berufsschulzentrum Biberach entsteht ein neues ...
04/02/2026

Modular. Nachhaltig. Gemeinschaftlich.

An der Eingangssituation zum Kreis-Berufsschulzentrum Biberach entsteht ein neues Schülerwohnheim für 170 Bewohner als städtebaulicher Orientierungspunkt. Der eigenständige Baukörper nimmt die Fluchten der Umgebung auf, schließt den Campus räumlich ab und vereint Gemeinschaft und Rückzug als prägendes Leitmotiv des Wohnens.

Der quadratische Baukörper mit zentralem Innenhof schafft Transparenz und starke Blickbeziehungen zwischen öffentlichem Raum und geschütztem Freibereich. Gemeinschafts- und Verwaltungsfunktionen sind im Sockel angeordnet, die Wohnbereiche in den fünf Obergeschossen. Private Zimmer orientieren sich nach außen, gemeinschaftliche Zonen zum besonnten Innenhof als Mittelpunkt der Begegnung.

Konstruktiv folgt das Gebäude einer hybriden Bauweise aus massivem Sockel und vorgefertigten Holzmodulen in den Wohngeschossen. Die serielle Holzmodulbauweise ermöglicht eine wirtschaftliche Umsetzung bei hoher Qualität. Als Passivhaus konzipiert, nutzt das Projekt regenerative Energien sowie interne Abwärme für einen nachhaltigen Betrieb.





Bauphysik: Herz & Lang GmbH, Weitnau
Brandschutz: Anwander GmbH & Co. KG, Sulzberg

Fotografie

Ein Ort zum Wachsen, Spielen & LernenDie Kita „Regenbogen“ in Herbishofen wird durch ein zukunftsfähiges Raum- und Gebäu...
03/02/2026

Ein Ort zum Wachsen, Spielen & Lernen

Die Kita „Regenbogen“ in Herbishofen wird durch ein zukunftsfähiges Raum- und Gebäudekonzept erweitert und saniert. Ein neuer zweigeschossiger Holzbau im Süden, sowie ein verbindender Massivbau, ergänzen den Bestand zu einem klar gegliederten Ensemble für sechs Gruppen, Mittagsbetreuung und einen Mehrzweckraum. Der Verbindungsbau bildet den zentralen Eingang und stärkt die funktionale Einheit von Alt- und Neubau, während großzügige Spielflächen, überdachte Außenzonen und flexibel nutzbare Innenräume hochwertige Aufenthalts- und Lernräume schaffen.

Der Neubau in Holzmassiv- und Holzständerbauweise setzt konsequent auf regionale Wertschöpfung, CO₂-arme Materialien und kurze Bauzeiten. Die Konstruktion vereint ökologische Verantwortung mit hoher architektonischer Qualität und schafft durch ihre warme Materialität eine kindgerechte, einladende Atmosphäre. Baubiologische Qualitäten und die enge Zusammenarbeit mit lokalem Handwerk prägen das nachhaltige Gesamtkonzept.

So entsteht ein inklusiver, zukunftsorientierter Bildungsort, der modernen pädagogischen Anforderungen ebenso gerecht wird wie hohen ökologischen Ansprüchen. Mit Blick auf die kommenden Generationen bietet die neue Kita einen lebendigen Rahmen für gemeinsames Lernen, Spielen und Wachsen – und verspricht schon heute viel Freude, Identifikation und Wohlbefinden für ihre zukünftigen kleinen und großen Nutzerinnen und Nutzer.




Daurer + Hasse
Ingenieurbüro Obermayer
Ingenieurbüro für Bauphysik Horstmann+Berger

Fotografie: Rainer Retzlaff

Wettbewerbsbeitrag - Neues Wohnquartier in ZellIm Rahmen des nichtoffenen Realisierungswettbewerbs „Wohnen in Zell“ der ...
03/02/2026

Wettbewerbsbeitrag - Neues Wohnquartier in Zell

Im Rahmen des nichtoffenen Realisierungswettbewerbs „Wohnen in Zell“ der Gemeinde Eisenberg im Allgäu entstand unsere Idee für ein nachhaltiges Wohnquartier im Herzen von Zell.
Das Konzept vereinte bezahlbaren Wohnraum, gemeinschaftliches Leben und regionale Baukultur zu einem modernen, lebenswerten Ort.

Geplant war ein harmonisches Zusammenspiel von neuen Gebäuden und dem historischen Pfarrhof, eingebettet in eine grüne Mitte mit gemeinschaftlichen Nutzgärten und schattigen Aufenthaltsbereichen.

Mit Holzbau, Photovoltaik und einem durchdachten Regenwassermanagement setzte der Entwurf auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und ein starkes Ortsbild – ein Impuls für die Weiterentwicklung des Dorfkerns von Zell.

Das Kinderhaus am Freibad bekommt ein neues ZuhauseDirekt am Ortseingang von Neugablonz entsteht ein moderner Neubau im ...
03/02/2026

Das Kinderhaus am Freibad bekommt ein neues Zuhause

Direkt am Ortseingang von Neugablonz entsteht ein moderner Neubau im Naherholungsgebiet „Bannwald“. Das bestehende Provisorium in einem Altbau wird durch einen zeitgemäßen, funktionalen Neubau ersetzt, der Platz für drei Krippengruppen, zwei Kindergartengruppen, drei Hortgruppen sowie zusätzliche Räume für den benachbarten Waldkindergarten bietet.

Das neue Gebäude besteht aus einem dreigeschossigen Hauptriegel entlang der Gewerbestraße und einem eingeschossigen Gebäudeteil mit Dachgarten entlang der Zufahrt. Der L-förmige Grundriss schafft im Südwesten eine großzügige Außenspielfläche. Der Neubau umfasst neben den Gruppenräumen auch Speiseräume, Mehrzweckbereiche, Personalräume und ein Büro für die Leitung. Die bestehende Infrastruktur – etwa für die Mittagsversorgung des Waldkindergartens – wird intelligent eingebunden.

Das neue Kinderhaus erfüllt die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG 2020) und strebt den Effizienzhaus-40-Standard an. Geheizt wird über zwei Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit Brunnenwasser. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie ein Pufferspeicher zur Wärmenutzung ergänzen das Energiekonzept. Für die Anfahrt werden vorhandene Parkplätze am Freibad genutzt, zusätzlich entstehen Kurzzeitparkplätze für Eltern entlang der Gewerbestraße.

Wir wünschen den Kindern und der .kaufbeuren viel Spaß in ihren neuen Räumlichkeiten.

HLS-Planung: Donner Planung GmbH für Haustechnik, Augsburg
Freianlagenplanung: Hofmann & Dietz, Irsee
Brandschutzplanung: Anwander GmbH & Co. KG, Sulzberg




Fotografie: Rainer Retzlaff

Substanz bewahren. Atmosphäre neu interpretierenDas sogenannte „Spielzimmer“ bleibt Teil des Raumprogramms.Bestehende Mö...
16/10/2025

Substanz bewahren. Atmosphäre neu interpretieren

Das sogenannte „Spielzimmer“ bleibt Teil des Raumprogramms.
Bestehende Möbelentwürfe von Andor Ákos wurden durch die Schreinerei Holzfreunde in Oy behutsam überarbeitet und in das neue Farbkonzept integriert.

Harte und weiche Materialien treffen gezielt aufeinander – ein bewusstes Spiel mit Gegensätzen, das Gleichgewicht schafft und zugleich Spannung erzeugt. Die gestalterische Grundlage bildeten Möbelentwürfe aus den 1940er-Jahren. Ihre Materialität wurde respektvoll weitergedacht.

Verschiedene Stofflichkeiten und Oberflächenqualitäten bringen Tiefe – in der Lichtwirkung wie auch in der räumlichen Atmosphäre.

Fotografie:

Gestalteter Rückzug – Räume, die zum Bleiben einladenNeben der umfassenden Generalsanierung – inklusive Elektrik, Heizun...
16/10/2025

Gestalteter Rückzug – Räume, die zum Bleiben einladen

Neben der umfassenden Generalsanierung – inklusive Elektrik, Heizung, neuen Fenstern, Dachausbau und neugestalteten Außenanlagen – stand auch die gestalterische Weiterentwicklung des Bestands im Fokus.

Ein zentrales Anliegen war es, Räume mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.
Eine bestehende Sitznische wurde neu interpretiert: Die ursprüngliche Verkleidung diente als Grundlage für den neuen Möbelentwurf. Durch gleichbleibende Formensprache, aber mit einem neuen Farbakzent, wird das Zusammenspiel von Alt und Neu bewusst erlebbar.

Um Rückzugsorte zu schaffen, wurden im Arbeitszimmer modulare Sitzmöbel mit Mehrfachfunktion geplant – als Antwort auf die heutige Anforderung an flexible Räume.

Fotografie:

Wohnen im Dialog: Geschichte trifft GegenwartDas Bestandsgebäude wurde in den 1940er-Jahren entworfen. Unsere Aufgabe be...
01/10/2025

Wohnen im Dialog: Geschichte trifft Gegenwart

Das Bestandsgebäude wurde in den 1940er-Jahren entworfen. Unsere Aufgabe bestand darin, für die Bauherrin einen Ort für ihre große Familie zu schaffen – einen Ort, an dem sich jeder willkommen fühlt und gerne aufhält.

Durch gezielte Blickbeziehungen zwischen den verschiedenen Räumen entsteht ein Gefühl der Verbundenheit. Die Räume wirken offen, sind durch die Südausrichtung sehr hell und freundlich – gleichzeitig bieten sie ausreichend Rückzugsmöglichkeiten.

Unsere Innenarchitekturabteilung hat intensiv mit der Bauherrin zusammengearbeitet, um ihre Wünsche für die vielfältigen Nutzungen im Haus sorgfältig auszuarbeiten.

Ein zentrales Anliegen war zudem, den ursprünglichen Entwurf eines bekannten Architekten seiner Zeit, behutsam und respektvoll in die Gegenwart zu überführen. Bestehende Abläufe innerhalb der Räume wurden durch gezielte Öffnungen überarbeitet, neu zoniert und räumlich verbunden – mit dem Ziel, eine moderne, lebendige Struktur zu schaffen, die Blickachsen und Kommunikation fördert, ohne die historische Substanz zu verlieren.

Fotografie:

Adresse

Leonhardstraße 17
Kempten
87437

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00

Telefon

+498319601680

Webseite

http://www.competitionline.com/de/bueros/10850, http://www.world-architects.com/en/f64/de

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