10/08/2026
Das Ofen- und Luftheizungsbauerhandwerk ist ein zahlenmäßig kleines Gewerk, aber wichtig für alle, die sich behagliche Wärme im Haus und individuell eingebaute Öfen wünschen.
Entsprechend der geringen Zahl an Betrieben im Ofen- und Luftheizungsbauer-Handwerk gibt es Jahr für Jahr auch nur eine kleine Anzahl Auszubildende, die neu in diesen Beruf starten. Darum gibt es nur eine Berufsfachschule in ganz Niedersachsen, die für die theoretische Ausbildung verantwortlich ist.
Das macht die Ausbildung für viele aufwändiger und auch teurer: Denn wenn die Berufsschule nicht in der Nähe liegt, kommen Kosten für Unterkunft und Verpflegung dazu. Kosten, die oft die Betriebe übernehmen.
Diese Situation betrifft übrigens nicht nur das Ofen- und Luftheizungsbauer-Handwerk, sondern auch andere kleinere Gewerke, in denen sich der Betrieb einer Fachschule an mehreren Orten aufgrund der niedrigen Ausbildungszahlen nicht lohnt.
Wie kann man diesen Gewerken und den ausbildungswilligen Betrieben helfen? Dazu gab es heute einen ersten Gedankenaustausch im niedersächsischen Wirtschaftsministerium.
Für den Fachverband SHK Niedersachsen nahmen teil: Cehan San, stellvertretender Landesinnungsmeister, Harald Heynen und Holger Masche – beide Betriebsinhaber im Ofen- und Luftheizungsbau und engagiert im Fachausschuss des Verbandes und Frank Neumann, stellvertretender Geschäftsführer.
Vielen Dank an Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne für die Zeit und den vertrauensvollen Austausch.