03/06/2025
Internationale Solidarität in schwierigen Zeiten: Der Besuch von Prof. Dr. Matthias Schmidt an der Zaporizhzhia National University (ZNU) in der Ukraine
Hintergrund und Bedeutung des Besuchs
In Zeiten des anhaltenden Krieges in der Ukraine gewinnt internationale Solidarität eine besondere Bedeutung, vor allem im Bereich Wissenschaft und Hochschulkooperation. Der Besuch von Prof. Dr. Schmidt an der Zaporizhzhia National University (ZNU) steht exemplarisch für dieses Engagement. Solche Besuche sind Ausdruck der Unterstützung und des Austauschs zwischen deutschen und ukrainischen Hochschulen und stärken den wissenschaftlichen Dialog trotz widriger Umstände[2][4].
Solidarität deutscher Hochschulen mit der Ukraine
Seit Beginn des Krieges zeigen deutsche Hochschulen vielfältige Solidaritätsbekundungen und konkrete Hilfsmaßnahmen, darunter:
- Aufnahme und Unterstützung geflüchteter Studierender und Wissenschaftler*innen (Gasthörerstatus, Sprachkurse, Stipendien)[2].
- Initiativen wie die Wissenschaftsbrücke Ukraine des DAAD als zentrale Plattform für Austausch und Unterstützung[2][4].
- Aufbau und Stärkung akademischer Netzwerke und Forschungszentren mit Ukraine-Schwerpunkt, etwa an der Viadrina, in Regensburg und am Wissenschaftskolleg zu Berlin[4].
Wissenschaftliche Zusammenarbeit in Kriegszeiten
Kooperationen gedeihen weiterhin durch persönliche Kontakte, gemeinsame Projekte und gegenseitige Besuche wie den von Prof. Dr. Schmidt. Diese Aktivitäten festigen bestehende Netzwerke und eröffnen neue Forschungsfelder – beispielsweise zu Krisenmanagement, Migration oder digitaler Kriegsführung[4]. Wichtig: Diese Partnerschaften sind nicht nur kurzfristige Hilfsaktionen, sondern langfristig angelegt, um nachhaltige Strukturen zu schaffen[4].
Symbolkraft des Besuchs an der ZNU
Der Besuch von Prof. Dr. Schmidt ist ein Zeichen der Wertschätzung und Ermutigung für die ukrainische Wissenschaftsgemeinschaft. Er unterstreicht, dass internationale Partnerschaften auch in schwierigen Zeiten Bestand haben und weiterentwickelt werden können. Gerade persönlicher Austausch und Präsenz vor Ort setzen wichtige Impulse für Hochschulen, die unter Kriegsbedingungen besonders gefordert sind[4].
Fazit
Internationale Solidarität in der Wissenschaft zeigt sich nicht nur in Hilfsprogrammen, sondern auch in der konsequenten Pflege des Austauschs – wie durch den Besuch von Prof. Dr. Schmidt an der ZNU. Solche Aktivitäten stärken die ukrainische Hochschullandschaft und sind ein gelebtes Beispiel europäischer Verbundenheit in schwierigen Zeiten[2][4].
[2] https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-senat-zu-folgen-des-kriegs-in-der-ukraine-4896/
[3] https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2025/02/unity-hubs.html
[4] https://www.zois-berlin.de/publikationen/zois-spotlight/wissensluecken-ueber-die-ukraine-schliessen
Besuch von Prof. Dr. Schmidt an der Zaporizhzhia National University (ZNU) in der Ukraine