15/09/2025
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Fördertopf für private Solarspeicher ausgeschöpft
Kreis Altenkirchen. Ende 2024 starteten im Kreis die Förderprogramme zur Errichtung von Balkonkraftwerken und Solarspeichern ☀️ im Privatbereich. Finanziert wurde diese zu 100 Prozent aus Landesmitteln im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI). Nun ist der Fördertopf für private Solarspeicher in Höhe von insgesamt 260.000 Euro vollständig ausgeschöpft🫙. Eine Antragstellung ist daher nicht mehr möglich. Bereits eingereichte Anträge werden weiterhin bearbeitet.
Ziel der Initiative war und ist es, die Bürgerinnen und Bürger stärker an der Energiewende zu beteiligen und die Nutzung von Solarenergie im Kreis Altenkirchen durch die Förderung von Speichersystemen zu verbessern. Die Zwischenspeicherung des erzeugten Solarstroms trägt zur besseren Netzintegration ⚡️🔌 bei und erhöht den Eigenverbrauchsanteil an selbst erzeugtem Solarstrom. Die hohe Nachfrage führte dazu, dass das ursprünglich mit 190.000 Euro 💶 ausgestattete Förderbudget für Solarspeicher zwischenzeitlich auf 260.000 Euro aufgestockt wurde – diese Mittel sind nun endgültig ausgeschöpft.
Eine vorläufige Bilanz zeigt: Im Rahmen des Programms wurden rund 250 Solarspeicher mit einer Gesamtspeicherkapazität von 2.500 Kilowattstunden (kWh) gefördert. Die zugehörigen Photovoltaikanlagen erreichen eine installierte Leistung von 2.700 Kilowatt-Peak (kWp)💪. Die Investitionskosten allein für die Speichersysteme beliefen sich auf knapp 1,3 Millionen Euro – eine Investition, die nicht in fossile Brennstoffe, sondern in lokale Wertschöpfung und Einkommen fließt. Bei 37 Prozent der Fördervorhaben wurden Photovoltaikanlagen nachträglich mit Stromspeichern ausgestattet.
Unverändert förderfähig sind weiterhin private Balkonkraftwerke. Förderanträge können nach förderrichtlinienkonformer Umsetzung über die Homepage der Kreisverwaltung Altenkirchen gestellt werden (Stichwort: Balkonkraft). Die Förderung beträgt bis zu 40 Prozent der Brutto-Investitionskosten, maximal jedoch 200 Euro pro Balkonkraftwerk, solange Haushaltsmittel verfügbar sind. Derzeit stehen hierfür noch rund 70.000 Euro zur Verfügung.