03/06/2026
Die teuersten Fehler in der Automatisierung entstehen oft an den günstigsten Bauteilen.
Nicht am AMR.
Nicht an der Software.
Nicht an der Fördertechnik.
Sondern an der Übergabe.
Denn genau dort entscheidet sich, ob ein Behälter reproduzierbar positioniert, sicher gehalten und kontrolliert freigegeben wird.
Für ein aktuelles Projekt haben wir deshalb einen Behälter-Trolley so ausgelegt, dass die Übergabe zur Rollenbahn mechanisch sauber definiert ist.
Der Wagen dient zur Bereitstellung und Übergabe von KLT-Behältern. Die Auflagefläche ist mit leichtgängigen Kugelrollen ausgestattet. Diese liegen auf gleicher Höhe wie das Rollenband der Fördertechnik. So kann der KLT kontrolliert zur Rollenbahn übergeben werden – ohne Verkanten, ohne Nachdrücken und ohne improvisierte Handgriffe im laufenden Prozess.
Zusätzlich wird der Behälter über einen seitlichen Shooter mechanisch gesichert. Er verhindert, dass der KLT unbeabsichtigt aus dem Wagen läuft, bevor die Übergabe erfolgen soll.
Auch der Wagen selbst wird an der Übergabe abgesichert: Ein positioniertes Stahlblech definiert die Andockposition und schützt gegen Zurückrollen.
Das Ergebnis:
→ Der Wagen dockt definiert an.
→ Der Behälter wird mechanisch gehalten.
→ Die Übergabe zur Rollenbahn erfolgt kontrolliert.
Klingt unspektakulär. Ist aber häufig genau der Unterschied zwischen einem Prozess, der im Konzept funktioniert, und einem, der im Alltag zuverlässig läuft.
Sie planen Übergaben zwischen Wagen, Fördertechnik oder automatisierten Systemen? Dann lohnt sich ein genauer Blick auf die Schnittstelle.
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