28/06/2023
Der Anteil der Photovoltaik an den erneuerbaren Energieträgern beträgt in Bayern etwa ein Drittel. Da unser Freistaat bekanntlich ein windarmes Sonnenland ist, geht da noch viel mehr auf den ohnehin bereits verbauten Flächen. Neben Lieferkettenlücken bereiten vor allem das fehlende Personal der Solarbranche die größten Sorgen. Deshalb bin ich ins schwäbische Vöhringen zu solareins gefahren, die sich zum Ziel gesetzt haben, dem deutschlandweiten Fachkräftemangel nachhaltig entgegenzuwirken. Die solareinsAkademie ist Teil der solareins Gruppe, einem deutschlandweiten Verbund von Solarteuren In einem umfassenden Recruitingprozess werden Elektriker aus dem Westbalkanland angeworben und in kleinen, familiären Ausbildungsgruppen qualifiziert, um über die persönliche Ansprache den firmeneigenen Qualitätsanspruch abzusichern, wie mir solareins CEO Sebastian Strachwitz, Akademieleitung Katharina Kreidenweis und Michael Schröder in einem ausführlichen Gespräch erklärten.
Leider wird dem Unternehmen aber durch eine Vielzahl bürokratischer Hemmnisse das Leben schwer gemacht. So müssen dringend die Anerkennungsprozesse ausländischer Berufsqualifikationen vereinfacht sowie ausländische Berufserfahrung anerkannt werden. Die Visa-Beantragungen dauern bei einigen Botschaften immer noch viel zu lange. Ebenso ziehen Genehmigungsprozesse nach erfolgter Installation von PV-Anlagen die offizielle Inbetriebnahme künstlich in die Länge. Hier wie dort muss die Politik schneller und besser werden.
Zusammenfassend kann ich sagen die solareinsAkademie ist genau eines der Inhaber geführten, mittelständigen Unternehmen, die wir für unsere Energiewende und Wirtschaft in Bayern brauchen! Durch geregelten Zuzug ausländischer Fachkräfte können wir unseren Fachkräftemangel lösen und bieten jungen, arbeitswilligen Menschen eine tolle Zukunftsperspektive. Eine Win-win-Situation für uns alle.